Ich

Staublos stellt sich vor: 

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Mein Name ist Katarina, 37 Jahre, Legal Assistant, seit 2013 an Multipler Sklerose (MS) erkrankt. Hier schreibe ich über meinen Alltag als chronisch kranke Mutter zweier Söhne, Frauen mit ADHS, Medikamentenverträglichkeit, den üblichen Wahnsinn und ich gebe Tipps im Umgang mit MS als MS-Life Coach.

Dieses Blog ist ein Lifestyle with MS Blog. Hier liest man verschiedene Themen zu MS, Leben mit MS, Alltag mit MS und alles was eigentlich zum ’normalen‘ Leben gehört.

Warum ich hier schreibe?

Ich habe mich seit der Diagnose sehr stark mit MS beschäftigt. Ich habe gekämpft und nach Lösungen gesucht, mein Leben so zu leben, wie es für mich und meine Familie passt.

Ich möchte hier zeigen wie der Alltag mit einer chronischen Krankheit aussieht. Multiple Sklerose ist eine sehr heimtückische Krankheit und wir wissen nie, wann und wo sie zuschlägt. Trotzdem geht das Leben weiter. Ich habe zwei Kinder und bin verheiratet. Ich möchte trotzdem ein erfülltes und zufriedenes Leben leben, auch zum Trotz der Multiplen Sklerose. Hier möchte ich zeigen, wie man mit einer chronischen Krankheit den Alltag mit seinen Höhen und Tiefen meistern kann. Es gibt viel über meinen Alltag, Tipps im Umgang mit MS, über Kinder und Familie, Erziehung und Schulsorgen. Einfach über den Lifestyle mit einer chronischen Krankheit.

Da bei mir ADHS festgestellt wurde, gibt es auch über dieses Thema immer wieder etwas zu lesen.

Meine Einstellung zur MS

Als 2013 die Diagnose klar war, war ich im ersten Moment einfach nur erleichtert. Endlich hatte der ganze Spuk einen Namen und ich konnte mich drauf konzentrieren, etwas dagegen zu unternehmen. Ich dachte, es gebe viele Therapiemöglichkeiten und ich werde dieses Miststück schon in den Griff bekommen.

Mein Neurologe ist gleichzeitig auch Psychotherapeut und wollte mich in der nächsten Zeit fast alle 14 Tage sehen. Als mir auffiel, dass er nur noch versucht, mir Antidepressiva anzudrehen und über meine Kindheit zu sprechen, habe ich klargestellt, dass ich keine Psychotherapie brauche. Mittlerweile ist mir klar geworden, dass MS eine schlechte Karte ist und die so schön angedeuteten Therapiemöglichkeiten, einfach nur ein Herauszögern des Verlaufes sind. Bei MS darf die Psyche nicht vernachlässigt werden. Viele der Betroffenen entwickeln Depressionen nur schon aus der Tatsache, dass gewisse Hirnareale verletzt sind.

Fakt ist, ich werde mir mein Leben nicht von einer Krankheit diktieren lassen. Klar, ich habe einige Einschränkungen und die machen mich von Zeit zur Zeit wahnsinnig. Meistens kommen sie auch im schlechtesten Moment, dann verfluche ich sie. Aber ich lerne jeden Tag mehr über meinen Körper und wie ich mit diesen Einschränkungen klar kommen kann. Was ich nie, nie im Leben zulassen werde, ist dieses im Selbstmitleid suhlen. Jeder Schub ist ein neuer Rückschlag. Man muss den Mut aufbringen, sich wieder aufzuraffen und weiter zu kämpfen.

Ich nehme jeden Tag wie er kommt und versuche mit dieser täglichen Portion an Energie, Launen, Fatigue, Zucken, Taubheit, Schmerzen usw. das Beste für mich raus zu holen.

Kontakt: staublos@gmx.ch

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Aktuelle Beiträge

Wochenrückblick 15.07.2017

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente, kurz und bündig

Nach einer guten Anreise sind wir am Montag hier in Kroatien angekommen. Seit dem verfliegt die Zeit unglaublich schnell. Wir sind 4 Erwachsene und 4 Kinder und harmonieren tatsächlich sehr gut miteinander. Der einzige Zeitdruck ist zur Zeit die Geschichte mit den Zahnspangen der Jungs. Die Tragezeiten machen und manchmal einen Strich durch die Rechnung. Ansonsten brauchen wir keine Uhr!

Hier gehts zu unserer ersten Ferienwoche:

Sommer

Ein entspannter Nachmittag

Kaffee am Pool.

Weiter geht es mit Kurškovac (Birnenlikör) und Prosecco.

Meine Freundin, ich und Flamingo.

Taverna in der Nachbarschaft mit sehr leckerem Essen.

Haludovo, in den 80-er Jahren DAS Highsociety Hotel, jetzt eine Ruine. Der beste Drehort für einen Thriller würde ich mal sagen.

Makarska, Strand und leckeres Mittagessen.

Wir geniessen die Zeit hier sehr. Die Kinder verbringen die meiste Zeit am Nachmittag im Pool und ich im Schatten. Zwischendurch hatte ich etwas Kreislaufprobleme und dann merke ich auch meine ganzen MS Symptome, aber da wir es sehr entspannt angehen, geht das ziemlich gut. Vormittags sind wir meistens am Meer oder suchen ein Restaurant mit leckerem Essen. Irgendwie dreht sich zur Zeit alles um das Essen- wer viel schwimmt, muss auch viel essen 🙂 und das passt mir sehr 🙂

Die Kinder unserer Freunde schlafen lange aus und unsere Kinder sind total geschockt, dass man bis 09:00 Uhr schlafen kann.

Das Nachbarhaus ist sehr ruhig und wir hoffen nun, dass sie auch noch eine Woche bleiben und dieses Wochenende nicht abreisen, drückt uns die Daumen!

Ansonsten entscheiden wir alles sehr spontan, in welches Dorf oder an welchen Strand wir fahren.

So, ich lasse einfach nur die Bilder sprechen!

Sonnige Grüsse, Katarina ❤

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

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  2. Wochenrückblick 08.07.2017 6 Kommentare
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