Wochenrückblick 10.09.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente 

 

Letzte Woche war körperlich sehr anstrengend. Die Müdigkeit und die Erschöpfung haben mich noch immer fest im Griff. Gefreut habe ich mich trotzdem unter anderem über folgendes:

Am Wochenende hatten wir sehr netten Besuch. Ich hatte diese hübsche Bluse an…aber nur, bis ich den Katzenfutterbeutel aufgerissen hab…

staublos

Ich habe über unseren Hochzeitstag und die Ehe geschrieben und auf Instagram viele nette Kommentare bekommen. Es hat mich sehr gefreut, dass ich verstanden wurde. Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob man meine Gedanken versteht.

hochzeitstag-staublos

Wie gesagt, geht es mir in letzter Zeit körperlich nicht so gut. Die MS drängt sich in den Vordergrund und erschöpft mich sehr. Dieses Bild habe ich auf Instagram gepostet und geschrieben, dass ich so extrem unfit bin. Darauf habe ich aufbauende Worte bekommen und gesehen, dass es vielen anderen MSlern zur Zeit auch so geht. Es war so schön, von allen Seiten Zuspruch zu bekommen, obwohl man die Menschen ja eigentlich nicht persönlich kennt. Die gegenseitige Aufmunterung und der Zusammenhalt…das Internet ist wirklich toll- ihr seid toll!

glace

Der grosse Sohn hatte es nicht so leicht im letzten Schuljahr. Es gab viele verschiedene Gründe dafür. Wir haben in den Ferien für uns mit diesem Jahr abgeschlossen und ohne Vorurteile oder Erwartungen bei der gleichen Lehrperson in die 4. Klasse gestartet. Diese Woche hat mich seine Lehrerin angerufen um zu fragen, wie es ihm zur Zeit in der Schule geht. Wie die Situation mit den Hausaufgaben ist und ob alles ok. ist. Zudem hat sie ihm für die Hausaufgaben und zur Prüfungsvorbereitung extra noch ein Blatt mit Tipps mitgegeben. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Letztes Jahr war sie noch nicht so weit und hat sich nicht so sehr bemüht, was sehr mühsam war. Umso mehr war ich sehr überrascht über ihren Anruf. Natürlich habe ich mich herzlich bei ihr bedankt. Ich hoffe sehr, dass die Zusammenarbeit so weiter läuft.

schuleDieser Nachmittag wird bei uns sehr sportlich. Die Jungs werden an einem Altstadtlauf mitmachen. Kind1 2km, Kind2 1.irgendwas km, Mann mit seinem Büro 5km. Der Mann ist ja ein begeisterter Halbmarathonläufer und wir begleiten ihn meistens zu diesen Veranstaltungen. Heute machen aber alle Jungs mit. Ich werde hoffentlich ein schattiges Plätzchen für mich finden und sie kräftig anfeuern…chrchr…

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤
Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

Gibt es das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Multiple Sklerose und das Geheimnis einer glücklichen Ehe

Ich gebe es zu, die Überschrift ist etwas gewagt, denn – es gibt kein spezielles Geheimnis für eine glückliche Ehe oder Partnerschaft! Erst recht nicht, wenn einer der Partner an einer chronischen Krankheit leidet. Trotzdem hat jedes Paar so seine kleinen, sagen wir mal, Praktiken.

Ich denke, eine glückliche Partnerschaft zu führen, ist so schon manchmal kompliziert genug. Wie ist es, wenn eben einer der Partner krank ist? Dann auch noch eine Krankheit, die man manchmal nicht sieht, bei der die Symptome unsichtbar und trotzdem- ständig präsent sind. Ein Alltag mit extrem schnell wechselnden Stimmungen, Schmerzen die kommen und gehen wie es ihnen gerade passt. Diese bleierne Erschöpfung, die plötzlich und wie angeworfen die letzten Kraftreserven aussaugt- ohne Vorankündigung. Was nützt es zu sagen, dass die Fatigue gerade sehr mühsam ist? Der plötzliche Schwindel, Gefühlsstörungen in Körperteilen und so, so vieles mehr. Kann man das verstehen, wenn man nicht selber betroffen ist und nicht im Körper des anderen steckt? Nervt das? Das ist alles nicht so einfach.

