Wochenrückblick 05.11.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente 

Letzten Sonntag habe ich mich fleissig auf den Crosstrainer geschwungen. Danach habe ich noch ein paar Übungen für die Arm/-Rückenmuskulatur gemacht. Irgendwas war dann offenbar zu viel und ich bekam am Nachmittag bereits üble Verspannungen inkl. Kopfschmerzen.

sport

Am Montag waren wir zu einer Halloweenparty eingeladen. Dafür habe ich diesen Kuchen gemacht. Zum besseren Verständnis, es sind abgerissene Mumienarme…Das Zeug war wahnsinnig süss weil eine dicke Schicht Marzipan drauf war. Aber hej, der Effekt zählte!

mumienarme

Nach meinen Verspannungen wollte ich nicht mehr so lange warten, bis ich wieder auf den Crosstrainer stieg und so habe ich es am Mittwoch wieder durchgezogen. Und siehe da, es gab keine bösen Verspannungen mehr! Ha!

crosstrainer

Ich habe HIER über einen Blogkommentar geschrieben, der mich total aus der Bahn warf und zum Heulen brachte. Die Reaktionen auf allen SocialMedia Kanälen waren überwältigend!

blogkommentar

Eigentlich war mein nächstes MRI zur MS-Verlaufskontrolle erst im Januar 2017 geplant. Da ich aber wieder Nachschub von meinem Medikament brauche, fand mein Neurologe, dass wir das MRI vorziehen sollen. Also habe ich einen Haufen anderer Termine umdisponiert und hatte mein MRI bereits am nächsten Tag. Hier mein obligatorisches nach dem MRI-Foto. Ich war durch die verschiedenen Termine so gestresst, dass mir dieses MRI fast schon entspannend vor kam. Normalerweise finde ich diese Untersuchung nicht so prickelnd. Über meine MRI-Erfahrungen habe ich HIER schon mal geschrieben.

mri-foto

Endlich hatte ich wieder meinen Akupunkturtermin. Zuerst waren Herbstferien und dann wurde ja das Auto von einem Marder zerfetzt. So vergingen seit dem letzten Termin über 8 Wochen. Ich mag meinen Akupunkturtermin sehr. Es entspannt mich und macht mich etwas ruhiger.

akupunktur

Die MRI-Resultate habe ich eigentlich erst am Montag erwartet, aber gestern Abend rief mein Neurologe an weil er die Ergebnisse schon bekommen hatte!
KEINE NEUEN LÄSIONEN! Sogar 2-3 Läsionen seien etwas kleiner bzw. blasser als bei der Untersuchung im Januar. Das käme normalerweise selten vor und mein Neuro lachte mir in den Hörer, dass er bald langsam Angst vor mir bekommt! ICH FREUE MICH SO

1-jahr-schubfrei

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤

Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

Wochenrückblick 29.10.2016

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Meine Glücksmomente 

Am Wochenende Sofazeit mit Kind und Katze:

katze

Meine Jungs waren in der Bibliothek und haben mir wieder wunderhübsche Marktblumen mitgebracht. Die Katze konnte nicht aufhören daran zu schnuppern:

katzeundblumen

Letzte Woche habe ich mit diesem Satz meinen Wochenbericht abgeschlossen: Am Montag beginnt hier die Schule. Also kommt wieder etwas mehr Struktur und viel mehr Ruhe in den Alltag. Haaa haaa, wie naiv von mir. Schon am Montag ging es los. Ein Marder hat sich unser Auto als leckeres Dinner ausgesucht und sich im Motorraum ausgetobt! Nix ging mehr. So hiess es, herum telefonieren und organisieren. Mittlerweile ist das Auto wieder geflickt und ich bin sehr dankbar, dass es Versicherungen gibt:

autoschaden

Auf den ganzen Stress ein Entspannungsbad:

entspannungsbad-tetesept

Am Sonntag habe ich mich übrigens noch auf den Crosstrainer geschwungen, obwohl das Sofa sowas von bequem war. Irgendwie doch noch den inneren Schweinehund besiegt:

