WMDEDGT: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Heute gibt es bei Frau Bruellen das grosse Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag Tagebuch bloggen:

5. Januar 2016

Ich snooze noch zwei mal vor mich hin bis ich mit steifen Nacken und Brummschädel aus dem Bett stolpere. Die Kinder aus den Betten schütteln und beiden erstmal den Rücken kraulen. Frühstückstisch wurde am Abend nicht gedeckt (sich selber kurz dafür hassen), also zuerst das Frühstück bereit stellen und dabei darauf achten, das Katzenbaby nicht zu vertrampeln weil die sich ständig an den Füssen reibt.

Um 7.30 Uhr sind die Kinder aus dem Haus, dann wieder Speed-Dusche und um 9.00 Uhr im Spielzeugwarenladen zu stehen. Der kleine Sohn hat morgen Geburtstag und seit 7 Jahren kommt der 6. Januar vööööllig überraschend und ich komme in Stress mit Partyvorbereitungen. Zuerst schleiche ich hinter irgend so einem Lernfahrer mit Anhänger und kann nicht überholen. Dann nimmt der Mann das Telefon nicht ab als ich mich zwischen dem Lego Starwars AT-AP 75043* und dem Lego Starwars TIE ADVANCED PROTOTYPE 75082* entscheiden kann. Also entscheide ich mich für was ganz anderes und zwar das hier V-WING STARFIGHTER 75039* und zusätzlich ein Star Wars E7 Elektronisches Lichtschwert* in blau. Als ich so Machterfüllt vor der Kasse stand und wartete, dass die Geschenke auch eingepackt werden, traf ich eine Mutter eines Partygastes von morgen. Sie war auch gerade dabei das Geschenk für meinen Sohn zu besorgen. Also noch etwas quatschen und warten.

Danach fahre ich weiter und möchte einkaufen. Herrgott! Es waren nur die langsamsten Schnarchnasen auf dem Weg in die Parkgarage. Ich ringe um Luft und um mein Zen, kann es doch nicht lassen, kurz meinem Ärger Luft zu machen und im Auto zu schreien %&++%%%!

Einkaufen und schnell nach Hause alles einräumen und das Mittagessen machen. In der Zwischenzeit ruft der Mann, aus einer wohl langweiligen Sitzung zurück, was mir aber nichts mehr nützt. Ich muss kurz dazu sagen, ich hatte vor einiger Zeit ein Gesundheitsproblem gehabt und versuchte den Mann dringend zu erreichen. Obwohl er 6 Anrufe in Abwesenheit drauf hatte, hat er sich nicht gemeldet und erst am Abend gefragt, was denn so dringendes war. Ich bin da schon ziemlich ungehalten geworden (*%%&%&**““*“%) und verlangt, dass er in Zukunft davon ausgehen kann, dass wenn ich mehrmals hintereinander anrufe, etwas dringend ist und er sich melden muss. Im Normalfall rufe ich ihn im Büro selten an, sondern schreibe.

Schokoladenkuchen für die Schule backen.

Schokoladenkuchen

Telefongespräch mit der wahnsinnig netten und kompetenten Ergotherapeutin des Grossen führen.

Wieder eine Ibuprofen einwerfen weil noch immer Kopfschmerzen und steifer Nacken und grummelnde Eierstöcke und so.

Dienstags haben beide Kinder Schule 13.45-15.25 bzw. bis 16.25Uhr also kann ich vieles in Ruhe erledigen. Ach ja, die kleine, sich an die Beine schmierende Katze ist noch da, was eine gewisse Vorsicht beim Herumtrampeln verlangt.

Telefongespräch mit der Mutter eines Mädchens, welches behauptet, zur Geburtstagsparty des Kleinen eingeladen zu sein, obwohl sie keine Einladung bekommen hat.

Telefongespräch mit dem Mann der fragt, warum es hier ständig besetzt ist und dass er vermutlich früher nach nach Hause kommen wird.

Zitronenkuchen für die Geburtstagsparty backen.

Zitronenkuchen

Goodiessäckchen für die Partygäste vorbereiten und Einkaufszettel für morgen schreiben. Habe festgestellt, dass ich Servietten und Pappteller für die Schule vergessen habe.

