Über staublos

Multiple Sklerose Blog KATARINA, 37, MS-LIFE-COACH, SEIT 2013 AN MULTIPLER SKLEROSE (MS) ERKRANKT. HIER SCHREIBE ICH ÜBER MEINEN ALLTAG ALS CHRONISCH KRANKE MUTTER ZWEIER SÖHNE, FRAUEN MIT ADHS UND DEN ÜBLICHEN WAHNSINN.

Wochenrückblick 15.07.2017

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente, kurz und bündig

Nach einer guten Anreise sind wir am Montag hier in Kroatien angekommen. Seit dem verfliegt die Zeit unglaublich schnell. Wir sind 4 Erwachsene und 4 Kinder und harmonieren tatsächlich sehr gut miteinander. Der einzige Zeitdruck ist zur Zeit die Geschichte mit den Zahnspangen der Jungs. Die Tragezeiten machen und manchmal einen Strich durch die Rechnung. Ansonsten brauchen wir keine Uhr!

Hier gehts zu unserer ersten Ferienwoche:

Sommer

Ein entspannter Nachmittag

Kaffee am Pool.

Weiter geht es mit Kurškovac (Birnenlikör) und Prosecco.

Meine Freundin, ich und Flamingo.

Taverna in der Nachbarschaft mit sehr leckerem Essen.

Haludovo, in den 80-er Jahren DAS Highsociety Hotel, jetzt eine Ruine. Der beste Drehort für einen Thriller würde ich mal sagen.

Makarska, Strand und leckeres Mittagessen.

Wir geniessen die Zeit hier sehr. Die Kinder verbringen die meiste Zeit am Nachmittag im Pool und ich im Schatten. Zwischendurch hatte ich etwas Kreislaufprobleme und dann merke ich auch meine ganzen MS Symptome, aber da wir es sehr entspannt angehen, geht das ziemlich gut. Vormittags sind wir meistens am Meer oder suchen ein Restaurant mit leckerem Essen. Irgendwie dreht sich zur Zeit alles um das Essen- wer viel schwimmt, muss auch viel essen 🙂 und das passt mir sehr 🙂

Die Kinder unserer Freunde schlafen lange aus und unsere Kinder sind total geschockt, dass man bis 09:00 Uhr schlafen kann.

Das Nachbarhaus ist sehr ruhig und wir hoffen nun, dass sie auch noch eine Woche bleiben und dieses Wochenende nicht abreisen, drückt uns die Daumen!

Ansonsten entscheiden wir alles sehr spontan, in welches Dorf oder an welchen Strand wir fahren.

So, ich lasse einfach nur die Bilder sprechen!

Sonnige Grüsse, Katarina ❤

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

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Ein Wohninterview: Wohnfragen bei Fraeulein Ordnung

Ein Wohninterview bei Fräulein Ordnung, ein kleiner Einblick von mir

Ich schreibe ja sehr gerne meine Wochenrückblicke und die Inspiration zu diesen Rückblicken habe ich schon vor Jahren bei Denise von Fräulein Ordnung bekommen. Fräulein Ordnung ist ein Blog bei dem sich vieles um Ordnung, Lifestyle, Familie und Kochen dreht, siehe unten*.

Ich bin ganz ehrlich, ein Chaosmensch! Wenn ich nicht explizit und sehr pingelig darauf achte Chaos zu vermeiden, dann bin ich total verloren! In den letzten Jahren habe ich mir im Haushalt einige Skills angeeignet und komme eigentlich sehr gut damit klar – wenn ich mich denn daran halte. Ansonsten, wie gesagt, lasse ich es schleifen, dann endet alles im Chaos. Wenn schon eine Unordnung entstanden ist, habe ich noch viel weniger Lust das anzupacken. Also quäle und nerve ich meine Familie mit irgendwelchen fanatischen Ordnungsdrills. Das würden sie sagen. In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, wie gross mein Bedürfnis nach Ordnung ist. Wenn so wenig wie möglich herum steht, umso glücklicher bin ich. So gibt es keine Ablenkung und ich fühle mich nicht vom Chaos bedroht. Deshalb gib es bei uns zu Hause auch fast keine Dekoartikel. Mit der Zeit habe ich alle Nippes und potenzielle Staubfänger versorgt. Na gut, einen Teil konnte ich sogar entsorgen.

Entscheidend ist aber meine unkontrollierte Kaufsucht von solchen Sachen. Die Sucht ist zwar nicht wirklich krankhaft, aber ich fühle mich angezogen von Kerzenständern, Kerzen, Vasen, Bildern, Spiegeln und halt solchen Sachen. Mich juckt es regelrecht in den Fingern wenn ich sowas sehe und mein Hirn setzt kurzzeitig aus und sendet MUSS ICH HABEN! Nun, das hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr gebessert und es fällt mir viel leichter zu überlegen, ob ich dieses Stück wirklich brauche.

