Jahresrückblick 2017 – Vorschau 2018

Ein Jahresrückblick 2017

Hätte ich einen Jahresrückblick geschrieben, wäre das zusammenfassend so ausgefallen:

  • zu wenig Zeit
  • zu anstrengend
  • zu aufregend
  • vieles neu
  • und wieder zu wenig Zeit für alles
  • Achtsamkeit liegt mir nicht
  • meine MS ist noch immer da
  • und, hell yeah, ich kann es noch immer rocken

Und bei näherem Hinsehen kann ich diese Punkte positiv wie auch negativ bewerten. Ja, das liegt in meiner Natur und ich mach das wirklich nicht absichtlich. Aber, irgendwas in meinem Inneren macht, dass mir die Sonne aus dem Hintern scheint. Oder aus den Ohren. Ich hab da kein Rezept dafür, es passiert halt einfach so.

Ich habe u.a. im 2017

  • viele neue Projekte als selbständiges MS-Girl-Boss gemacht
  • dabei so viele tolle Menschen kennen gelernt
  • mich in Gebiete voller Selbstverständlichkeit und Überzeugung gestürzt, obwohl ich keine Ahnung davon hatte
  • meine Komfortzone mehrmals verlassen
  • mich Kopfüber in irgendwas gestürzt, ohne Plan oder Sicherheitsnetz
  • einen Job angefangen, von dem ich keine Ahnung hatte
  • meinen Kindern gesagt, dass ich keine Zeit für etwas habe weil ich arbeiten muss. Dabei ist weder jemand gestorben oder ist sofort verhaltensauffällig geworden
  • Rückschläge erlebt
  • nicht aufgegeben
  • mehr gemacht als für mich gut gewesen wäre
  • nicht auf meinen Körper gehört
  • hatte Angst vor meiner MS und hab versucht den Kopf in den Sand zu stecken
  • festgestellt, dass ich immer wieder die gleichen Fehler mache
  • zu wenig „Arsch“ gewesen
  • zu ehrlich
  • zu gutmütig
  • vielleicht ist Achtsamkeit wirklich nichts für mich
  • mich im Strudel verloren und es gerade noch rechtzeitig gemerkt
  • habe eingesehen, dass mit MS doch nicht alles so einfach geht wie ich es gerne hätte
  • ich wurde „zynisch“ genannt und hab darüber nachgedacht
  • sehr wenig gebloggt und mich darüber geärgert
  • beinahe dieses „alles hinschmeissen und Prinzessin werden“
  • mein normales Leben vermisst

FAZIT: mein letztes Jahr habe ich auf Überholspur verbracht. Das war nicht immer gut und glücklich hat es mich auch nicht immer gemacht. Es ist alles so schrecklich schnell an mir vorbeigedonnert, so dass ich noch immer das Gefühl habe, hinterher zu hinken und immer im letzten Moment, doch den Anschluss zu verpassen.

Hallo neues Jahr!

Ich hasse diese Tage zwischen den Jahren. Ich hasse Silvester. Und nein, ich übertreibe nicht künstlich. Ich hasse es tatsächlich. Dieses neue Jahr, welches jungfräulich, wie ein unbeschriebenes, weisses Blatt Papier vor einem steht. Man kann nicht ausweichen, nicht davon laufen. All diese Erwartungen und Hoffnungen die damit suggeriert werden. Dabei hast du keine Wahl, egal ob du bereit bist dafür oder nicht. Und dann diese Erwartungshaltung – puh – macht mich leicht unentspannt. Gerne würde ich sagen, ach, lasst mich mit diesem Gedöns, ich bin noch nicht soweit – weil – ich kann nicht steuern was kommt und das macht mich nervös!

Oder kann ich es doch?

Heute, am 01.01.2018 fühle ich mich irgendwie anders. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Monaten den Alkohol nicht mehr merke oder es ist die Weisheit, die sich mit dem Alter einstellt. Im 2018 wird schliesslich das letzte Jahr sein mit einer 3 am Anfang meiner Geburtstagszahl. Ich bin tiefenentspannt. Die Kinder sind tiefenentspannt. Das Haus versinkt unter Bergen von Lego, die Weihnachtsdeko steht noch herum und staubt vor sich hin, die Wäscheberge weinen leise. Wir haben mit Freunden einen sehr schönen Abend verbracht. Ich habe keinen Kater. Die Kinder möchten ausnahmsweise nicht das Neujahreskonzert sehen. Draussen fühlt es sich an wie Frühling. Und alles ist gut, so wie es ist.

