WMDEDGT 05/17

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen bei Frau Bruellen

Freitag, 05.05.2017

Es ist soweit, Tagebuchbloggen am 5. des Monats!

Mein Laptop lässt sich wiedermal nicht aufschalten und deshalb tippe ich jetzt schnell meinen Tag auf dem Smartphone. Eigentlich hätte ich garkeine Zeit dafür, denn wir haben und sehr spontan dazu entschieden, Gäste einzuladen.

Gestern war unser 2. MS Treffen welches ich mir drei  anderen Frauen ins Leben gerufen habe. Der Abend war toll und ich habe sehr, sehr viel geredet und sehr viel gelacht. Dementsprechend ziemlich spät ins Bett und weil das Buch jetzt gegen Ende so unglaublich spannend ist und ich sofort wissen möchte was passiert, habe ich noch in die Puppen gelesen.

Am Morgen beim Weckerlingeln fleissig gesnoozt und so war dann alles ziemlich knapp. Noch um 9:00 Uhr wurde entschieden, dass wir eben Gäste einladen weil: Gast 1 kommt sowieso zur Übernachtung weil er Heute und Morgen hier in der Gegend noch was vor hat. Zuerst wollten wir mit gemeinsamen Bekannten am Samstag zum Thai gehen. In der Zwischenzeit hat mir aber mein Mann verraten, dass wir morgen von 15-18:00Uhr noch zum Grill eingeladen sind. Also deshalb die Idee mit wir verschieben doch das Essen auf Heute.

Also war ich dann unglaubliche Mengen einkaufen und habe das alles verräumt. An dieser Stelle, ich HASSE Einkäufe verräumen!!!

Fas Gästezimmer vorbereitet und die frische Bettwäsche angezogen.

Wohnzimmer aufgeräumt und Badezimmer sauber gemacht.

Jedenfalls muss ich hier unbedingt kürzen, wie gesagt, Laptop startet nicht und Gäste…

Vorhin ruf ich meine Freundin an und sage ihr, sie sollen sich um 19:00 Uhr kommen weil wir von Gast1 noch nix gehört haben, weiss ich nicht, wann und wie er hier eintrudelt. Da sagt sie zu mir: ja, ich mach dann morgen also noch die Schinkengipfeli und bringe sie mit. Zuerst dachte ich, das sei ein üblicher Scherz! War es aber nicht. Sie hat die Tage durcheinander gebracht. Also hat sie schnell den Kinderdienst von Heute auf Morgen verschieben müssen und ja, sie können doch noch kommen. Eben, Unmengen an Essen und so.

Jetzt warte ich noch auf Bescheid von Gast1, es wird spannend bleiben. Die Stimmung im Hause bei den ungeduldigen Kindern wird langsam grenzwertig weil sie doch auf ihre Gspändli (Kids der Freunde) warten. Und die Oliven stehen ja auch schon auf dem Tisch…

ja, jetzt gehe ich den Backofen vorheizen.

Katarina

Advertisements

12von12 April 2017

12 Fotos des 12. April 2017

Caro von Draussen nur Kännchen hat schon lange diese tolle Aktion laufen und es machen immer sehr viele Blogger mit. Irgendwie bekommt man das Gefühl, als ob man seinen Freunden erzählt, wie der Tag war.

An jedem 12. eines Monats findet bei Caro auf dem blog das Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber leider inzwischen nicht mehr fortgeführt.
Wie geht das?
Ihr macht am 12. eines Monats ganz, ganz viele Fotos. Am schönsten ist es, wenn ihr euren Tagesablauf dokumentiert. Abends wählt ihr dann 12 Bilder aus und postet sie in eurem Blog. Ab 17 Uhr findet ihr unter meinem Posting eine Liste, in die ihr euch eintragen könnt.
Bildschirmfoto 2012-07-13 um 18.43.40
Hier folgen meine 12 Bilder:

#1von12:

Vor dem Frühstück wusste ich noch nicht welches Datum wir haben. Also habe ich mit meinen 12von12 Fotos erst nach dem Tisch abräumen angefangen. Wir haben ja bereits Frühlingsferien. Das bedeutet für mich, ich bleibe bis 8:00 Uhr im Bett. Heute gab es Frischbackgipfel und ganz viel Zeit für das Frühstück.

