12von12 September 2017

12 Fotos des 12. September 2017

Caro von Draussen nur Kännchen hat schon lange diese tolle Aktion laufen und es machen immer sehr viele Blogger mit. Irgendwie bekommt man das Gefühl, als ob man seinen Freunden erzählt, wie der Tag war.

An jedem 12. eines Monats findet bei Caro auf dem Blog das Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber leider inzwischen nicht mehr fortgeführt.
Wie geht das?
Ihr macht am 12. eines Monats ganz, ganz viele Fotos. Am schönsten ist es, wenn ihr euren Tagesablauf dokumentiert. Abends wählt ihr dann 12 Bilder aus und postet sie in eurem Blog. Ab 17 Uhr findet ihr unter meinem Posting eine Liste, in die ihr euch eintragen könnt.
Bildschirmfoto 2012-07-13 um 18.43.40
Hier folgen meine 12 Bilder:

#1von12:

Regen. Sehr viel Regen. Der Monoblock von K1 drückt zu sehr ins Zahnfleisch und er kann ihn nicht die nötigen 14 Stunden tragen. Heute also noch schnell hin zum Kieferorthopäden und das Stückchen anschleifen lassen.

 

#2von12:

Nach dem Termin Kind1 noch in die Schule fahren und dann geht es ab zum Einkauf.

 

 

#3von12

Herbstblumen! Überall wunderschöne Farbenpracht! Ich muss widerstehen und gehe ohne neue Blumentöpfe nach Hause.

#4von12

Zur Zeit bin ich sehr viel unterwegs. Für kleine Notfälle koche ich einen grossen Topf Bolognese und friere noch zwei Portionen davon ein.

#5von12

In letzter Zeit merke ich die Nebenwirkungen vom Medikament wieder etwas stärker. Vermutlich liegt es daran, dass ich zur Zeit anders frühstücke als sonst. Leider ist ein Honigbrot nicht so wie eine Schüssel Müesli mit vielen Früchten. Heute nehme ich mir Zeit und mach mir erstmal wieder einen Ordentlichen Smoothie.

 

#6von12

Beim Schnippeln komm ich so richtig in einen Gemüse/Früchte-Wahn und bin danach sehr glücklich. Morgen hab ich auch noch eine Portion für mein Frühstück. Die Farbe ist nicht schön, dafür ist es super lecker!

 

#7von12

Ein Protipp unter uns: es genügt nicht die Waschmaschine zu befüllen, den Startknopf sollte man schon auch drücken!

 

#8von12

Es ist Mittagszeit und noch kurz bevor die Kinder nach Hause kommen, will die Katze ihre obligatorische Streicheleinheit.

 

#9von12

Um 13:30 gehen die Kids wieder in die Schule und meine Hoffnung die Müdigkeit abzuschütteln, hängt an der Kaffeetasse.

 

#10von12

Dienstag ist Putztag.

 

#11von12

Den Jungs bei den Hausaufgaben helfen. Eine schönere Umschreibung für „mach das jetzt fertig! Das ist völlig egal, mach jetzt einfach weiter!

 

#12von12

Ich bin ziemlich erledigt und gönne mir einfach ein Entspannungsbad. Später versende ich noch eine E-Mail, mache diesen Post fertig und packe für den morgigen Tag.

Das war mein Beitrag zu 12von12 für den September 2017.

 

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Wochenende in Bildern 26./27. November 2016

Da es diese Woche nicht für einen Wochenrückblick gereicht hat, mache ich Heute einfach mal einen Beitrag zu unserem Wochenende.

Wochenende in Bildern 26./27. November 2016

Am Samstag habe ich mich entschieden, doch noch den Black Friday Ausverkauf zu nutzen. Also habe ich für die Kinder Pullover, Socken und Unterwäsche gekauft. Durch die 20% Rabatt habe ich ganze CHF 45.- gespart.