Gibt es ein Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Ich persönlich denke, jedes Paar ist anders und jedes Paar muss als Einheit dieses, für sie passendes Geheimnis finden. Das gilt aber nicht nur für Paare, von denen einer krank ist!

Unser 12. Hochzeitstag!

blumen

Ja, wir hatten am Wochenende unseren 12. Hochzeitstag! Eigentlich ist das ein gewöhnlicher Tag und wir haben nie etwas Grosses daraus gemacht. Meistens geben wir die Kinder ab und gehen miteinander Essen. Aber sowas machen wir auch ohne Hochzeitstag.

Dieses Jahr war unser Hochzeitstag an einem Sonntag. Der Tag war regnerisch und trüb. Wir hatten am Samstag noch Gäste und sind dementsprechend spät ins Bett. Die Kinder waren froh, dass das Wetter schlecht war und sie einfach wieder im Haus spielen können und mein Mann hat mir diesen wunderhübschen Blumenstrauss geschenkt. Wir sind also den ganzen Sonntag gemütlich zu Hause gewesen und jeder hat irgendwas gemacht, wozu er gerade Lust hatte. Ich habe mir zum Beispiel wiedermal ein Entspannungsbad mitten am Nachmittag gegönnt und über unsren Hochzeitstag nachgedacht.

Unser Ehegeheimnis

Eins unserer Geheimnisse ist sicherlich die Unabhängigkeit voneinander. Wir sind unabhängig! Jeder von uns ist eine eigenständige Person. Ich bin nicht von meinem Mann abhängig und er auch nicht von mir. Trotzdem sind wir ein Team mit ähnlichen Wertvorstellungen. Wir verfolgen das gleiche Ziel welches wir auch gemeinsam festlegen. Er macht manchmal 10-tägige Wanderungen mit einem Freund, ich verreise übers Wochenende mit meinen Freundinnen. Jeder hat eigene Interessen und das ist gut so. Das ist eines unserer Geheimnisse denke ich. Wir sind schon ziemlich lange zusammen und haben uns trotzdem weiter entwickelt. Mein Mann in eine andere Richtung als ich und jeder für sich, trotzdem als Paar mit einem gemeinsamen Ziel. Als ich auf Facebook ein Foto vom vorletzten Wochenende von uns gepostet hab mit happy 12! Hochzeitstag, hat mir meine ehemalige Arbeitskollegin gestern lustigerweise dieses Foto geschickt:

hochzeitsfoto

Dieses Foto war auf der Dankeskarte für mein damaliges Büro und was habe ich unten geschrieben? …wir haben den Bräutigam vergessen 🙂
Genau, wir haben diese Gruppenfotos gemacht und irgendwie habe ich da meinen Neu-Ehemann vergessen. Das hat mich auf den Gedanken gebracht, über unsere Ehe zu schreiben.

Denn dieses Bild beschreibt unsere Partnerschaft ziemlich gut. Abgesehen davon, dass ich schon immer etwas verpeilt war….wir funktionieren auch unabhängig voneinander gut. Mein Mann muss mir nicht ständig das Händchen halten und ich ihm auch nicht. Jeder ist eine eigenständige Person und trotzdem sind wir ein Team. Wir wissen, dass wir uns immer aufeinander verlassen können und kriegen immer den Rücken gestärkt. Und hej, wie wir sehen, funktioniert das schon 12 Ehejahre ❤

Partnerschaft mit Multipler Sklerose

Als ich meinen Verdacht auf Multiple Sklerose bekommen habe, ist für uns kurzzeitig eine kleine Welt zusammen gebrochen. Wir hatten keine Ahnung was auf uns zu kommt. Wir hatten auch keine Ahnung, wie die Diagnose unser Leben, unseren Alltag und schlussendlich unsere Partnerschaft beeinflussen wird. Ich hatte ein schlechtes Gewissen weil ich meinem Mann zur Last fallen könnte. Vielleicht werde ich irgendwann pflegebedürftig sein und er wird sich um mich kümmern ‚müssen‘. Werde ich für ihn sowas wie ein Klotz am Bein sein und ihm sein Leben vermasseln? Wissen wir übrigens auch jetzt nicht – das ist aber das Leben, denn was das Leben alles bringt, das wissen auch die Gesunden nicht!