Keine Vorsätze, keine Erwartung

Im letzten Jahr habe ich mein Glücksprojekt gemacht (hier z.B. der März). Mir für jeden Monat verschiedene Ziele gesetzt. Zuerst hat es super gut funktioniert, bis dann nach den Sommerferien keine Zeit mehr dafür war. Ich gehe ins 2018 nun ohne Erwartungen. Das Blatt ist noch weiss und unbeschrieben. Und eigentlich mag ich doch Neubeginne, warum sollte ich nicht ins neue Jahr so gehen? Ich muss nicht auf der gleichen Welle surfen wie andere und das ist völlig ok. so.

Einige der oben erwähnten Punkte, die schreien danach, geändert zu werden. Ich freue mich zunächst an der gewonnen Erkenntnis, denn die ist immer der erste Schritt.

Weniger trinken – Mehr Sport machen – Rausgehen wenn die Sonne scheint? Einen Scheiss muss ich! Dieses Buch hat mir meine Freundin gestern für das 2018 geschenkt. Der Titel beschreibt alles was ich zum neuen Jahr sagen möchte.

Selbsterkenntnis

Vor einigen Tagen war auf Instagram eine lustige Aktion, man sollte die liebsten Fotos von seinen liebsten Instamenschen posten. Dort hat mich Claudia vom Blog memyselfandmyms getaggt und etwa so (ich kann mich nicht mehr an die genaue Wortwahl erinnern) geschrieben: sie würde meine zynische Art mögen und findet meine MS-Aufklärungsarbeit wertvoll.

Ich habe mich sehr gefreut und dennoch hat dieser Satz etwas ins Rollen gebracht und mich darüber nachdenken lassen. Bin ich zynisch? Ja, ich bin vermutlich schon zynisch zur Welt gekommen. Ist das schlecht? Nein. Werde ich es ändern? Nein. Ganz im Gegenteil, mein Zynismus hilft mir durch den täglichen Wahnsinn. Durch das Chaos um mich herum und in meinem Kopf. Ich werde also auch im 2018 eine Portion Zynismus dabei haben. Und ich werde auch weiterhin viel über mich lachen. Lachen ist die beste Medizin. Und ich werde versuchen, nicht alles so ernst zu nehmen. Ich werde versuchen, etwas mehr „Arsch“ zu sein und nicht allen (ausser mir) gefallen zu wollen.

So ihr kommenden 365 Tage, zeigt was ihr drauf habt!

Kind1 hat dieses Buch zu Weihnachten bekommen und ich finde, so soll auch mein 2018 werden. Eine Reise zu 360 rätselhaften Orten der Welt – kuriose Welt. Das Leben ist voller Wahnsinn, jeden Tag aufs Neue.

Ich danke euch tollen Internez-Menschen für das vergangene Jahr. Ihr habt einen sehr grossen und lustigen Brocken dazu beigetragen. Ich habe sehr viele von euch ins Herz geschlossen und bin dankbar, euch kennengelernt und einige auch persönlich getroffen zu haben. Jetzt rocken wir das neue Jahr. Es ist noch so rein und frisch…

Alles Liebe ❤

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WMDEDGT 12/17

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen bei Frau Bruellen

Dienstag, 05.12.2017

Hach, das gute alte Tagebuchbloggen! Einfach den Tag nieder schreiben ohne Google zu fragen ob das die Leser auch lesen werden wollen. Chrchr. Um 06:30 steh ich auf. Ich habe sozusagen ausgeschlafen weil ich mal nicht ins Büro gehe. Eigentlich bin ich schon seit vor 6:00 wach weil der Mann so einen Lärm veranstaltet hat. Ich sag nur „Godzilla“ oder „Jeti“, jedenfalls etwas, was wahnsinnig herumstampft. Egal, Schlaf wird sowieso überbewertet. Seit letztem Abend habe ich ziemlich fiese Bauchschmerzen. Als ich wach werde, merke ich, dass die eigentlich noch immer da sind. Wird aber wohl doch keine Magendarm-Geschichte werden. Puh. Oder die Geschichte hat mich nur gestreift. Es hustet aus dem Kinderzimmer und ich tue so als ob ich es nicht höre. Das wird sicherlich auch nur so eine Streifgeschichte werden. Hoffentlich.