Den Blog Fräulein Ordnung habe ich zufällig, wie man das so beim Surfen im Internet tut, gefunden und dort hat es mir sofort sehr gut gefallen. Ich mag die Ideen von Denise und ich muss sagen, durch sie habe ich angefangen, viel mehr auszusortieren. Manchmal erwische ich mich, wie ich im Laden stehe, zum Beispiel irgendein Küchengerät in der Hand halte und mich dann frage: „brauche ich das wirklich, wo will ich es versorgen und was würde Fräulein Ordnung sagen, wenn sie bei mir umräumen/aufräumen würde?“ Und das hilft mir tatsächlich bei manch einem Fehlkauf. Wenn man meinem Mann glauben möchte, würde dieser behaupten, ich würde total viel sinnloses Zeug kaufen und ansammeln. Ja, das mag irgendwie schon stimmen! Aber, ich habe mich weiter entwickelt und bin jetzt gross und stark um dieser Versuchung zu widerstehen…hehe!

Fräulein Ordnung gibt auf ihrem Blog immer wieder nützliche Tipps und Tricks. Ich weiss noch wie ich zu Beginn immer das Foto von ihrem Kleiderständer hatte! Ein Baumast mit einer Lichterkette und daran nur ein paar ausgewählte Kleider an den Kleiderbügeln! OMG!

Denise hat mich angefragt, ob ich bei ihr ein Wohninterview machen würde. Ich habe mich sehr darüber gefreut und HIER geht es gleich zu meinem Interview bei Fräulein Ordnung.

*Mein Name ist Denise, ich ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meinen drei Kindern (9, 11 und 15 Jahre alt) im schönen Münsterland. Mich sieht man meist mit einem Stück Kuchen in der Hand und Fräulein Ordnung ist mein Alter Ego.

Anfang 2011 habe ich einen Artikel über „Professional Organizer“ gelesen. Dieser Berufszweig kommt – wie so vieles, für uns noch unbekannte – aus Amerika.

Anderen Menschen dabei helfen, wieder mehr Struktur und Ordnung in ihr Leben zu bringen? Diese Idee schien wie für mich gemacht, so dass ich mich keine 4 Wochen später mit genau dieser Dienstleistung selbständig gemacht habe.

Seit dem habe ich jede Menge Kleiderschränke und Küchen, kleine Räume und ganze Häuser meiner Kunden sortiert und neu strukturiert.

Ich habe Müllbeutel gefüllt, Möbel verschoben und den Blick auf das Wesentliche gelenkt sowie Räume mit frischen Ideen gefüllt. Über das Einzugsgebiet hinaus wurde ich in Hamburg und Heidelberg, aber auch schon in der Schweiz gebucht.

Da ich nicht nur gerne Ordnung schaffe sondern auch gerne darüber schreibe, hab ich im April 2011 angefangen, diesen Blog zu schreiben.

 

Wochenrückblick 08.07.2017

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente 

Ich habe angefangen, meine Sommergarderobe für die Ferien zu sortieren. In den Sommerferien trage ich meistens kurze Shorts und ziehe sie auch nur am Meer an- dort passt das. Jetzt habe ich festgestellt, dass alle meine kurzen Hosen, ähm, eingelaufen sind! Letztes Jahr muss es ja so heiss gewesen sein, dass die alle geschrumpft sind…haahaaa… Sie sitzen alle ziemlich knapp und knackig. Darauf habe ich mit meiner Freundin frusttelefoniert. Unsere beiden Familien verbringen ja zusammen die Sommerferien. Sie hat mir versichert, ihre Sommergarderobe sei auch eingelaufen und am Pool von unserem Ferienhaus, wird sich keine Sau dafür interessieren…yay! So ist das und ich werde mich da trotzdem reinquetschen, solange es bequem ist. Bodypositivity sozusagen.

Eine super nette Nachricht bekommen. So erstaunt starre ich etwa in meinen Bildschirm, wenn ich so eine Nachricht lese.

Glücksprojekt für Juli gepostet. Leider habe ich es nicht geschafft, einen Rückblick für den Juni zu machen. Irgendwie gestaltet sich das immer so zeitintensiv.

Unser Auto habe ich für die Sommerferien in Schuss gebracht. Durch die Waschanlage gefahren, Pneudruck gemessen, Öl kontrolliert, Scheibenwischwasser aufgefüllt…check!

Akupunkturtermin und der Praxishund, der sich mir immer vor die Füsse legt wenn ich komme.