Ich hatte den krampfhaften Drang mich nicht von der MS unterkriegen zu lassen. Also habe ich versucht, soweit wie möglich unseren Alltag, wie bisher zu gestalten. Manchmal habe ich das aus einem inneren Stolz und Trotz dermassen krampfhaft gewollt, dass ich fast zusammen gebrochen bin vor lauter Müdigkeit.

Nach der Lumbalpunktion und der Kortison-Schubtherapie hat sich die Lage etwas beruhigt. Ich war wieder (mehr oder weniger) der Chef meines Körpers. Die Kinder waren beruhigt und wussten, was Mama hat. Also ging das Leben bald einfach weiter. Der Alltag war wieder normal. Das war einerseits gut und ich habe mich darüber gefreut. Andererseits hatte ich zwischendurch doch das Gefühl, mein Mann sollte dieser Krankheit mehr Beachtung schenken. Unbewusst wollte ich, dass er mich doch anders behandelt! Es hat mich manchmal doch geärgert, wenn er so weiter lebte und sich so verhielt wie bisher. Sehr widersprüchlich ich weiss, denn hätte er mich anders behandelt als gewohnt, hätte mich das auch geärgert. Trotzdem konnte er ja nicht wissen, was gerade jetzt in meinem Körper abläuft. Er kann ja nicht sehen, ob ich gerade mit irgendeinem Symptom kämpfe. Mit der Zeit haben wir den passenden Umgang gefunden. Wenn ich nicht so fit bin, dann sage ich das und erwarte nicht, dass mein Mann von alleine auf die Idee kommt. Wir lachen und machen Witze auch auf Kosten der MS. Wenn er sich ärgert, dass ich auch nach einem Jahr die eine Herdplatte noch nicht habe reparieren lassen, dann sage ich manchmal das ich halt MS habe. Dann lachen wir und dann geht’s wieder.

Bewusstsein

Manchmal, wenn die Alltagssorgen, Probleme, Kinder, die Arbeit sich zu sehr in den Vordergrund drängen, dann vermisse ich ihn plötzlich, obwohl er neben mir auf dem Sofa sitzt. Manchmal schaue ich ihn mir an und denke, oh Gott, ist der gut! Na gut, es gibt Ausdrücke, die möchte ich jetzt hier nicht grad niederschreiben. Ich liebe so viele seiner Eigenschaften und ich hasse ihn manchmal regelrecht für einige. Manchmal könnte ich ihn gerne auch an die Wand klatschen! Es ist nicht immer heiter Sonnenschein.

Man muss sich zwischendurch der drohenden Entfremdung bewusst werden. Sowas schleicht sich schneller ein als einem lieb ist. Zum Glück finde ich ihn toll und dann wieder doof und danach toll, das ist wie auf einer Waage. Am Ende des Tages sollten beide Seiten ausgeglichen sein…Wir entwickeln uns jeden Tag weiter und mit jeder Herausforderung kommt etwas Neues dazu. Das Leben ist spannend, die Liebe auch. Mit einer Krankheit wird es nur etwas komplizierter weil sie sich ungefragt hinein drängt. Bewusst den Partner wiedermal ansehen und sich fragen, wie die Beziehung denn so ist. Das könnte man zum Beispiel an einem Hochzeitstag machen.

Mein Mann findet mich übrigens manchmal genau so doof wie ich ihn, kann mich nicht verstehen, genau so wie ich ihn manchmal nicht verstehen kann…

Ich bin sehr froh, ihn an meiner Seite zu haben, wir sind ein gutes Team ❤

hochzeitstag-staublos

Ich hoffe, ihr versteht was ich meine…

WMDEDGT 09/16 Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen

06.25h klingelt mein Wecker. Der Mann ist überraschenderweise noch im Bett und ich snooooze. Ich habe zu lange gelesen, der Regen war in der Nacht zu laut und ja…der Morgen kam viel zu früh.

06.45h stehe ich etwas zu spät auf, wecke die Kinder (nein, sie sind immer schon wach, ich muss sie nie, nie, nie wecken). Nach dem vielen Regen in der Nacht, gibt es nicht mal Diskussionen ob man denn jetzt lange Hosen oder kurze anziehen soll.