 

#2von12:

Die Sonne war schon am Morgen da. Ich finde einen sonnigenTagesbeginn schon sehr schön.

 

#3von12

Barfuss in den Tag starten! YAY!

 

#4von12

Wir fahren über Ostern in eine Berghütte und die Wetterprognosen sind nicht gerade rosig. Also habe ich mit den Kindern eine Kleider-Pack-Liste erstellt. Ich frag sie dabei immer was ihrer Meinung ganz wichtig ist und schreibe es dann drauf. Jeder hat ein Kästchen zum Abhaken und der Zettel kommt an die Badezimmertüre. Jeder bekommt eine Wäschezeine und dann wird gepackt. Grosse Kinder sind schon sehr praktisch auch wenn sie nicht wirklich freiwillig packen möchten.

 

#5von12

Die kleine Katze wird auch in die Ferien gehen und zwar zu meinen Eltern. Da wird das Vermissen schon gross sein, also noch eine Runde mit der Katze spielen.

 

#6von12

Ferien ohne genügend Bücher geht gar nicht! Also die Bibliotheksbücher zusammen suchen damit wir morgen zur Bibliothek können. Morgen haben wir 3 fixe Termine in der Stadt und wenig Zeit zum trödeln. Und Vorbereitung ist die halbe Miete…oder so, haa haa.

 

#7von12

Die Skisaison ist jetzt definitiv vorbei. Auch wenn es bei unserer Berghütte evtl. doch auch noch Schnee haben wird. Also die gemietete Skiausrüstung wieder zurück bringen. Ein toller Service.

 

#8von12

Der Mama-Osterhase hat noch etwas besorgt. Beide Kinder sind folgender Meinung: Osterhase, Christkind und die Zahnfee gibt es nicht wirklich, aber die Idee sei so schön, dass sie nicht darüber diskutieren möchten. Ist einfach so.

 

#9von12

Weil wir noch unterwegs waren, gab es ein schnelles und leckeres Mittagessen – Spaghetti Pesto!

 

#10von12

Nach dem Mittagessen noch eine kurze Sofapause einlegen weil ich wieder so müde und erschöpft bin.

 

#11von12

Dazu noch einen Kaffee in der Hoffnung etwas fitter zu werden.

 

#12von12

Die Kindertasche und meine Kleidertasche sind bereits gepackt. Dazu Regensachen, Gummistiefel und die gefühlt tausend Jacken. Morgen werden nur noch die Necessaires gepackt und fertig. Der Mann packt seine Tasche und den Proviant dann vermutlich morgen.

Hier habe ich Ricotta Gnocchi nach Rezept von familienhäppchen.ch vorbereitet und werde sie für das Abendessen aufkochen.

Das war mein Beitrag zu 12von12 für den April 2017.

Heute muss ich noch ein paar liegen gebliebene Emails beantworten, Location für das nächste MS-Treffen reservieren und…und…und… Vielleicht lege ich mich aber doch auch einfach nur aufs Sofa und erledige die ToDos wie es sich gehört am letzten Tag und im letzten Moment…

PS: in unsrer Berghütte haben wir kein Strom /0\

 

Gewinnspiel zum Ende der Blogreise: Eltern mit Behinderung

Unsere Blogreise ist zu Ende! HIER bei wheelymum könnt ihr weitere Informationen betreffend Gewinnspiel nachlesen.

Viel Glück!

*********************************************************************************************************

Herzlich willkommen zu der Blogreise Eltern mit Behinderung!

Eltern mit Behinderung stehen vor gleichen Herausforderungen wie Eltern ohne Behinderung

Wir durchleben die gleichen Phasen mit schlaflosen Nächten, Stillproblemen, die plötzliche Verantwortung für einen kleinen Menschen. Unsere Kinder zahnen ebenfalls, schlagen sich später dann diesen Milchzahn wieder raus, bekommen Fieber, werden krank, bekommen Wutausbrüche und alles, was zu einem Leben mit Kindern dazu gehört.

Nur ist das alles bei uns, je nach Behinderungsgrad, doch etwas komplizierter. Je nach dem braucht es mehr Kraft, Organisation, Durchhaltewillen, Hilfe – * viele helfende Hände! Wir sind genauso bemüht, unseren Kindern die schönste Kindheit zu bieten und möchten ihnen helfen, tolle und selbständige Menschen zu werden. Man muss es sich einfach so vorstellen: wir müssen vieles manchmal über einen etwas anderen Weg machen.