Am Freitag wurden in der Schule ganz viele Lehrpersonen verabschiedet. Die Eltern und Kinder wurden zu einem weissen Brunch eingeladen und aufgefordert, ganz in weiss gekleidet zu kommen. Der Pausenplatz war so schön geschmückt und es war echt speziell, all die Menschen in weiss gekleidet zu sehen. Ich muss zugeben, zuerst war ich skeptisch, aber als ich das gesehen habe, fand ich es sehr toll. Die Kinder haben gesungen, Abschiedsreden wurden gehalten und am Ende sind einige Tränen geflossen. Kind1 bekommt wieder eine neue Lehrperson und jedes Jahr leidet er sehr darunter. Sein kleines Herz hat dann sowas wie Liebeskummer.

Kind2 war zu einer Zelt-Übernachtungsparty eingeladen und war am Nachmittag ziemlich aufgeregt. Endlich durfte er um 17:00 Uhr dorthin und ich hab mir einen Aperolspritz gegönnt. Leider hat es dann angefangen zu gewittern und zu regnen. Kind2 hat panische Angst vor Gewitter. Also lag mein Handy immer griffbereit. Aber, es kam kein Anruf. Gegen 22:30 Uhr kam eine Whatsapp Nachricht, alle wohl auf und im Zelt sei es mittlerweile ruhig geworden. Heute habe ich ein überglückliches und stolzes Kind abgeholt!

Wir wollten eigentlich mit Kind1 Abendessen gehen. Aber weil er noch immer nicht so gut drauf war und schon Kopfschmerzen hatte, hat der Mann Pizza gebracht und wir haben auf dem Sofa gegessen und seinen Lieblingstrickfilm geschaut. Das fand er dann ziemlich cool und ist glücklich und zufrieden ins Bett. Heute hat er sich wahnsinnig auf den kleinen Bruder gefreut. Da sie gleich zur Bibliothek sind, hat er für ihn schon die ausgeliehenen Bücher und CDs zusammen gesucht und in den Rucksack gepackt. Ja, manchmal können sie tatsächlich dieses Geschwisterplüsch…

Heute wasche ich die letzten zwei Maschinen mit Wäsche und danach packe ich alles fertig. Ich habe mir fest vorgenommen, heute soweit möglich, alles zu erledigen. Morgen bringen wir die Katze zu meinen Eltern in die Ferien und danach wird das Auto geladen. Sehr früh am Montag fahren wir dann los nach Kroatien. So, jetzt nur noch die Daumen drücken, dass der Plan funktioniert.

Ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit und denen, die Ferien haben, wunderbare und erholsame Ferien. Die, die noch keine Ferien haben, einen wunderbaren Sommer und einige tolle Sommerabende!

Katarina ❤

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

WMDEDGT 07/17

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen bei Frau Bruellen

Mittwoch, 05.07.2017

Es ist soweit, Tagebuchbloggen am 5. des Monats!

Irgendwann gegen 05:00 Uhr steht mein Mann auf und geht joggen. Weil ich die Rollläden nicht herunter gelassen habe, scheint mir schon fast die Sonne ins Gesicht. Es ist jedenfalls sehr hell und das Licht blendet mich. Ich überlege kurz, vielleicht auch aufzustehen und etwas nützliches zu machen wie z.B. Yoga. In letzter Zeit kam ich fast nicht dazu Sport zu machen und merke es schon an meinem Rücken. Trotzdem bin ich zu faul und bleibe liegen. Als um 06:15 mein Wecker klingelt, war ich kurz vorher wieder eingeschlafen. Wäre ich doch einfach vorher aufgestanden! Also quäle ich mich aus dem Bett weil ich jetzt plötzlich doch so müde bin.

Ins Bad schlurfen, die Brille montieren und in die Kinderzimmer gehen. Beide Kinder sind wie immer, bereits wach. Ich öffne ihre Zahnspangenhalterungen und mach die Fenster auf. Danach gehe ich in die Küche und mach Frühstück. Der Mann ist mit seiner Laufrunde fertig und geht duschen.

Nach dem Frühstück noch den Tisch abräumen, die Znüniboxen packen, Kind1 seine Gelfrisur machen. Der Mann fährt weg und ich dusche ganz schnell. In der Zwischenzeit üben beide Jungs ihre Instrumente.

Um 7:30 Kind2 mit Sonnencreme einschmieren und zur Schule schicken.

Um 7:45 Kind1 zur Bushaltestelle fahren weil sie in der letzten Schulwoche keinen regulären Unterricht mehr haben und Bowlen gehen.

Anschliessend will ich noch einkaufen, hab aber mein Handy zu Hause vergessen. Also halte ich kurz zu Hause an. Dabei sehe ich noch, dass ich gestern eine E-Mail vom falschen Account geschickt habe. Zur Zeit habe ich 4 verschiedene Emailaccount auf dem Handy und ich befürchtete schon, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis mir das passiert. Zum Glück ist das aber nicht so schlimm.