Eine 7 auf ein gekauftes T-Shirt nähen

Geburtstagsshirt 7

Überlegen, welche Spiele ich mit den Kindern spielen soll. Normalerweise möchten die Kinder keine Spiele oder Animationen an ihren Geburtstagen und wollen stattdessen nur mit ihren Freunden spielen. Der Kleine hat jetzt aber angemeldet, doch ein, zwei Spiele spielen zu wollen. 1. Eingepackte Schokolade mit Handschuhen und Messer und Gabel essen. 2. Irgendein anderes Spiel. Ich google dann mal Geburtstagsspiele! Gnah…

Der Kleine kommt aus der Schule und muss sich mit Früchten zum Zvieri zufrieden geben, obwohl das ganze Haus nach Kuchen duftet.

Hausaufgaben.

Ich schreibe jetzt diesen Blogpost und erwarte danach noch:

Luftballons aufblasen.

Abendessen kochen.

Auf dem Sofa zusammenbrechen.

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Familienfreies Wochenende als Mutter: wie es war

Meine Freundin und ich bemühen uns, ein mal im Jahr ein Wochenende für uns zu reservieren und fahren weg. Wir machen dann eine Städtereise und geniessen die familienfreie Zeit. Dieses Jahr habe ich erst kürzlich mit meinen neuen Medikamenten angefangen mit reichlich Nebenwirkungen. Deshalb haben wir uns entschieden, nach Konstanz in Deutschland zu fahren. Das ist nicht weit von uns und einen schönen Weihnachtsmarkt gibt es auch.

Ich habe mein familienfreies Wochenende nun hinter mir. Hier folgt meine Auswertung:

Erstmal vielen Dank, dass ihr bei der Umfrage mitgemacht habt, es war wirklich lustig die Auswertung zu machen!

Auswertung Umfrage:

A: 77% Der Plan geht auf
B:   4% Anfängerfehler, solche Pläne funktionieren nie
C:   4% Wie kann man nur als Mutter eine Auszeit nehmen und den armen Mann mit
den Kindern alleine lassen obwohl er 100% arbeitet
D: 4%   Umfragen sind blöd, mach das nie wieder
E: 12% Umfragen sind toll, ich wünsche mir mehr davon

Mein familienfreies Wochenende in Bildern

Wir sind mit 30min. Verspätung, tatsächlich fast schon pünktlich abgefahren. In Konstanz angekommen, haben wir uns gleich ein Restaurant gesucht und unser Clubsandwich mit Prosecco bestellt! Wir haben kaum miteinander gesprochen und uns einfach das Essen reingeschaufelt als ob es kein Morgen gäbe. Herrlich diese Ruhe beim Essen!

Clubsandwitch

Danach haben wir uns voll und ganz dem Shopping hingegeben. Irgendwann meldete sich bei uns allen der Rücken und die Lust auf exzessives Shopping löste sich langsam in Luft auf. Also ab ins Hotel! Den Empfangsprosecco auf dem Hotelbett schlürfen und in den gekauften Zeitschriften blättern, das hat schon was!

Proseccoempfang

Wir waren im Hotel Steigenberger (das hier ist keine versteckte Hotelwerbung!) Am nächsten Morgen habe ich erst gesehen, wie toll es da aussieht. Über Nacht gab es etwas Puderzuckerschnee im Innenhof…

Hotelinnenhof

Am Samstag durch den Weihnachtsmarkt und die Gassen schlendern. Für meinen Geschmack hatte es einfach zu viele Menschen. Die meisten Cafés waren überfüllt und wir fanden kaum Platz. Danach schnell ins Hotel zurück und auf dem Bett liegend Shopping Queen schauen! Einfach so, mitten an einem Nachmittag! Da war die Bügelwäsche von zu Hause wirklich schon vergessen!

steigenbergerhotel

Wir haben uns vom Hotel ein Restaurant reservieren lassen. Den Wunsch nach gut bürgerlicher Deutscher Küche haben sie irgendwie falsch verstanden und uns den Tisch in einem Irish Pub reserviert. Das Essen war extrem lecker! Ich habe es so gierig verputzt, so blieb nicht mal Zeit für ein Foto. Aber eine Cola im Guinnessglas, dafür hat es gereicht.

Guinness

Am Sonntag haben wir ausgeschlafen! Nach einer Nacht mit Medikamentennebenwirkungen habe ich bis 8.30 Uhr geschlafen! Woohooo! Danach sehr lange und ausgiebigst gefrühstückt, bevor wir uns wieder langsam auf den nach Hause Weg machten. Beim bezahlen der Hotelrechnung, habe ich mich schon auf zu Hause gefreut.

hotelfrühstück

Ich bin gegen 14 Uhr wieder zu Hause gewesen. So sehr wie ich mich auf mein familienfreies Wochenende gefreut habe, so sehr habe ich mich auch wieder auf die Familie gefreut. Es war alles wie immer…die Jungs spielten, bastelten, lachten, waren laut, stritten…hach…der übliche Wahnsinn halt.