sport

Für die Kinder leckere Süsskartoffel-Pankackes gekocht. Sie lieben die total und verhandeln danach immer um Süssigkeiten, schliesslich haben sie ja was Gesundes gegessen:

suesskartoffelpankackes

Kind2 hat Fussball gespielt: „Mama, die Wiese war so matschig und hat total lustige Schmatzgeräusche gemacht!“ Ähm ja, so schön mein Kind! Die stehen jetzt vor der Türe und ich bin grosser Hoffnung, dass die Füsse ganz schnell wachsen und ich die nicht mehr putzen muss…

sportschuhe

Das Programm für den Swiss Blog Family Anlass ist gekommen! Ich freue mich sehr!

swissblogfamily

Auf Twitter wurde jemand gesucht, der was kleines auf Kroatisch übersetzen kann. So habe ich für theratangel.blogspot.co.uk einen kleinen Text übersetzt. Es ist ein kleines Bilderbuch über die Schnecke Ulrike in deutsch/englisch/kroatisch und ich finde die Idee so süss!

So, jetzt gehts wieder an den Kürbismarkt im Dorf. Die Klasse von K1 hat fleissig gebastelt, genäht und sie verkaufen ihre Schätze um die Klassenkasse aufzubessern.

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤

Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

Wochenrückblick 22.10.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
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Meine Glücksmomente 

Letztes Wochenende (Freitag bis Sonntag) habe ich einen Städtetrip mit meiner Jugendfreundin gemacht. Wir haben uns spontan für Innsbruck in Österreich entschieden, weil das von mir aus nur 2 Stunden Autofahrt sind. Es war ein sehr schönes Wochenende und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen! Innsbruck kann ich also sehr empfehlen, auch wenn das Hotelpersonal irgendwie unfreundlich war. Pffft, egal!

Altstadt Innsbruck mit Bergblick

innsbruck

Meine Freundin und ich, wir kennen uns seit 1991…irgendwie ist Zeit mit ihr verbringen, wie nach Hause kommen. Tolles Gefühl!

bff-in-innsbruck

Nach meinem verlängerten Wochenende begann bei uns dann die letzte Woche der Herbstferien. Das Wetter war wechselhaft und ich musste unbedingt die Gulaschsuppe aus Innsbruck nach kochen. Oh Gott, ich liebe Gulaschsuppe!

gulaschsuppe

Warmes Frühstück mit Weizengriess gemacht. Aufgekocht mit Mandelmilch und gesüsst mit Ahornsirup. Aufgefüllt mit Mandelsplittern, Baumnüssen, Birne, Banane, Trauben und gefrorenen Himbeeren.

griessbrei

In Innsbruck habe ich mir diesen kuscheligen Hoodie gekauft. An einem verregneten und kalten Tag kommt es genau richtig! Die Kinder fanden dann aber, ich sehe aus wie ein kleiner Junge mit diesem Hoodie und der Frisur. Aber Mama, du bist schon hübsch, halt einfach wie ein Junge…

ich-im-hoodie

Müde bin ich…ist aber irgendwie seit Wochen, Monaten nix neues und ist halt einfach so. Trotzdem habe ich es diese Woche noch schnell auf den Crosstrainer geschafft. Ich denke, wenn die Kinder wieder in der Schule sind, werde ich auch etwas mehr Zeit für Sport haben.

sport

Meine Freundin hat uns ein riesiges Poster aus Paris mitgebracht. Wir finden es toll und haben schon 3 Stunden am Stück miteinander gemalt. Kann ich sehr empfehlen! Auf Instagram wurde ich gefragt, woher wir es haben, es ist von www.omy.fr 

riesenposter-paris

Als ich weg war, hat mein Mann die Gunst der Stunde genutzt und die ganzen Backofen- und Herdreparaturen in die Wege geleitet. Ich hab das ja seit…ähm…einem Jahr hinausgezögert. Diese Woche wurden also die beiden Backöfen (1x Backofen, 1x Steamer) geflickt. Es war schon nicht so, dass die total defekt waren, aber es war, sagen wir mal so, nicht einfach damit zu kochen.