Danach noch das Haus aufräumen und Staubsaugen. Die Herbstdekoration in den Keller verräumen und einen Teil der Weihnachtsdekoration wieder hoch. Irgendwie habe ich aber keine Lust auf zu viel Weihnachtsdekoration und werde versuchen, das auch minimal zu halten. Aber wer weiss, vielleicht überkommt mich plötzlich doch die Lust und ich schleppe alles aus dem Keller-mal sehen.weihnachtsdeko

 

Am Nachmittag kommt noch mein Bruder vorbei. Er hilft mir die Lichterkette ans Fenster zu hängen und meinem Mann und Kind2 noch die restlichen Arbeiten im Garten zu erledigen. Es wird schnell dunkel und wir machen es uns gemütlich im Haus. Der Mann macht ein Reste-Abendessen und wir überbacken alles mit einer grossen Portion Raclette im Backofen.

Die Adventskerzen sind bereit.

adventDie Kinder gehen um 20:00 Uhr ins Bett und mein Bruder geht wieder nach Hause. Der Mann und ich lesen noch etwas auf dem Sofa und ich schlafe bald ein. In der letzten Zeit schlafe ich ständig auf dem Sofa ein, was sehr ärgerlich ist.

Am Sonntag schlafen wir bis 7:00 Uhr aus…haaa…haaa…Hier sind blöderweise alle Männer des Hauses Frühaufsteher. Nach dem Frühstück raffe ich mich zum Sport auf und schwinge mich auf den Crosstrainer. Der Mann fährt weg und ist den ganzen Tag unterwegs.

sport

 

Ich mache Flammkuchen und vergesse sie für kurze Zeit im Backofen. Sie sind leicht angekokelt aber trotzdem lecker.

flammkuchen

Nach dem Mittagessen bekomme ich wiedermal meine Nebenwirkung vom Medikament. Ich laufe ganz rot an und bin überall heiss.

flush

Danach mache ich die Einladung zu unserem Advents-Quartierfest fertig. Wir haben angefangen, in der Adventszeit einen kleinen Apéro für unsre Nachbarn zu veranstalten. Die Kinder laden ein zu Süssem, Punsch und Glühwein. Dazu lesen sie Weihnachtsgeschichten und spielen Weihnachtslieder. So danken sie den Nachbarn, dass sich nie jemand beschwert wenn sie laut auf der Strasse spielen. Die Nachbarn finden das so toll und freuen sich immer über diese kleine Adventsveranstaltung. Eigentlich sehr wenig Aufwand mit einer grossen Wirkung.

Am Nachmittag fahren wir zu einer Institution für betreutes Wohnen. Dort leben Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen. Mein Mann engagiert sich dort seit Jahren, hilft bei Veranstaltungen mit und hat die Bewohner auch schon in die Ferien begleitet. Heute war Tag der offenen Türe und ich bin mit den Kindern noch hingefahren. Wir haben den Mann kurz im Einsatz getroffen und der hat uns Kuchen mit Alkohol verkauft. Das haben wir aber erst gemerkt nachdem Kind1 schon das ganze Stück verputzt hat. Die Kinder haben noch Lebkuchensterne verziert und wir haben die Werkstatt besucht. In der Werkstatt werden die Sachen verkauft, die die Bewohner selber herstellen. Mit dem Geld fahren sie irgendwann wieder alle zusammen in die Ferien. Ich bin sehr froh das unsre Kinder einen ganz normalen Umgang mit Behinderung haben. Sie sehen die Bewohner schon seit sie sehr klein sind und stellen Fragen. Wieso jemand nicht sprechen oder nicht laufen kann, warum erwachsene Menschen gefüttert werden.

Als ich ganz frisch meine MS Diagnose bekommen hab, hat mich eine andere Mutter sehr schockiert. Sie war entsetzt, dass im Unterricht ihres 5-Klässlers jemand im Rollstuhl in eine Schullektion gekommen ist. Sie hatten das Thema Körper und da hat die Lehrperson jemand im Rollstuhl eingeladen. Diese Mutter war total aus dem Häusschen, weil ihrem Kind „sowas“ vorgeführt wurde. Das sei doch total daneben, gesunden Kindern jemanden im Rollstuhl vorzusetzen. Ich war dermassen schockiert über ihre Aussage, dass ich darauf keine Antwort hatte. Ich hab nur gesagt, dass das meiner Meinung nach nicht schlimm ist, sondern eine Bereicherung für die Kinder. Heute würde ich ihr ganz was anderes sagen…oder an den Kopf werfen!

quimbyhuus

Zu Hause mache ich einen grossen Topf Spaghetti mit Tomatensauce. Irgendwie fühle ich mich total gestresst und bin extrem müde. Dieses Wochenende habe ich es leider nicht geschafft, meine Batterien aufzuladen. Trotzdem war es ein schönes und friedliches Wochenende.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start in die neue Woche!