07.10h sind alle mit dem Frühstück fertig und ich packe die Brotboxen während dem die Kinder Zähne putzen. Danach muss ich ihnen noch Gel in die Haare klatschen! Zur Zeit ist es offenbar Pflicht, jeden Tag mit gemachten Jungshaaren in die Schule zu gehen. Mir kann es recht sein, denn so sehen sie wenigstens nicht so verlaust aus 🙂

07.40h die Kinder und der Mann sind aus dem Haus. Ich dusche und ziehe mich schnell an. Montags kommt meine Putzhilfe und ich räume noch gerne auf bevor sie kommt. Alle Betten abziehen, Bettzeug in den Keller bringen. Frische Bettwäsche verteilen. Ich kann durch meine MS nicht so gut Betten beziehen weil ich keine Kraft in den Schultern bzw. Handgelenken habe. Das übernimmt dann meine Haushaltshilfe alle 14 Tage! Und ich könnte sie jedes mal dafür umarmen!

Das sieht danach etwa so aus*:

katze im bett

08.20h Geschirrspüler aus- und einräumen. Küche putzen. Wohnzimmer putzen. Katzenklo…usw. gefühlte 100 mal vom Keller nach ganz oben laufen – vielleicht sollte ich mir echt einen Schrittzähler besorgen!

09.30h Die Putzhilfe ist da und macht sich an die Arbeit. Sobald sie die Betten frisch bezogen hat, räume ich noch etwas die Kinderzimmer auf. Eigentlich geht es mehr darum, heimlich irgendwelche Sachen zu entsorgen. Ich staube danach den oberen Stock ab. Beantworte Emails und schreibe noch die Stundenpläne für die Jungs.

11.00h Mittagessen vorbereiten und irgendwann die Haushaltshilfe verabschieden.

12.10h  Schlurfen die Jungs in Gummistiefeln endlich aus der Schule an. Wir essen zusammen, sie erzählen von ihren Morgenaktivitäten. Küche aufräumen.

12.50h Kind2 in die Klavierstunde fahren.

Klavierunterricht

13.20h Kind1 in die Schule verabschieden

13.35h zum Hausarzt fahren weil ich endlich wieder einen Blutkontrolletermin habe. In den letzten Tagen geht es mir nicht so gut. Ich fühle mich extrem erschöpft und erschlagen. Weil ich den letzten 3-Monate-Bluttest noch nicht gemacht habe, hole ich das nach. Beim Hausarzt muss ich 25min. warten, was eigentlich sehr unüblich ist. Erstes Stechen misslingt (daran bin ich gewohnt, Rollvenen und blabla), danach klappt es im Handgelenk. Mir wird es leicht schummrig und ich sehe kurz ein paar Sternchen. Ich überlege, ob ich das erwähnen soll, lass es dann aber sein. Dann bekomme ich noch diese fiese Vitamin B12 Spritze. Die ist etwas unangenehm…ok. sie brennt wie Sau…

blutkontrolle

14.50h bin ich ja wegen der Wartezeit und misslungenen Stechversuchen im Verzug und fahre in einen anderen Lebensmittelladen als gedacht. Dort erledige ich meinen Wocheneinkauf und weil ich mir vorher keinen Plan gemacht habe, ist das etwas mühsam. Also immer wieder zurücklaufen weil mir noch was in den Sinn gekommen ist…ich hasse das!

15.30h Ich komme noch rechtzeitig vor den Kindern nach Hause und kann grad noch die Einkäufe in Ruhe einräumen bis sie kommen.

15.45h Die Jungs kommen aus der Schule und wir essen etwas Wassermelone, gesalzene Nüsse und sie erzählen mir von den Hausaufgaben.

16.00h wir schauen uns die Hausaufgaben kurz an. Die sind auf Freitag und Kind1 hat sowieso ein Heft vergessen. Kind2 muss morgen wieder in die Ergo von Kind1 mitkommen und wir beschliessen, dass die Hausaufgaben erst morgen gemacht werden, in der Stunde, in der wir eben auf Kind1 warten- ich lasse sie spielen. In der Zwischenzeit richte ich das neue „Eifon“ von meinem Vater ein. Er hat es sich zum Geburtstag gewünscht und kommt es morgen abholen…

17.00h Es ist Zeit für das Volleyballtraining und ich fahre die Jungs um 17.30h ins Training. Danach bin ich so müde, dass ich direkt wieder nach Hause fahre.