Die Herdplatte kann nicht repariert werden, keine Ersatzteile und so. Also musste ich innerhalb von zwei Tagen alle pro/kontra nachlesen und mich für einen entscheiden. Sowas setzt mich ja total unter Druck! Aber, bei uns ist nämlich zur Zeit eine grosse Herbst-Messe (OLMA) und deshalb habe ich noch einen schönen Rabatt aushandeln können. Bald, bald hab ich also auch wieder 4 Herdplatten die funktionieren. Ich weiss, manchmal bin ich etwas seltsam und mach mir das Leben selber schwer…mein Mann kann sowas nicht verstehen…aber hej, man kann locker auch mit nur 3 funktionierenden Herdplatten kochen…hihi… Ach ja, ich habe mich dann für Induktion entschieden. Mal sehen wie das dann mit uns wird. Bin aber schon jetzt sehr gespannt.

Am Freitag Abend war ich noch mit einer Freundin zum traditionellen Wild-Essen aus. Wenn ich auf meinen Körper und meine Verfassung gehört hätte, dann hätte ich den Abend heulend im Bett verbringen sollen. Ich war so erschöpft und müde und alles war total bäh. Hab es trotzdem durchgezogen. Meine Freundin wusste, dass ich nicht so fit bin und wir hätten im schlimmsten Fall auch nach der Vorspeise wieder gehen können. Aber der Körper ist schon irgendwie lustig. Als ich im Restaurant sass, war plötzlich alles gut. Ich war schon noch müde, fühlte mich aber nicht mehr so kaputt und bleischwer wie am Nachmittag. Manchmal muss man halt auch die Zeichen übersehen oder ignorieren, denn, ich will mir nicht das ganze Leben von der MS diktieren lassen. Aber ich weiss auch, dass solche Aktionen sehr kräftezehrend und eigentlich nicht gut sind. Trotzdem, manchmal muss man etwas unvernünftig sein.

Am Montag beginnt hier die Schule. Also kommt wieder etwas mehr Struktur und viel mehr Ruhe in den Alltag. Ich habe diese drei Wochen mit den Kindern sehr genossen und wir haben tolle Sachen miteinander gemacht. Trotzdem ist es auch sehr anstrengend, die ganzen 24 Stunden präsent zu sein und das habe ich physisch und psychisch schon gespürt. Ich sag da nur: höchste Reizüberflutung!

 

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤

Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)

Multiple Sklerose: Aufklärung – Onlinearbeit – Telemedizin

Aufklärung – Onlinearbeit – Telemedizin – DGN Kongress

Die Aufklärung über eine nicht heilbare Krankheit, die sich in 1000 verschiedenen Facetten zeigt, ist sehr wichtig.

Wenn es um eine Krankheit geht, bei der der Betroffene nie weiss, was der nächste Tag mit sich bringt, ist es vor allem zu Beginn wichtig zu zeigen, es wird irgendwie gehen. Du wirst deinen Weg finden. Wenn man darüber lesen kann, wie es anderen Betroffenen nach Jahren mit dieser Krankheit geht und wenn sie die Höhen und Tiefen zeigen. Wenn man trotzdem herauslesen kann, das Leben geht weiter, etwas anders, aber die Erde hört nicht einfach auf sich zu drehen.

Personen im Background

Am DGN Kongress in Mannheim habe ich Leute getroffen, die vor dieser speziellen, positiven Energie sprühen. Nein, ich bin kein spürst-mich-fühlst-mich-Mensch. Aber diese Menschen, die sich mit Herzblut und voller Überzeugung für eine Krankheit einsetzen. Die gerne aufklären wollen, die gerne etwas Linderung herbeiführen wollen, die tolle Ideen haben…ja ich weiss, es ist ihr Job, aber trotzdem.

Es ist ein tolle Gefühl an einem Kongress zu sein und zu sehen, wie sich andere für das Wohl ihrer Patienten einsetzen. Wenn man sieht, wie sich die Geschäftsführerin eines Pharmaunternehmens über ein MS-Bike freut und es selber auch gleich ausprobiert. Wenn man Ideen entwickelt, den Patienten das Leben leichter zu machen…

Die neuesten Forschungsarbeiten lesen und nur erahnen könnnen, wie viel Arbeit dahinter steckt.