❤ Katarina

PS: Weitere Wochenenden in Bildern findet ihr HIER bei Susanne von Geborgen wachsen

 

Multiple Sklerose: Sind wir eine neue Generation der Kranken?

Anfang Juni traf ich mich mit der wunderbaren Sabine von ‚die kleine graue Wolke‘.

Sabine hat den Film die kleine graue Wolke über ihre MS-Diagnose gedreht. Ein Film, in dem sie sich mit verschiedenen MS-Betroffenen trifft und ihre Sichtweise zu der Erkrankung ergründet. Sabine setzt sich im Film mit ihrer Diagnose auseinander und ich kann genau dieses Gefühl spüren. Diese erste Zeit nach der Diagnose in der man noch auf der Suche nach seinem Weg ist: was ist das, was machen die anderen damit, wie lebt man mit sowas…usw. Den Film finde ich sehr einfühlsam und Sabine behandelt die MS-Erkrankten sehr sensibel, ohne zu urteilen. Diesen Film kann ich sehr empfehlen. Dazu schreibt Sabine einen gleichnamigen Blog als die kleine graue Wolke Blog.

Kleinegrauewolke

Auf diesen Film wurde ich letztes Jahr aufmerksam und so habe ich immer wieder verfolgt, was Sabine so macht. Und, sie macht wahnsinnig viel! Am ersten Juni-Wochenende war sie zum Beispiel mit ihrem Team in der Schweiz und hat sich in Sachen Multiple Sklerose engagiert. Hierzu folgt auf ihrem Blog noch ein Bericht. Da war es nahe liegend, dass wir uns endlich auch in Natura treffen!

Was soll ich sagen? Sabine ist eine tolle junge Frau mit sehr viel positiver Ausstrahlung, Humor und diesem gewissen Etwas! Sie hat sich als Ziel gesetzt, über die MS aufzuklären und zu zeigen, dass das Leben trotzdem lebenswert bleiben kann. Hierzu dreht sie auch die Reihe 1000 Gesichter und lässt andere MSler über ihre Krankheit sprechen.

Das gleiche Ziel

Wenn man Sabine sieht, dann ist da diese grosse, hübsche und selbstbewusste Frau – voller Leben. Und man könnte tatsächlich denken, sie sieht ja gar nicht krank aus 🙂 ! Welchen Stress und welche Mühen sie auf sich nimmt, um auf die MS aufmerksam zu machen, kann man eigentlich nur erahnen. Sie macht es aus einer solchen Überzeugung und einer völligen Selbstverständlichkeit.

Sabine Marina und Katarina

Wir werden verkabelt, unterhalten uns und ich gebe mein erstes Podcastinterview überhaupt. Das Team von Sabine (Claudia Mattai del Moro und Jonas Hieronimus) ist sehr toll und ich fühle mich sofort wohl. Claudia ist Schweizerin und wir unterhalten uns auf Schweizerdeutsch. Sabine erweist sich als sehr gute Schweizerdeutsch-Versteherin und so quatschen wir und quatschen und quatschen…gefühlt waren es aber nur 5min.

Mir kommt es vor, als ob ich mich mit einer Freundin treffe, die ich einfach eine Weile nicht mehr gesehen habe. Wir erzählen uns gegenseitig die lustigen Anekdoten, die wir durch die MS schon erlebt haben. Welche blöden Sprüche wir schon gehört haben. Mit welchen Irrtümern wir konfrontiert werden. Warum wir sehr persönlich über unsere Krankheit schreiben und warum wir das alles mit der weiten Welt teilen.

Aufklärungsarbeit

Schnell ist dieses Gefühl da, wir sind total auf der gleichen Wellenlänge und wir haben das gleiche Ziel! Aufklären, zeigen wie das Leben sein kann und nicht muss. Wir sind die, die aus diesem veralteten und verstaubten Multiple Sklerose Bild ausbrechen. Mir ist es ein grosses Anliegen, anderen MS-Betroffenen zu helfen. Vor allem denen, die gerade die Diagnose bekommen haben, denn die brauchen Unterstützung. Wir müssen ihnen zeigen, dass das Leben mit der Diagnose nicht vorbei ist. Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen- das wissen Sabine und ich selber sehr wohl. Auch ich spüre die MS täglich und immer wieder erinnert sie mich daran, dass sie denn noch immer da ist. Ja, an manchen Tagen erträgt man das gut, an manchen halt etwas weniger. Ich registriere sie und mache dann einfach, soweit es geht, weiter. Jeden Tag!