Was mir von meinem Wochenende geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass kleine Auszeiten der Seele gut tun. Man erfreut sich an Kleinigkeiten! Ich habe die Ruhe beim Essen sehr genossen. Anscheinend bekomme ich vom Entspannen wahnsinnigen Hunger. Nicht so toll fand ich, dass die Stadt so überfüllt war. Vor allem die vielen Schweizer waren unglaublich. An jeder Ecke sprach man Schweizerdeutsch, einfach überall! Nächstes Jahr möchte ich nicht mehr zur Weihnachtszeit verreisen. Erstens sagen mir Weihnachtsmärkte nicht viel und zweitens finde ich die vielen Menschenmassen nicht so toll. Nächstes Jahr werden wir einen anderen Zeitpunkt wählen.

Fazit:

Die Abstimmungsergebnisse stimmen tatsächlich, der Plan ist aufgegangen. Ich habe die Zeit sehr genossen und meine Geduldsbatterien etwas aufgefüllt. Ein verlängertes Wochenende ist trotzdem etwas zu kurz…

Diesen Wochenendbericht, verlinke ich bei Susanne von geborgen-wachsen

WMDEGT11/15

Frau Brüllen veröffentlicht jeden 5. im Monat ein Tagebucheintrag und lädt weitere Blogger mitzumachen und sich zu verlinken. Heute mache ich auch mit und schreibe einen Tagebucheintrag:

Ich wache um 4.00 Uhr auf weil die Nebenwirkungen von meinem neuen Medikament höllische Bauchkrämpfe verursachen. Danach wälze ich mich mehr oder weniger schlaflos im Bett. Da der Mann einen späteren Termin hat, macht er Frühstück und ich stehe um 7.00 Uhr am Frühstückstisch.

(Ich werde das Medikament bis nach dem Wochenende nicht mehr nehmen. Am Samstag feiert mein Mann seinen 40! Geburtstag und ich kann mit den Magenkrämpfen sonst keinen Finger krümmen. Gestern stand ich plötzlich kurz vor Ohnmacht wegen der Schmerzen. Das habe ich aber vorab schon mit meinem Neurologen abgeklärt.)

Nachdem die Kinder in die Schule gegangen sind, dusche ich und schreibe den Einkaufszettel für die Kuchen, die ich noch für Samstag backen will. Bevor ich ins Auto steige, muss ich dieses Foto machen. Druch den ganzen Garten erstreckten sich Spinnennetze und glitzerten im wunderschönen Licht:

spinnenweben

Im Laden bin ich froh um meinen Einkaufszettel weil der Kopf noch etwas verwirrt ist. Zwischendurch bekomme ich auch noch erhöhte Temperatur und mache einen Halt in der Apotheke. Eindecken mit Buscopan gegen die Magenkrämpfe und Paracetamol gegen das Fieber, ha!

Einkäufe verräumen hasse ich sowieso immer, egal wie gefüllt die Tüten sind. Also kurz das Internez checken und alles strategisch richtig verräumen nach Kategorien ‚was brauche ich Heute‘ und ‚was brauche ich Morgen‘. Räume den Geschirrspüler aus. Dann koche ich schon mal einen grossen Topf Bolognese damit es auch für das Abendessen reicht. In der Zwischenzeit räume ich die Garderobe im Keller leer damit ich am Samstag alle Jacken der Gäste aufhängen kann. Sortiere alle kaputten Schuhe aus in ‚Abfall‘ und ‚kann ich weiter geben‘ aus. Sauge noch das Gästezimmer/Bad und gleich auch das ganze UG und das Treppenhaus, wenn man schon dabei ist.

Während die Bolognese kocht, erstelle ich noch den Gutschein im Auftrag meiner Eltern, für ihr Geschenk für meinen Mann. Dann versorge ich alle Zeitschriften, Bücher und sonst noch alles was im Wohnzimmer herumliegt, oben im Büro. Wie man sieht, achte ich immer darauf, möglichst viel mit möglichst wenig Aufwand zu erledigen, also laufe ich die Stockwerke im Haus, meistens nie mit leeren Händen hoch und runter.