Das Leben nach der Diagnose

Ich habe mich relativ schnell mit meiner Diagnose abgefunden. Natürlich waren mein Mann und ich in den ersten Stunden nach dem ausgesprochenen MS-Verdacht am Boden zerstört. Was mir in dieser Zeit sehr geholfen hat, war meine Einstellung, dass ich egal was kommt, es schaffen werde. Aufgeben war nie eine Option.

Man muss auch den Mut haben, sich die Hilfe zu holen, die man in diesem Moment braucht. Das kann für jeden Menschen ein anderes Bedürfnis sein. Ich habe z.B. viel darüber gelesen und mich auch oft mit meinem Neurologen darüber unterhalten. Nur hat ein Neurologe leider nicht die Zeit, die man sich vielleicht bei einer solchen Diagnose wünscht. Der Arzt klärt auf, zeigt die verschiedenen Wege mit mit- und ohne Therapie und danach ist man meistens auf sich selbst gestellt. Man muss in relativ kurzer Zeit viele neue Informationen verarbeiten, Entscheidungen treffen, von denen man vor einigen Tagen noch keine Ahnung hatte. Eine Entscheidung für eine MS-Therapie oder den Weg ohne Medikamente. Bei der Auswahl der Therapie entscheiden, was man von den Nebenwirkungen in Kauf nimmt. Ohne eine Therapie den Mut haben, dazu zu stehen und sich bei jedem neuen Schub keine Vorwürfe zu machen, diesen Weg gewählt zu haben. In dieser Zeit braucht es meiner Meinung nach spezielle Hilfe. Man kann sich z.B auch bei den verschiedenen MS-Gesellschaften, wie bei uns in der Schweiz bei der Multiple Sklerose Gesellschaft holen. Für mich war mein Blog dieser Weg und ich wurde zur Expertin meines Körpers und MEINER MS. Ich informiere mich und lese regelmässig über die weltweit neuste Forschung und Arbeit über diese Krankheit. Und ich geh den offensiven Weg nach vorne, indem ich meinen Alltag öffentlich mache.

Öffentliche Arbeit

Hier kommen die Menschen ins Spiel, die ich am DGN Kongress getroffen habe und die mich sehr beeindruckt haben:

Zum Beispiel habe ich Birgit Bauer getroffen.

birgitbauer

Ich kenne sie schon länger über unsere Social Media Kanäle wie Twitter, Instagram oder unsere Blogs. Wenn man Birgit kennen lernt, dann ist das so, als ob man einen Wirbelwind trifft. Sie sprüht vor Energie! Und ja, Birgit hat auch MS! Moment, da kommt der Widerspruch! Sie hat MS und sprüht vor Energie? Ja, wir Betroffene wissen, wie sich ein Schub anfühlt, wie sich die Erschöpfung über unseren Körper ausbreitet und wie kann also ein solcher Mensch vor Energie sprühen? Ihre Einstellung zu ihrem Leben mit MS! Birgit hat ihren Weg gefunden und sie weiss ganz genau mit WEM sie es zu tun hat, mit ihrer Trulla nämlich! Birgit ist viel unterwegs und klärt über MS auf weil sie eben zur Expertin geworden ist. Auch über unser Treffen hat sie auf ihrem Blog – Fast normal! Mein Leben mit Multiple Sklerose – MS! einen tollen Artikel geschrieben. Was soll ich dazu sagen? Hätte ich nach meiner Diagnose schon ihre Worte gelesen, hätte ich bestimmt weniger Angst vor der Zukunft gehabt! Aufklärungsarbeit ist sooo sooo wichtig! Über die neue Generation der MS-Kranken habe ich schon mal HIER geschrieben.