Irgendwann frage ich mich, sind wir eine neue Generation von MS-Erkrankten?

Verändert sich das typische Bild von Multiple Sklerose, wenn wir auch andere Fotos ins Netz stellen, statt immer dieses eine Bild von einem Rollstuhl? Immer mehr Blogger schreiben offen über ihr Leben mit MS und ich finde das so wichtig! Ich habe das Gefühl, wir brauchen eine Veränderung. Meiner Meinung nach, passt mein Blogname immer besser zu meinem eigentlichen Ziel: STAUBLOS! Ich möchte das Bild von MS Erkrankten entstauben! Wenn wir auch weiterhin dran bleiben, dann können wir etwas verändern. Davon bin ich überzeugt!

Sabine Marina und Katarina von Staublos

Heute sind wir eine neue Generation an Erkrankten, nur schon aus dem Grund, dass es vor 15 Jahren die heutigen medizinischen Möglichkeiten nicht gab. MS kann man zwar noch immer nicht heilen, aber es stehen uns wenigstens einige Medikamente zur Auswahl, mit denen wir bewusst und mit etwas Glück, den Verlauf verzögern können. Ich weiss, diese Medikamente haben immer ein sehr grosses Päckchen an Nebenwirkungen dabei, aber trotzdem haben wir die Wahl, die vor ein paar Jahren noch nicht da war. Durch das Internet können wir uns informieren, auch wenn noch nicht alle Ärzte der Meinung sind, dass wir diese Informationen brauchen. Es steht uns frei, ob wir Studien, die Forschung und den Fortschritt lesen oder nicht.

Wir haben die Möglichkeit, endlich selbständige Patienten zu sein und das müssen wir unbedingt nutzen!

Auf diesem Wege, ein grosses Danke an all die Bloggerkollegen/Innen, die unermüdlich darüber schreiben und berichten! Wir opfern sehr viel unserer freien Zeit dafür auf, aber es lohnt sich!

Ich denke, wir leisten wichtige Aufklärungs-Arbeit!

Herzlichst, Katarina ❤

Wer feiern kann, kann am nächsten Tag…Partytime

Der liebste Spruch meines Vaters am Sonntag morgen war: „Wer bis in die Puppen feiern kann, kann am nächsten Tag auch wieder aufstehen und muss nicht den ganzen Tag vertrödeln.“

In meiner Teeniezeit habe ich diesen Satz so gehasst, dass ich tatsächlich am Sonntag vor 10.00 Uhr aufgestanden bin. Egal wie müde ich noch war, ich wollte mir diesen blöden, dämlichen Satz nicht anhören. Auf keinen Fall! Oh Gott, auch jetzt mit 36 drehe ich bei dem Gedanken völlig durch!

Letzten Freitag stand ein grosser, runder Geburtstag in meinem Freundeskreis an. Da das Geburtstagskind vor einigen Jahren weggezogen ist, bedeutete das eine 2.5h Autofahrt – ohne Weekend/-Feierabendverkehr. Glücklicherweise konnten unsere Männer den Nachmittag entweder im Homeoffice arbeiten bzw. ein Kind in die Firma nehmen und meine Freundin (die praktischer weise im gleichen Ort wohnt) und ich konnten sowas von rechtzeitig abfahren.

Das Partymotto war White Night. Ich habe wie Uriella ausgesehen und hatte das Bedürfnis in irgendeiner Badewanne das Wasser zu segnen…

Wir hatten keinen Stau und sind als erste Partygäste angekommen. Ich muss erwähnen, dass sich die Gruppe von diesen 7 Frauen schon seit über 14 Jahren kennen. Wir haben uns ziemlich alle über Umwege bei unseren Arbeitsstellen kennen gelernt. Jahrelang haben wir Pfingstferien in der Toscana zusammen mit unseren Partnern und weiteren Freunden verbracht. Das ist auch die Gruppe Frauen, mit denen ich immer meine verlängerten Weekendtripps gemacht habe. Sie sind toll! Ein Treffen mit ihnen bedeutet, Muskelkater vom Lachen! Herrlich!