Um 7:00 sind wir mit dem Frühstück fertig. Die Kinder üben noch ihre Musikinstrumente. K1 kommt auf die Idee, seine Klassische Gitarre neu zu bespannen. Super Timing. Nicht.

Um 7:30 gehen die Kinder aus dem Haus. Ich räume den Geschirrspüler ein und lasse ihn laufen. Die Wäsche aus der Maschine in den Trockner und lasse die nächste Ladung laufen. Räume noch etwas das Wohnzimmer auf und gehe duschen.

Um 8:30 will ich einkaufen, aber das Auto ist dermassen eingefroren, dass ich die Frontscheibe fast nicht kratzen kann. Oder so in 3mm Feinstarbeit. Also lasse ich das Auto mit volle Pulle Heizung laufen obwohl es jammert und mich erinnert, dass es nicht im Leerlauf laufen möchte. Tja. In dieser Zeit rufe ich meinen kleinen Bruder an und gratuliere ihm zum Geburtstag. Erschreckenderweise wird er immer älter, hmm, also, ich aber nicht.

Nach dem Einkauf gehts gleich zum 10:00 Uhr Termin in die Arztpraxis. Meine Blutkontrolle steht an.

Im Wartezimmer checkt sich mein Smartphone sofort ins WiFi ein, ist wie nach Hause kommen. Nur anders. Ich checke meine Emails und lese die eingegangenen Bewerbungen durch.

Im Labor zeige ich wie gewünscht meine Arme und die Assistentin fragt, wo man denn normalerweise bei mir sticht. Das ist „normalerweise“ immer ein schlechtes Zeichen. Trotzdem trifft sie die Vene beim ersten Versuch. Doch plötzlich hört das Blut auf zu laufen. Sie stochert noch ein wenig herum, bekommt eine etwas zittrige Hand und schon schiesst ein herrlicher Strahl feinstes Blut in das Röhrchen. Ich frage mich, wie ich eigentlich fallen könnte, falls ich umkippen würde. Natürlich mach ich das nicht…hohoho…Kreislauf ist trotzdem irgendwie naja. Nach der Blutabnahme folgt noch die Vitamin B12 Spritze und die Erklärung, dass es denn brennt. Ich weiss.

Danach fahre ich nach Hause.

Einkäufe einräumen, Trockner leeren, nächste Wäscheladung laufen lassen, Wäsche zusammen legen, endlich mit meiner Freundin telefonieren, Geschirrspüler ausräumen, Emails checken, Mittagessen kochen.

12:00 trudeln die Kids ein und wir essen zusammen. Danach haben sie bis 13:15 Mittagsstunde. Um 13:20 gehen sie zur Schule und um 13:30 kommt meine Haushaltshilfe.

Ich fahre ins Büro und lass mir da erstmal einen Kaffee raus. Nachdem die Rapportierungen ausgedruckt sind, unterhalte ich mich noch mit einem Mitarbeiter. Dass der Lohn letzte Woche 2x ausbezahlt wurde, ist tatsächlich ein Systemfehler. Ich hab also umsonst den Kopf hingehalten. 15:15 fahre ich wieder los weil Kinder um 15:25 Schulaus haben und ich mind. 25min. habe, ohne Stau.

Kindern was zu Essen geben und quatschen. K1 fällt auf, dass er seinen Schulthek in der Schule vergessen hat. Also schicke ich ihn wieder in die Schule. In der Zwischenzeit hat K2 das Paket seiner Patentante aufgemacht. Das Kind im Schokoladenhimmel! Er sortiert nach Farben, zählt und beschliesst, dass die Schokoladentaler von uns allen gegessen werden dürfen. Aber bitte nur zwei pro Tag.

K1 kommt mit den Hausaufgaben nach Hause und fängt an. In der Zwischenzeit korrigiere ich den Grossteil der Rapportierungen. 16:30 die Haushaltshilfe ist fertig und geht.

Um 17:30 höre ich auf zu arbeiten und mache ein schnelles Abendessen. Gegen 18:15 ist der Mann zu Hause.