Meine Behinderungen sind weder sichtbar, auf den ersten Blick erkennbar oder fassbar

Mutter mit MS
(Multiple Sklerose: chronische, bisher unheilbare Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems)

Meine Kinder wurden sehr früh in ihrem Leben mit meiner Krankheit konfrontiert. Sie waren noch sehr klein und konnten nicht verstehen, warum es Mama schlecht geht. Trotzdem merken und spüren die Kinder sehr schnell, wenn es uns Eltern nicht so gut geht. Ich habe deshalb beschlossen, sehr offen mit meinen Kindern über die MS zu sprechen. Ich habe ihnen erklärt, was im Körper passiert.

Sie kennen das Immunsystem als kleine gelbe Bagger, die bei Erkältung z.B. die Viren und Bakterien aus dem Körper schaufeln. Man sogar Fieber bekommt weil die Bagger ganz viel arbeiten müssen um so schnell wie möglich die Eindringlinge aus dem Körper herauszubekommen.

gelbe-bagger

Die MS habe ich ihnen so erklärt, dass bei meiner Krankheit einige dieser kleinen Bagger nicht mehr richtig funktionieren. Sie greifen meine Nervenbahnen an, weil sie irrtümlich denken, das sei ein Eindringling. Dadurch dass sie eben diese Nervenbahnen beschädigen, ich diese aber dringend brauche z.B. um meine Hände zu bewegen, kann das zu verschiedenen Symptomen führen.

  • Deshalb hat Mama manchmal keine Kraft in den Fingern und lässt oft was fallen.
  • Deshalb ist es der Mama manchmal so wahnsinnig schwindlig.
  • Deshalb kann Mama nicht so gut basteln.
  • Weil das alles den Körper sehr müde macht, muss Mama öfter mal aufs Sofa und kann nicht unbedingt Fussball spielen.
  • Deshalb geht Mama nicht so gerne ins Freibad, weil die Hitze all diese Symptome viel stärker macht. Sie danach ständig stolpert und in irgendwas rein läuft
  • Deshalb kann Mama manchmal keine CD’s mehr hören weil ihr danach der Kopft und der ganze Körper surrt,
  • ihr Gesicht, Finger, Fuss, Schulter, Auge sichtbar zuckt,
  • sie in den meisten Fingern nicht zwischen kalt und warm unterscheiden kann und sich ständig am Backofen, Bügeleisen oder Pfanne verbrennt,
  • sehr oft Rückenschmerzen und von denen Kopfschmerzen bekommt und dann beim Essen nicht sitzen kann,
  • sie rot wie ein Krebs anläuft und manchmal so starke Bauchkrämpfe hat, weil das Nebenwirkungen ihres Medikamentes sind.
  • Medikamente für Kinder sehr gefährlich werden können, ausser Mama oder Papa geben sie.
  • …bisher hatten wir Angst vor Spritzen und dann durften wir Mama auch schon ihr Medikament spritzen weil wir das unbedingt wollten. Und sie ist tatsächlich sehr tapfer und weinte nie dabei.

Kindheit mit kranken Eltern

Die erste Frage meiner Kinder war, ob ich daran sterben muss. Ich meine, da zerspringt mir einfach das Herz in tausende Einzelteile. Die zweite Frage war, ob das ansteckend ist und sie deshalb nicht mehr mit mir zusammen sein können. Da zerspringt es das zweite Mal. Und die schlimmste aller Fragen kam auch: Mama, sind wir schuld daran, dass du krank bist?

Sie müssen in ihrem zarten Alter über solche Themen nachdenken und sich ein eigenes Bild dazu machen. Ich hätte nie gewollt, dass sich meine Kinder diese Fragen stellen müssen. Vielleicht nehme ich ihnen einen Teil dieser kindlichen Unbekümmertheit? Nun ist es aber so und da bleibt mir nur das beste daraus zu machen.

