Familienfreies Wochenende als Mutter: wie es war

Meine Freundin und ich bemühen uns, ein mal im Jahr ein Wochenende für uns zu reservieren und fahren weg. Wir machen dann eine Städtereise und geniessen die familienfreie Zeit. Dieses Jahr habe ich erst kürzlich mit meinen neuen Medikamenten angefangen mit reichlich Nebenwirkungen. Deshalb haben wir uns entschieden, nach Konstanz in Deutschland zu fahren. Das ist nicht weit von uns und einen schönen Weihnachtsmarkt gibt es auch.

Ich habe mein familienfreies Wochenende nun hinter mir. Hier folgt meine Auswertung:

Erstmal vielen Dank, dass ihr bei der Umfrage mitgemacht habt, es war wirklich lustig die Auswertung zu machen!

Auswertung Umfrage:

A: 77% Der Plan geht auf
B:   4% Anfängerfehler, solche Pläne funktionieren nie
C:   4% Wie kann man nur als Mutter eine Auszeit nehmen und den armen Mann mit
den Kindern alleine lassen obwohl er 100% arbeitet
D: 4%   Umfragen sind blöd, mach das nie wieder
E: 12% Umfragen sind toll, ich wünsche mir mehr davon

Mein familienfreies Wochenende in Bildern

Wir sind mit 30min. Verspätung, tatsächlich fast schon pünktlich abgefahren. In Konstanz angekommen, haben wir uns gleich ein Restaurant gesucht und unser Clubsandwich mit Prosecco bestellt! Wir haben kaum miteinander gesprochen und uns einfach das Essen reingeschaufelt als ob es kein Morgen gäbe. Herrlich diese Ruhe beim Essen!

Clubsandwitch

Danach haben wir uns voll und ganz dem Shopping hingegeben. Irgendwann meldete sich bei uns allen der Rücken und die Lust auf exzessives Shopping löste sich langsam in Luft auf. Also ab ins Hotel! Den Empfangsprosecco auf dem Hotelbett schlürfen und in den gekauften Zeitschriften blättern, das hat schon was!

Proseccoempfang

Wir waren im Hotel Steigenberger (das hier ist keine versteckte Hotelwerbung!) Am nächsten Morgen habe ich erst gesehen, wie toll es da aussieht. Über Nacht gab es etwas Puderzuckerschnee im Innenhof…

Hotelinnenhof

Am Samstag durch den Weihnachtsmarkt und die Gassen schlendern. Für meinen Geschmack hatte es einfach zu viele Menschen. Die meisten Cafés waren überfüllt und wir fanden kaum Platz. Danach schnell ins Hotel zurück und auf dem Bett liegend Shopping Queen schauen! Einfach so, mitten an einem Nachmittag! Da war die Bügelwäsche von zu Hause wirklich schon vergessen!

steigenbergerhotel

Wir haben uns vom Hotel ein Restaurant reservieren lassen. Den Wunsch nach gut bürgerlicher Deutscher Küche haben sie irgendwie falsch verstanden und uns den Tisch in einem Irish Pub reserviert. Das Essen war extrem lecker! Ich habe es so gierig verputzt, so blieb nicht mal Zeit für ein Foto. Aber eine Cola im Guinnessglas, dafür hat es gereicht.

Guinness

Am Sonntag haben wir ausgeschlafen! Nach einer Nacht mit Medikamentennebenwirkungen habe ich bis 8.30 Uhr geschlafen! Woohooo! Danach sehr lange und ausgiebigst gefrühstückt, bevor wir uns wieder langsam auf den nach Hause Weg machten. Beim bezahlen der Hotelrechnung, habe ich mich schon auf zu Hause gefreut.

hotelfrühstück

Ich bin gegen 14 Uhr wieder zu Hause gewesen. So sehr wie ich mich auf mein familienfreies Wochenende gefreut habe, so sehr habe ich mich auch wieder auf die Familie gefreut. Es war alles wie immer…die Jungs spielten, bastelten, lachten, waren laut, stritten…hach…der übliche Wahnsinn halt.

Was mir von meinem Wochenende geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass kleine Auszeiten der Seele gut tun. Man erfreut sich an Kleinigkeiten! Ich habe die Ruhe beim Essen sehr genossen. Anscheinend bekomme ich vom Entspannen wahnsinnigen Hunger. Nicht so toll fand ich, dass die Stadt so überfüllt war. Vor allem die vielen Schweizer waren unglaublich. An jeder Ecke sprach man Schweizerdeutsch, einfach überall! Nächstes Jahr möchte ich nicht mehr zur Weihnachtszeit verreisen. Erstens sagen mir Weihnachtsmärkte nicht viel und zweitens finde ich die vielen Menschenmassen nicht so toll. Nächstes Jahr werden wir einen anderen Zeitpunkt wählen.

Fazit:

Die Abstimmungsergebnisse stimmen tatsächlich, der Plan ist aufgegangen. Ich habe die Zeit sehr genossen und meine Geduldsbatterien etwas aufgefüllt. Ein verlängertes Wochenende ist trotzdem etwas zu kurz…

Diesen Wochenendbericht, verlinke ich bei Susanne von geborgen-wachsen

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