Eine der Hausaufgaben der beiden Jungs ist ein Blatt mit verschiedenen „Nettigkeiten“ drauf. Jeden Tag müssen sie etwas von diesem Blatt erledigen. Bei 1x Tisch decken und 1x Abwaschen sind sie etwas ratlos, sie müssen das ja täglich machen, was sollen sie denn da rein schreiben. Und überhaupt, müssen das nicht sowieso alle Kinder machen?

Um 19:00 korrigiere ich die letzten Sachen. Checke Mails und weitere Bewerbungen die eingegangen sind.

19:30 bin ich fertig. Der Mann erledigt noch die letzte Ladung Wäsche. Werde ich irgendwann noch zusammen legen.

20:00 die Jungs gehen ins Bett. Gegen 20:15 krieche ich auch hoch nachdem K2 bestätigt hat, dass ich die schönste und beste Mutter der Welt bin. Die leckerste Gemüsesuppe der Welt koche (er hat 3 Löffel gegessen) und er mich wirklich, wirklich lieb hat und ohne meinen Gutenachtkuss nicht schlafen kann. Als ob ich ihn jemals ohne Gutenachtkuss hab einschlafen lassen.

20:40 komme ich runter und ich überlege vielleicht ein Entspannungsbad zu nehmen weil mir so kalt ist. Die Katze erinnert mich daran, dass sie ihr Leckerli noch nicht auf dem Sofa bekommen hat. Pflatsch. Ich begehe den fatalen Fehler und leg mich auf das Sofa-ich werde mich die nächsten zwei Jahre nicht mehr von hier weg bewegen!

Bei Twitter nachsehen, was denn so alles passiert und was die Menschen vom Internet machen. Bei Frau Bruellen vom #wmdedgt lesen und beschliessen, meinen Tag nieder zu schreiben.

Gute Nacht ❤

 

Wochenrückblick 02.12.2017

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Mein Wochenrückblick 

Meine Woche startete zunächst prächtig. Die krank geschriebene Kollegin kam endlich wieder zur Arbeit und mein erschöpftes Ich machte Luftsprünge. Ich dachte an Sachen wie: endlich wieder einen Akupunkturtermin abmachen weil ich den Letzten absagen musste wegen Job. Dann dachte ich, ich hätte dann endlich Zeit meine Weihnachtsdeko hervorzuholen. Das Auto will seit 28 Tagen einen Ölwechsel. Der Arzttermin für die fällige Blutkontrolle. Und ich könnte endlich mein Leben zurück haben. Ha! Am Nachmittag kam dann die Kollegin in mein Büro und hat gekündigt. Ob da jemand den letzten Monat für Bewerbungsgespräche genutzt hat. Ich weiss, böse, ganz böse Unterstellung. Aber hej, ich muss das einfach raus lassen. Blog, mein Seelenreiniger.

Ganz offensichtlich hat die Kollegin eine andere Reaktion von mir erwartet. Hat scheinbar nicht damit gerechnet. Vielleicht war ihr mein Gesichtsausdruck auch zu gleichgültig und ich hätte mich ihr vor die Füsse werfen sollen, tja, falsch gedacht:

Am Dienstag war ich dann nur sehr kurz im Büro. Am Wochenende hat sich herausgestellt, dass *jemand durch einen kleinen **Systemfehler, die Löhne der gesamten Firma doppelt ausbezahlt hat.
*ich
**ich schwöre, ich kann nix dafür

Ein frisch bezogenes Bett.

Das Inserat für die neu zu besetzende Stelle ist aufgeschaltet und es trudeln viele Bewerbungen ein. Es hat sich herausgestellt, dass die Bank und tatsächlich das System irgendwie schuld an der Doppelzahlung waren. Trotzdem muss ich noch den Kopf hin halten. Warten seit Ewigkeiten auf Bescheid der Bank und der Lösung. Da ich sowieso nix machen kann, schwinge ich mich wieder auf den Crosstrainer.

Kind2 macht es noch immer Spass in der Küche zu helfen. Erst recht, wenn es was zum Abendessen gibt, was er nicht mag. Er bleibt dann einfach bei seiner Rohkost weil gekochtes Gemüse unglaublich „grusig“ ist.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Oder so. Der Mann hat am Wochenende schon die beiden Adventskalender für die Jungs gemacht. Weil sich die Suche nach dem richtigen Säckchen als recht zäh herausgestellt hat, wurde ich nur ganz kurz nervös. Nur ganz kurz. Weil, es gab den ersten Schnee und das bedeutete, ich musste das Auto frei kratzen und pünktlich ins Büro zur Besprechung.