18.00h Ich sehe auf Twitter, dass WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen ist und beschliesse meinen Tag aufzuschreiben obwohl es Heute nur um Haushalt geht.

19.00h Wird der Mann nach der Arbeit die Jungs abholen und ich werde das Abendessen gekocht haben.

20.00h Gehen die Jungs ins Bett und ich werde mich auf das Sofa schmeissen.

Ich wünsche allen eine gute Woche! ❤

Katarina

*die Fotos sind nicht aktuell, passen aber hervorragend zum heutigen Tag.

Wochenrückblick 03.09.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente 

Die vergangen Tage drehte sich alles um runde Geburtstage!

Der grosse Sohn feierte seinen 10 (!!!) Geburtstag und mein Vater seinen 60! Es wurde viel gefeiert, viel gelacht, viel Musik gemacht, viel gegessen und getrunken… Dementsprechend sind meine Batterien jetzt leider ziemlich leer. So leer, dass ich mir für nächste Woche einen Termin für einen Bluttest habe geben lassen (MS, Medikamente, PML und so halt…)

Happy Birthday

Die Kinder bringen zum Geburtstag immer etwas für die grosse Pause mit. Da wird in der Klasse der Geburtstag gefeiert und danach gibt es was zu futtern. Dieses mal hat er sich ganz simpel Brötchen mit Schokolade gewünscht. Gibt es etwas unkomplizierteres als das? Nach dem Frühstück habe ich die Brötchen gebacken und noch warm in die Schule gebracht. Sie gingen weg wie heisse Semmeln…chrchr…

Brötchen

Am Mittwoch wurde der Kindergeburtstag mit einer Gartenparty gefeiert!

Geburtstagsparty

Ich hatte also 10 Kinder zum Mittagessen. Dazu habe ich einen riesigen Topf Bolognese und 1.5kg Spaghetti gekocht! Als alle noch ins Zimmer hoch wollten, haben sie sofort ihre Schuhe ausgezogen. Ich muss zugeben, etwas paff stand ich schon da. Es ist tatsächlich so, dass mit jedem Jahr mehr, die Kindergeburtstage entspannter werden.

Kinderschuhe

Für Zwischendurch habe ich Früchtespiesse gemacht! Die waren der totale Renner! Insgesamt wurden viel mehr Früchte als irgendwelches Knabberzeugs gefuttert! Die Kinder 2.0!

Früchteigel

Das ist das Geschenk vom Kind1! Eine Fender Westerngitarre! Er spielt mittlerweile seit 3 Jahren Gitarre und hat sich sehnlichst eine Westerngitarre gewünscht. Und diese kann man sogar an den Verstärker anschliessen!!! Er  ist  einfach  nur  glücklich!

Fender Gitarre

Nach der Geburtstagsparty habe ich noch den Rest der Wassermelone gefuttert. Vermutlich wird es eine der Letzten im 2016 sein. Ich war denn schon ziemlich geschafft von der ganzen Arbeit, der Organisation, dem Lärm…Am nächsten Tag habe ich mich gefühlt, als ob ich einen Kater wie nach einer durchgefeierten Nacht hätte.

Wassermelone

Dazu konnte ich endlich unsere Topf-Tomaten ernten! Die Farben sind toll und geschmeckt haben sie auch vorzüglichst! Leider war der Ertrag nicht wirklich, ähm, ausreichend…

Tomatenernte

Zum Abschluss hier noch ein Foto der kleinen Katze! Wir haben ihr ja das alte Puppenbett der Jungs gegeben und sie hockt sich immer wieder gerne dort rein. Das sieht dann echt lustig aus. Aber wehe, das Bettzeug ist durcheinander, das mag sie dann überhaupt nicht… herrlich, nicht wahr!?

Katze

Heute muss es etwas schneller gehen mit dem Wochenrückblick. Bald bekommen wir wieder Gäste und ich muss noch einiges vorbereiten! Wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤
Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)