Vor dem Laden will ich noch schnell mit dem Büro telefonieren. Da der Empfang aber so schlecht ist, wandere ich 20min. draussen vor dem Laden und laufe Bahnen von links nach rechts. Ich kann nicht stehend telefonieren, ausser, ich bin an ein Festnetztelefon mit Steckdose angekettet.

Den Einkauf erledigen. Und um 9:00 Uhr zu Hause ankommen. Weil meine Nachbarn die Grüntonnen in der Einfahrt stehen haben, kontrolliere ich unsere noch. Beide sind voll und ich stelle beide raus, hole die Gebührmarken und mach die dran weil die Abfuhr kommt.

Einkäufe einräumen. Büro ruft wieder an. Die gewaschenen Trainingsklamotten vom Mann rausnehmen und eine Ladung laufen  lassen.

Mit meiner Freundin wegen unserer gemeinsamen Ferien telefonieren. Bevorzugt auf der Schaukel draussen, ich kann ja nicht einfach so stehen und telefonieren. Oder dabei den Geschirrspüler aus und einräumen.

Die anfangs Woche bereits gewaschene und zusammen gelegte Wäsche in die Schränke versorgen. Zwischenzeitlich die zweite Ladung laufen lassen.

Emails beantworten. Twitter und Instagram checken.

Mittagessen kochen.

Um 11:45 Uhr losfahren um Kind1 von der Bushaltestelle abzuholen. Auf dem halben Weg Kind2 treffen und aufgabeln damit er nicht vor der Türe wartet. Um ca. 12:10 Uhr Mittagessen. Dann ruft der Mann endlich zurück weil ich noch was klären muss.

Küche aufräumen.

Mittagspause.

14:00 Uhr einen Kaffee gegen die Müdigkeit. Es ist wieder sehr warm geworden. Die Jungs gehen im Keller spielen, dort ist die Temperatur angenehm.

Wäsche zusammen legen.

Für die Sommerferien meine Kleider zusammen stellen. Ich probiere jeweils die Kombinationen bevor ich es einpacke. Mir fällt auf, dass fast alle kurzen Hosen vom letzen Jahr, ähm, eingelaufen sind und, ähäm, sehr knackig sitzen. Vermutlich war ihnen letztes Jahr zu heiss und deshalb sind sie eingelaufen. Aus Frust ruf ich meine Freundin wieder an und erzähl ihr von diesem Desaster. Wir lachen und machen Scherze darüber. Sie verspricht mir, ebenfalls ein paar eingelaufene Hosen einzupacken, so können wir gemeinsam im Ferienhaus in zu engen Shorts herumlungern.

Büro ruft an und möchte gerne ein Termin am nächsten Tag nach meinen Ferien. Ich sage zu und könnte mir danach auf die Stirn klatschen.

Kinder wollen Eis.

Um 16:15 Uhr muss K1 in den Gitarrenunterricht und K2 will auch mit. Sie fahren mit ihren Fahrrädern.

Ich backe einen Aprikosenkuchen für das Abendessen.

Solange der Kuchen im Backofen ist, klatsche ich mir noch eine Gesichtsmaske drauf und bügle die Wäsche, die gebügelt werden muss.

Als der Kuchen fertig ist, gehe ich nochmals duschen und wasche meine Haare. Danach Creme ich mich sogar ein.

Salat waschen und den Tisch decken. Twittern und Instagram checken.

Um 18:00 Uhr kommen die Jungs nach Hause und ich schicke sie duschen, um 18:20 kommt der Mann. Abendessen. Kind2 hat keine Lust sein Ämtli (Geschirrspüler einräumen) zu machen und versucht sich mit allen Mitteln davor zu drücken. Versehentlich steht ihm der Mann auf den Fuss, Kind2 muss beinahe sterben vor Schmerz und der Ämtli-Ungerechtigkeit!

Ich decke den Tisch schon für das Frühstück.

Beiden Kindern die überlangen Krallen schneiden. K2 hat einen neuen Grund für Radau gefunden. Danach auch noch K1.

Mann muss noch telefonieren. K1 zieht beleidigt ab. K2 hat noch immer schmerzenden Zeh und beschliesst, schon um 19:50 ins Bett zu gehen. Komischerweise kann er die Treppe problemlos hoch hüpfen.

Wir machen die obligatorische Zimmerrunde. Bei K1 dauert es länger weil er wissen möchte, was eigentlich diese Pubertät ist. Nach meiner Erklärung, und vielleicht habe ich das Beispiel mit der Kiste und den Steinchen die durchgeschüttelt werden, benutzt, findet er alles doof und möchte überhaupt nicht Erwachsen werden. Also diskutieren wir noch eine Weile über dieses mysteriöse Erwachsen werden. Nachdem er wieder lachen konnte und seine Fragen beantwortet waren, geh ich wieder runter.

Und dann habe ich gesehen, dass doch WMDEDGT ist!

Ach ja, in der Autowaschanlage war ich auch noch irgendwann.

Katarina