Um 12 Uhr kommen die Kinder nach Hause, es gibt Mittagessen. Die Küche wird aufgeräumt. Dann haben alle 20 min. Zimmerstunde. Die Kinder können entweder lesen oder eine CD hören, während ich auf dem Sofa wieder mein Internez checke.

Ich whatsappe meinem Bruder die Geschenkideen für meinen Mann. (sowas hasse ich eigentlich!)

Der Kleine Sohn geht in die Schule, ich hole Post und frage gleich meine Nachbarn nach der Feuerschale für die Geburtstagsparty. Der grosse Sohn hat den Nachmittag frei und ich kläre noch die Zeit, wann er das Dikatat üben ‚möchte‘. Danach telefoniere ich noch mit meiner Freundin und richte gleichzeitig die Zutaten für den Zitronenkuchen. Den kann man offenbar zwei Tage im Voraus backen. Na, mal sehen…

Als der Zitronenkuchen im Backofen ist, bringt mir mein Nachbar die Feuerschale für den Samstag. Ich whatsappe nochmals hin und her mit meinem Bruder.

Dann diktiere ich dem grossen Sohn das Diktat und schaue mit ihm die Fehler durch. Danach ist er plötzlich ach sooo müde und mag nicht mehr weiter. Ich versuche mich in Gelassenheit zu üben und lasse ihn sein.

Als der kleine Sohn nach Hause kommt, bekommen sie noch je ein Muffin, die ich vom Zitronenkuchenteig zusätzlich gemacht habe.

zitronenmuffin

Nach dem ‚Zvieri‘ macht der kleine Sohn die Hausaufgaben und ich werfe einen Blick darauf.

Jetzt schreibe ich diesen Beitrag, denn ich weiss, dass ich am Abend viel zu müde sein werde.

Danach möchte ich noch die Namen der Gäste für Samstag ausdrucken, damit ich die an die Kleiderbügel hängen kann und die richtige Jacke wieder herausgeben kann. Ha! Gegen 18 Uhr werden wir Abend essen und um 20 Uhr gehen die Kinder ins Bett. Irgendwann kommt der Mann nach Hause weil es Heute später wird. Dann werde ich mit einem Tee und meinem iPad vermutlich auf dem Sofa zusammen brechen.

So, das war mein Tagebuchbloggen!

12von12 August 2015

Caro von Draussen nur Kännchen hat schon lange diese tolle Aktion laufen und es machen immer sehr viele Blogger mit. Irgendwie bekommt man das Gefühl, als ob man seinen Freunden erzählt, wie der Tag war.

An jedem 12. eines Monats findet bei Caro auf dem blog das Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber leider inzwischen nicht mehr fortgeführt.
Wie geht das?
Ihr macht am 12. eines Monats ganz, ganz viele Fotos. Am schönsten ist es, wenn ihr euren Tagesablauf dokumentiert. Abends wählt ihr dann 12 Bilder aus und postet sie in eurem blog. Ab 17 Uhr findet ihr unter meinem Posting eine Liste, in die ihr euch eintragen könnt.
Bildschirmfoto 2012-07-13 um 18.43.40
Hier folgen meine 12 Bilder:
Wassermelone! Nachschub holen solange es noch geht: #1von12
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Seit Anfang der Sommerferien den Gärten ordentlich vernachlässigt. Das war mal Schnittsalat: #2von12

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Zwischen dem ganzen Unkraut Klee gefunden: #3von12

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Mittagessenvorbereitung. Ich kann das Gejammer der Kinder schon während der Zubereitung hören: #4von12

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Da wir jetzt zwei Schulkinder haben, sieht so unser Fuhrpark aus: #5von12

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Wir sollten dringend wieder die Bibliotheksbücher zurück bringen: #6von12

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Doch da ergibt sich spontan eine Planänderung: #7von12

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Aus der Höhe sieht der Bodensee etwas dunstig aus: #8von12

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Wir durften wieder zu den Eltern meiner Freundin an den Pool: #9von12

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Ich habe jedenfalls genug vom Sommer und möchte sehr gerne die Badesaison für uns als beendet erklären: #10von12

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Gartenmassaker: #11von12

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Nach einem heissen Sommertag bleibt nicht mehr viel Kraft übrig. Da kann ich mich nur noch auf das Sofa werfen und atmen: #12von12

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So, das war mein Beitrag zu 12von12 im Monat August 2015.