Dr. Johannes Wimmer – der YouTube-Arzt

An der Medienkonferenz traf ich auch Dr. Johannes Wimmer. Ich begrüsste ihn mit: „ah, Sie sind doch der YouTube-Arzt, oder!?“

drjohanneswimmer

Johannes ist wie Dr. Google, nur als realer Arzt. Auf der Seite von Doktor Johannes kann man zu verschiedenen medizinischen Themen Erklärungen finden. Johannes erklärt verschiedene medizinische Fragen in seinen Videos mit viel Charme und zwar so, dass wir sie alle verstehen können. Ich finde diesen Aufklärungsweg so toll. Nachdem man beim Arzt war, dieser nicht genügend Zeit hatte uns alles zu erklären oder Begriffe verwendet, bei denen ich z.B. nur noch Bahnhof verstehe. Oder wenn ein Eingriff bevor steht und wir keine Ahnung haben, was auf uns zu kommt, einfach bei Doktor Johannes nachsehen und eine Erklärung finden. Sehr cool! Ich als bekennender Internet-Junkie finde sowas natürlich extremst spannend!

MS-Bike

Ein Fahrrad welches Multiple Sklerose hat?

bike

Ein Auszug des Interviews mit Frau Dr. Heike Streu von Mylan zu MS-Bike

Wie cool ist das denn?! Ein Fahrrad produzieren, mit dem man die unsichtbaren Symptome der MS zeigen kann! Ich habe gesehen, wie verschiedene Leute am DGN Kongress auf dieses Fahrrad stiegen und es getestet haben. Die Neugierde wecken und darauf aufmerksam machen. Hach, sowas gefällt mir!

Online Neurologie – helfen Telemedizin, Apps & Co. wirklich?

dgn-kongress-session

Als Bloggerin konnte ich diese Session einfach nicht auslassen, ist ja schliesslich MEIN Thema! Es war sehr spannend, die verschiedenen Methoden der bereits bestehenden Telemedizin aufgezeigt zu bekommen. In der Schweiz haben wir den Dienst von Medgate welchen ich selber auch seit Jahren nutze. Bevor man also zum Arzt geht, ruft man bei Medgate an und schildert das Problem. Sie sind 24h/7d also rund um die Uhr erreichbar und können als erste Anlaufstelle genutzt werden. Ich habe auch schon wegen meiner Kinder angerufen und musste nicht warten, bis die Praxis geöffnet hat oder ins Kinderkrankenhaus fahren. Oder bei einem Zahnunfall vom Kind in den Ferien noch vom Strand aus anrufen und fragen, wie ich vorgehen muss. Vor meiner Diagnose habe ich auch schon wegen meinen Schwindelattacken angerufen und sie haben mich direkt in den Notfall geschickt. Im Notfall angekommen, war ich schon durch Medgate angemeldet, also kein Papierkram und keine Wartezeiten! Telemedizin rockt!

Es war spannend zuzuhören, auch den kritischen Fragen aus dem Publikum. Ich hatte das Gefühl, dass man noch etwas Angst davor hat. Was eigentlich sehr schade ist und es wäre nicht gut, wenn man sich vor den Innovationen verschliesst, die doch mit grossen Schritten auf uns zu kommen. Ich denke hier auch an die langen Wartezeiten für Termine bei einem Spezialarzt. Ich habe hier nur gute Erfahrungen gemacht – wenn ich einen Termin bei meinem Neurologen brauche, kriege ich den auch in den nächsten Tagen und auf ein MRI muss ich nie länger als eine Woche warten usw. Ich weiss, dass das nicht selbstverständlich ist und viele meiner Leser monatelang auf solche Termine warten. Wenn man einen akuten MS-Schub hat, dann hat man keine 2 Monate Zeit für die Warteliste bei einem Neurologen oder für einen MRT Termin. In solchen Fällen kann eben der Einsatz von Telemedizin sehr nützlich sein. Wenn ich meine Symptome mit einer Fachperson am Telefon besprechen kann, bin ich im ersten Moment schon etwas beruhigt und habe das Gefühl, es passiert etwas und ich nicht untätig die Zeit absitze- mit einem Kopf voller Sorgen.

Fazit

Obwohl Multiple Sklerose noch immer nicht heilbar ist, es passiert so viel in der grossen weiten Welt der Forschung. Es gibt viele Menschen, die sich für Aufklärung, Innovation und Verbesserung einsetzen. Der DGN Kongress war eine tolle Erfahrung für mich.

Herzliche Grüsse ❤

Katarina