Nacheinander trudelten alle im Hotel Wetterhorn in Hasliberg ein. Ich war in einem 7er Zimmer mit 5 Personen. Wir hatten sogar Hochbetten und es war so ein richtig lustiges Lagerfeeling.

Staublos Selfie

Wir hatten einen tollen Abend! Leckeres Essen. Nette Leute. Schöne Location. Tanzen bis die Füsse weh taten! Dieses Foto wurde irgendwann zwischen 2.00 und 3.00 Uhr aufgenommen. Ich finde, wir sehen alle noch sehr fit aus…

BFF Selfie

Alle Geburtstagsgäste waren in weiss gekleidet. So wussten wir immer, wer zu der Partygesellschaft gehört. Das war tatsächlich noch lustig, obwohl ich von meinem weissen Uriella-Outfit zuerst nicht überzeugt war.

Trotz MS habe ich tatsächlich bis 3 Uhr durchgehalten. Es ist doch so, dass man das Gefühl hat, mit MS kann man sowieso nicht mehr an eine Party. Man hat Fatigue und diese bleierne Erschöpfung raubt die letzten Kräfte. Bei einem Gedanken an eine Party, könnte man weinend auf dem Sofa zusammenbrechen. Ist bei mir normalerweise bei spontanen Verabredungen auch so, kenne ich also und ich bin nicht Super-Woman. Aber wenn ich weit im Voraus eine Einladung habe, dann bereite ich mich darauf vor. Spoonie- kennt ihr? Habe ich hier schon mal darüber geschrieben. Für mich steht dann nicht zur Diskussion, ob ich das mache oder nicht. Ausser, es geht mir tatsächlich sehr schlecht. Ich muss im Voraus etwas kürzer treten und Energie sammeln. Meistens merke ich die nächsten Tage danach die Müdigkeit und die Erschöpfung noch viel stärker als sonst. Trotzdem möchte ich mir das Leben nicht von der MS einschränken lassen, denn ich brauche solche Gelegenheiten um meine Glück-Batterien aufzuladen. Bei mir ist es so, wenn ich einen gewissen Müdigkeitspunkt erreicht habe, dann geht’s danach erstaunlich gut. Wenn ich sehr spät ins Bett gehe, weiss ich, dass ich dann in dieser Nacht sicher nicht mehr richtig schlafen werde. Keine Ahnung woran das liegt…

Ich bin dann um 7.30Uhr hell wach gewesen. Zuerst blieb ich noch liegen und irgendwann war es mir dann doch zu doof. Nach der Dusche bin ich mit einem Magazin ins Restaurant frühstücken gegangen, auch weil ich die Medikamente eigentlich immer zur gleichen Zeit nehme.

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Lange blieb ich nicht alleine, denn der Rest aus meinem Zimmer trudelte auch nacheinander ein. Das Geburtstagskind kam dann als letzte zum Frühstück…hehehe.

Gegen 13.30Uhr war ich dann wieder zu Hause. Meine Jungs haben sich alle sehr gefreut. Irgendwann im Laufe des Nachmittages wurde ich aber so richtig richtig müde. Kurz habe ich überlegt, ob ich meinen Vater anrufen soll und ihm das mit Feiern und nächstem Tag erzählen soll und das mich seine Worte noch immer verfolgen. Aber da bin ich doch auf dem Sofa eingeschlafen.

Am Sonntag dann die Quittung. Meine Erkältung war wieder zurück und zwar ganz mühsam. Ich wusste schon am Freitag, dass eine Partynacht vermutlich nicht gerade sehr schlau ist in meinem Zustand, aber hej, das Leben will man doch geniessen. Das Wetter war bei uns extrem schön und so habe ich die Nachmittagsstunden sehr entspannt verbracht. Eine leckere Smoothiebowl mit Kokosnussmilch, gefrorenen Himbeeren und einigen frischen Früchten gab es auch noch dazu – HEEERRRLICH

Smoothiebowl

Das war mein Wochenende in Bildern.
Ich wünsche allen eine wunderbare Woche!

Alles Liebe, Katarina