Ich sehe meine Krankheit als Chance, meinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Dadurch können sie einiges für ihr zukünftiges Leben lernen. Erstens kann man das Leben nicht planen, man kann aber davon ausgehen, dass alles gut kommen kann. Ich zeige ihnen wie wichtig eine positive Einstellung ist. Also lebe ich ihnen vor, was man machen kann, wenn man plötzlich ein grösseres Problem hat. Ich zeige ihnen, dass es ok. ist Schwäche zu zeigen, dass es aber trotzdem weitergeht. Ich versuche ihnen zu zeigen, wie man sich selber motivieren kann und es schade wäre, einfach aufzugeben nur, weil etwas gerade sehr anstrengend ist. Wie wichtig es ist auf seinen Körper zu achten und ihn wertzuschätzen. In wieweit dieses Vorgehen tatsächlich meine Kinder weiterbringt, kann ich nicht beurteilen. Ich werde auch nie wissen, ob an meiner Theorie etwas dran ist, weil ich keinen Vergleich ziehen kann. Aus reinem Selbstschutz (wenn das schlechte Gewissen den Kindern gegenüber Überhand gewinnen möchte) hoffe ich, dabei Recht zu behalten.

Mutter mit ADHS

Die ADHS (AufmerksamkeitsDefizitHyperaktivitätsStörung) Diagnose habe ich erst im Erwachsenenalter bekommen. Ich hatte plötzlich einen Zustand der Dauerüberreizung. Meine Sinne waren völlig aus dem Gleichgewicht geraten und plötzlich führten alle Geräusche, Lärm, stressige Situationen zu einer extremen, körperlichen Anspannung. Ich war ständig überreizt von der vielen Informationsflut die mein Gehirn umspülte. Das hat sich sehr langsam und fast unmerkbar in meinen Alltag eingeschlichen.

Geräusche, Lärm, Kälte/Wärme, Gerüche, Multitasking, Informationsflut…das war plötzlich, in einem bisher nicht gekannten Ausmass, extrem einflussreich auf meine Körperfunktionen.

Irgendwann kommt der Moment an dem mein Gehirn einfach nur noch zu macht. Ich bin so überreizt, dass mein Körper sich total anspannt, Adrenalin ausschüttet und den Cortisolspiegel erhöht – sprich – das Gehirn schaltet automatisch auf Flucht. Das sind ganz normale Reaktionen unseres Gehirns und wir sind alle so programmiert, bei Gefahr schnell flüchten zu können (Quelle Wikipedia fight or flight). So fühlte ich mich jeden Tag schon sehr früh extrem gestresst. Da meine Hemmschwelle plötzlich so niedrig war, war ich automatisch extrem gereizt. Es ist sehr schwierig in solchen Momenten einen klaren Kopf zu behalten und z.B die streitenden Kinder zu beruhigen. Ich hatte dazu auch noch das Gefühl, dass mein Zustand sich auf die Kinder überträgt und wir sehr schnell in einem Strudel gefangen waren, aus dem wir fast nicht ausbrechen konnten.

Die Spitze dieser Überreizung erreichte ich erschreckend schnell und ich wusste, dass irgendwas einfach nicht mehr gut war. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, das hätte vermutlich mit meiner MS zu tun und den bereits vorhandenen Nerven-bzw. Hirnschäden.

Ich sprach mein Problem beim Nächsten Neurologentermin an. Mir wurde empfohlen, eine ADHS Abklärung zu machen. So wüssten wir, ob dieser Zustand von der MS kommt. Bei der Abklärung hatte ich sehr oft dieses AHA-Erlebnis und wusste endlich, warum es so war, wie es ist.

Das Zusammenspiel zwischen MS und ADHS

Durch meine MS bin ich nicht mehr belastbar wie früher. Mir fehlt ein grosses Stück dieser Energie die ich vorher hatte. Trotzdem bleibt ja meine ADHS und treibt mich innerlich immer an. Diese Verbindung ist soweit schwierig, da dadurch mein Körper in einem Zwiespalt ist. Einerseits brauche ich die Action, andererseits fehlt mir die Kraft dazu.

Es ist das Zusammenspiel von MS und ADHS welches schlecht zusammen funktioniert. Das Eine braucht Ruhe und Erholung, das Andere braucht Action und Adrenalin um sich gut zu fühlen. Ich musste lernen die beiden Extreme irgendwie auszugleichen. Und mittendrin sind meine Kinder.