Homeofficegoals. Mit Decke am Tisch sitzen und sich Tee mit Willisauerringli gönnen während das Update bei 30% ist.

Leider werde ich in absehbarer Zeit nicht weniger arbeiten können. Sondern ganz im Gegenteil, noch etwas mehr, bis wir einen passenden Ersatz für die freigewordene Stelle haben. Deshalb wird es hier auch weiterhin leider so ruhig bleiben. Hrmpf.

Ich wünsche euch ein wunderbares und erholsames Wochenende!

Katarina ❤

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

Wochenrückblick 18.11.2017

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Mein Wochenrückblick 

Liebe Leser, seit über 4 Wochen ist eine Arbeitskollegin ausgefallen. Ich muss also ihre 100% Stelle und meine Arbeit in einem 50% Pensum händeln. Dazu kommt, dass ich ausser Montag, keine Kinderbetreuung habe. Für meine MS-Beratungstätigkeit noch einige Texte schreiben sollte weil Redaktionsschluss und so…kurz gesagt, meine Tage haben zu wenig Stunden und mein Körper zu wenig Kraft.

Ich habe vor einigen Monaten mit meinen obligatorischen Energiedrinks aufgehört. Im Büro habe ich eine neue Angewohnheit/Abhängigkeit entwickelt…ja, ich bin ein Suchtmensch. Aber diese True Fruits grüne Smoothies sind aber auch äussert lecker und ich habe gleich ein etwas weniger grosses schlechtes Gewissen wegen derzeitigem Lebensstil. Vor allem muss ich nur runter in den Laden um die Ecke laufen:

Was halt so passiert wenn man am sehr frühen Morgen die Wäsche in die Waschmaschine stopft und so programmiert, damit sie bis 12:00 erst grad fertig ist wenn man nach Hause kommt. Eine Instagramleserin hat mir den ultimativen Tipp zur Rettung des Pullovers gegeben. Das teste ich nachher gleich aus. Es hat mit Wasser und Essig zu tun. Spannend.

Obwohl die Zeit gerade sehr anstrengend ist, ist die Stimmung im Büro ziemlich gut und wir haben auch viel zu lachen. Auch ohne Alkohol und obwohl ich mich echt gerne in Embryostellung zusammenklappen möchte.

Seit etwa zwei Wochen lag das Bügelperlenkunstwerk von K2 auf der Kommode und wartete darauf, endlich gebügelt zu werden. Nun, die Katze war schneller. Als K2 nach Hause kam, habe ich die Katze natürlich sofort verpetzt und davon abgelenkt, dass ich ja eigentlich mindestens zwei Wochen Zeit zum Bügeln gehabt hätte. Ich bin eine schlechte Mutter…

Das ist ein Sinnbild meiner Woche. Die Handtasche versehentlich an den Mantel gebunden und dann im Treppenhaus wie wild herumgefuchtelt…tja. Sowas sorgt bei mir wenigstens immer für einen lauten Lachanfall.

In den letzten Tagen hat der Körper doch die Nase voll gehabt und hat sich mit einem Nesselfieber-Ausschlag zu Protest gemeldet. Mein ganzer Rücken, Hintern und Beine waren mit dicken und juckenden Knubbeln übersät. Am Freitag Vormittag schrieb ich dann meiner externen 2ten Hälfte Buchhaltungskollegin und fragte sie, ob sie nicht ab 15:00 übernehmen könnte und die Faktura für mich fertig macht. Sofort kam ein JA zurück. Und sie hat mir dieses Blechschild mitgebracht weil sie gerade in einem Laden war als sie meine Nachricht gelesen hatte und fand, dass das super zu mir passen würde. Ist das nicht toll?!? Um 18:00 Uhr rief sie mich dann noch an um mitzuteilen, dass die Faktura erledigt ist und sie alles auch schon auf die Post gebracht hat. Hach, es ist Liebe!

Ich wünsche euch ein wunderbares und erholsames Wochenende!

Katarina ❤

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)