Für mehr Reflexion und weniger Gedichte!

Ich mag den Muttertag nicht unbedingt. Meine Kinder hatten trotzdem wahnsinnig Freude daran, für mich ein Geschenk vorzubereiten und ich denke, sie haben ganz andere Beweggründe dafür als ich damals. Tina hat sehr schön über Gedanken zum Muttertag geschrieben.

WerdenundSein

Meinen Muttertag feierte ich schon am Freitag im Kindergarten. Die Erzieherinnen hatten gemeinsam mit den Kindern ein Muttertags-Picknick mit Gesang, Gedicht und Geschenk vorbereitet. Das war wirklich sehr rührend, als die Kinder im Chor sangen: „Mama, ich brauche dich, Mama, hast du Zeit für mich? …. “ und nicht nur ich kämpfte heftigst gegen die aufsteigenden Tränen der Rührung.

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Doch als die Kinder aufgefordert wurden, sich zu ihren Müttern umzudrehen, um das Gedicht aufzusagen, hatte ich den Eindruck, dass sich die Große (5) ein wenig wand und in mir weckte dieser Moment unangenehme Erinnerungen.

Ich mag den Muttertag nicht besonders, sowohl als Tochter als auch als Mutter – zumindest nicht in der Form, wie ich ihn kenne. Die Kommerzialisierung dieses Feiertages zu Ehren der Mütter ist einer der Gründe, doch vielmehr finde ich ihn zwischenmenschlich schwierig. Jemanden zu ehren, zu schätzen, in Hochleben zu lassen, ist schon ohne Termindruck schwierig…

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