Kinder fordern, sie sind laut, sie streiten, sie werden impulsiv und irrational…- eben, eine ganz normale Kinderentwicklung und ich könnte hier weitere Beispiele aufschreiben, nur wäre das total sinnlos. Dieser selbstverständliche Alltag, ist für mich durch die «Gehirnbesonderheiten» einfach etwas anstrengender als für andere. Durch die beiden Behinderungen kann ich mit den Inputs einfach nicht so gut umgehen. Es kostet mich alles einfach etwas mehr Kraft. Der Alltag zehrt ein Stückchen mehr an meiner Kraft, weil mein Körper nicht mehr in der Lage ist das auszugleichen.

Durch meine beiden Behinderungen musste ich lernen, mit den vielen Reizen, die in meinem Alltag auf mich einprasselten, umzugehen.

Wir haben als Familie unseren Weg gefunden. Manch einer findet die Mittagsstunde am Wochenende im Zimmer mit Buch oder CD total daneben und völlig sinnlos. Der andere ist glücklich, eine Stunde etwas zur Ruhe zu kommen. Vielleicht kann ich nicht mehr spontan einen Fahrradausflug machen, dafür backe ich uns einen Kuchen, wenn sie mit ihrem Vater von der Fahrradtour wieder zurückkommen. Wenn die Kinder nach der Schule ihre Hausaufgaben machen müssen, ist das meistens zu der Zeit, in der meine Erschöpfung einsetzt. Ich habe körperlich und geistig nur noch sehr wenig Kraft und müsste mich vom Körpergefühl her, einfach für eine Weile hinlegen. Das geht aber in diesem Moment überhaupt nicht.

Eltern mit Behinderung werden vor die gleichen Herausforderungen wie Eltern ohne Behinderung gestellt. Eltern mit Behinderung haben einfach noch ein paar weitere Beschwerden, die es etwas komplizierter machen. Und diese Behinderungen müssen nicht unbedingt sichtbar sein…

Vielen Dank für euren Besuch!

Worum es bei der Blogreise geht?

Die Blogreise wurde von wheelymum ins Leben gerufen und es geht darum zu zeigen, wie viele wir eigentlich sind und wie wir mit unseren unterschiedlichen Behinderungen leben.
Quelle Wheelymum: Eine Blogreise, durch und vor allen Dingen auch unterschiedlichsten Elternblogs. Die Gemeinsamkeit dieser Blogs liegt darin, das wir alle Eltern sind. Eltern die eine Behinderung haben. Erinnert ihr euch noch, warum ich unter anderem begonnen habe zu bloggen? Ich wollte mehr Austausch untereinander ermöglichen. Am besten funktioniert das natürlich durch Vernetzung. Und so habe ich, gemeinsam mit Nici von Rollimami, verschiedene Elternblogs mit Behinderungen gesammelt und die Blogreise organisiert. Am Ende unserer Blogreise, gibt es sogar etwas zu gewinnen!

Gewinn

Zu gewinnen gibt es dieses Puppenspielhaus samt Zubehör. von der Firma Ehring in Homberg/Efze.

Bildrechte Ehring Markenmöbel

Bildrechte Ehring Markenmöbel

Teilnahme an der Verlosung

Jeder teilnehmende Blog, hat am Ende seines Beitrages zur Blogreise eine Frage. Bitte notiert euch die Antwort und sammelt, von Beitrag zu Beitrag, die Antworten. Am Ende habt ihr etwas über eine Woche Zeit, diese gesammelten Antworten, zu einem Wort/Satz zusammenzufügen und diesen Antwortsatz, sendet ihr bitte per Mail an Sehtuns@web.de.

Danach entscheidet das Los.

Teilnehmende Blogs

Immer am Donnerstag findet ihr neue Beiträge auf folgenden Blogs:

Wir freuen uns natürlich über jeden, der uns hilft, das Thema zu verbreiten und darauf aufmerksam zu machen. Und jetzt wünschen wir euch eine gute Reise, tolle Erlebnisse und Entdeckungen.

Ich suche ein anderes Wort (Synonym) für: diverse, etliche, jede menge, massenhaft, mehrere, reichlich, scharenweise, verschiedene, zahllos, zahlreiche, zig

* v _ _ _ _  Hände, schnelles Ende in diesem Sinne, viel Glück beim Gewinnspiel!

Katarina ❤

WMDEDGT 03/17

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen bei Frau Bruellen

Sonntag, 05.03.2017

Es ist soweit, Tagebuchbloggen am 5. des Monats!

Am Samstag war Mutti aus! Ich war mit zwei Freundinnen in Zürich beim Libanesen essen. Ein wunderbarer Abend und einem leckeren Essen. Ich weiss jetzt, warum mein Humus bisher nie so richtig lecker war. Nach dem ganzen Knoblauch hatte ich enormen Durst. Also musste ich zuerst nicht alkoholische Getränke runter kippen, denn hätte ich den Durst mit Alkohol stillen wollen, da wäre ich bestimmt aus den Latschen gekippt!

Seit 4 Tagen hatte ich die übelste Art von PMS. Ich hatte ständig das Gefühl, genau jetzt meine Tage zu bekommen. Gestern haben sich auch noch Nebenwirkungen meines Medikamentes dazugesellt und es war nicht wirklich angenehm. Trotzdem, Mutti ging aus!

img_2080

Was hier am Kinn wie ein Pickel aussieht, ist noch ein Überbleibsel der Nebenwirkungen, die ich vor diesem Bild schon seit 1.5 Stunden hatte. Egal. Ich hatte einen tollen Abend!

Gegen 02:00Uhr bin ich ins Bett gefallen. Natürlich habe ich zuerst noch mein Stinkemund geputzt. Neben dem Durst hatte ich noch den Knoblauchgeschmack den ganzen Abend im Mund und ich haaaasse Knoblauchgeschmack im Mund. Ich hab da immer das Bedürfnis entweder sofort die Zähne putzen zu müssen oder dann den ganzen Abend mir zu wünschen, jetzt die Zunge abkratzen zu können.

Also lag ich gegen 02:00 im Bett und weil ich nie einfach so schlafen kann ohne ein paar Seiten zu lesen, wurde es doch 02:50 als ich das Licht ausgemacht habe. Ich schlief tief und fest und hab nicht mal mitgekriegt, dass K1 schon wieder Husten hat und verstopfte Nase und Co. Der Mann hat ihn versorgt und ich konnte meinen Knoblauchrausch ausschlafen. Übrigens hat der Mann seine Laufrunde extra früh absolviert und hat danach mit den Jungs gefrühstückt.

Ich kann nicht mehr länger als 9:00 Uhr schlafen! Egal ob mit Schlafbrille, total abgedunkeltem Zimmer, wach ist wach. Vorbei.

So habe ich dann alleine gefrühstückt und nach dem Duschen noch die Nachbarskatzen gefüttert (wir haben gerade wieder Katzenfütterndienst).

In einer Woche fährt K1 ins Skilager! (treue Leser wissen wie es mir letztes Jahr mit 1. mal Skilager in der 3. Klasse ging-ich sag da nur SCHNAPPS) Also habe ich ihn gezwungen, schon mal mit mir zusammen die Sachen zusammen zu suchen. Meine Argumentation, dass wir ja dann noch eine Woche Zeit hätten fehlendes oder kaputtes zu ersetzen, war ihm dann doch soweit einleuchtend.

In der Zwischenzeit hat der Mann das Mittagessen fertig. Nach dem Essen wollte ich mich mit K1 etwas zusammenkuscheln damit er etwas zu Ruhe kommt und vielleicht sogar einschläft und die erneute Erkältung eher auskuriert. Fehlanzeige. Irgendwann habe ich das Vorhaben aufgegeben und bin ganz kurz aufs Sofa.

Am Nachmittag waren mein Bruder und seine Freundin zu Besuch. Wir konnten sogar wieder im Garten sitzen bis es dann plötzlich abkühlte.

Mann kocht wieder das Abendessen und ich flüchte danach in die Badewanne.

Die Kinder sind im Bett, ich besetze das Sofa und sehe, dass doch heute WMEDGT Tag ist! So schreibe ich das gerade, stopfe mir Faustweise Schokipopcorn die mein Bruder mitgebracht hat und sehe eigentlich fast nicht was ich schreibe weil ich meine Brille nach der Badewanne oben vergessen habe. Und inzwischen ist auch endlich meine P angekommen…🙈Ich werde also ab morgen wieder ein halbwegs normaler Mensch sein. Yay!

Gute Nacht und kommt gut in die neue Woche! ❤

Katarina