Was willst du von einem Chefarzt über Multiple Sklerose erfahren?

Liebe Leser

Ich habe die Möglichkeit bekommen, ein Interview mit einem Chefarzt der Neurologie zu führen. Gerade bin ich dabei, meine Interviewfragen zusammen zu stellen.

Hier möchte ich Euch die Gelegenheit geben, selber Fragen zu stellen.

Was willst DU von einem Chefarzt der Neurologie über MS erfahren?

Schreibt mir bis Donnerstag, 17. November 2016, was Ihr gerne von einem Chefarzt für Neurologie erfahren möchtet.

Ich werde Eure Fragen und Wünsche gerne in mein Interview einfliessen lassen.

Ich weiss, es ist etwas kurzfristig, aber es würde mich sehr freuen, wenn einige mitmachen. Ihr könnt auch nur die Stichworte aufschreiben falls Ihr nicht so viel Zeit habt.

Herzlichen Dank ❤

Katarina

Wochenrückblick 12.11.2016

Heute gibt es nur ein ganz kurzes Update! Denn, ich bin auf dem Weg zum Bloggertreffen SwissBlogFamily in Basel. Dort werde ich wahnsinnig spannende und tolle Menschen treffen und freue mich sehr darauf!

Nach dem Bloggertreffen geht’s weiter zu der Geburtstagsparty einer Freundin in Zürich. Wie es scheint, feiere ich die letzten Tage ständig Geburtstage mit lieben Menschen!

Meine Woche war spannend und sehr voll mit verschiedenen Aktivitäten wie: Geburtstag des Mannes, Neurologentermin, Medikamente im Wert eines Kleinwagens in meiner Tasche, Schulkonzert von K1, Geburtstagsparty der Tochter meiner Freundin…und noch vieles mehr!

Jetzt wünsche ich euch ein tolles und entspanntes Wochenende!

Liebste Grüsse aus dem Zug noch etwas müde und dunklen Augenringen 😉

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Wie das Leben lebenswert bleibt und etwas Multiple Sklerose

Motivationspost

Die Temperaturen sinken und hie und da gab es schon den ersten Schnee. Bei manchem sinkt vielleicht auch die Laune weil die Tage so dunkel werden, deshalb gibt’s hier von mir einen kleinen Motivationsschubs…

Wie ich es mache

Als ich zu bloggen anfing, hatte ich nicht erwartet, dass meine Schreibe tatsächlich gelesen wird. Damals dachte ich, ein Blog mit chronischer Krankheit ist vielleicht nicht so spannend und ob sich hierher Leser verirren, konnte ich nicht abschätzen. Das war mir aber zu der Zeit ziemlich egal – ich hatte ein grosses Mitteilungsbedürfnis und wollte das schreiben, was ich gerne nach meiner Diagnose gelesen hätte. Es musste einfach raus. Heute weiss ich, dass ich mit meiner Sichtweise auf das Leben, nicht nur chronisch Kranke anspreche.

Nicht alles Gold was glänzt

Umso mehr freut es mich, die Reaktionen und das Feedback auf das Blog zu sehen. Das Blog wird nicht nur von MS-Betroffenen gelesen, sondern Querbeet, was mich natürlich noch mehr freut. Die Reaktionen sind durchs Band eigentlich positiv. Eigentlich!

Manchmal scheint es so rüber zu kommen, als ob mir mein Leben mit MS so locker flockig gelingt. Vielleicht sieht es so aus, als ob ich nicht so stark betroffen wäre. *but you don’t look sick*du siehst nicht krank aus* sind meine liebsten #Häschtägs# auf Instagram! Manch einer denkt, ich sei total naiv mit meiner zwanghaft positiven Einstellung. Dazu kann ich sagen: es ist nicht alles Gold was glänzt!

Meine Einstellung ist harte Arbeit

Meine MS holt mich immer wieder ein. Eigentlich ist sie jeden Tag präsent und stört mich mal mehr und mal weniger. Meine Symptome verschwinden nicht einfach weil ich positiv sein will. Das ist täglich harte Arbeit! Ich schreibe nicht nur irgendwelche positiven Gedanken und vor Glück triefende Texte. Die unschönen Seiten zeige ich auch – nur, ich gehe damit einfach etwas anders um.

Ein positives Ende – Eine Lösung

Manchmal brennt mir etwas auf der Seele und ich muss es unbedingt nieder schreiben. Als ich in meinem Kopf die Gedanken zu sortieren versuche, denke ich automatisch über eine Lösung nach. Wie es halt in meinem Naturell einfach so ist, habe ich immer ein Bedürfnis, ein gutes Ende zu sehen. Auch wenn es schlussendlich keine positive Lösung gibt, dann halt einfach eine Lösung für das Problem. Ich brauche Lösungen. Glas halb voll vs. halb leer. Was aber nicht heisst, dass ich alles super finde. Meine Beiträge entstehen immer sehr spontan. Ich habe keine Blogposts, die ich terminiert in der Pipeline bereit halte. Manchmal möchte ich etwas schreiben, habe aber keine Zeit dazu und irgendwann ist es einfach zu spät. Dieses spezielle Gefühl ist weg und ich kann es nicht mehr schreiben weil es mich nicht mehr einnimmt. Ein Gerät, welches meine Gedanken direkt niederschreiben könnte, wäre schon praktisch!

MS funkt ständig ins Leben

Was ich seit meiner Diagnose festgestellt habe und was mir meine Leser bestätigen – MS funkt immer zu dümmsten Zeiten ins Leben hinein. Vermutlich hat das ja mit dem jeweiligen Stress oder der Freude zu tun. Versetzt ja den Körper mit all seinen Prozessen in einen Ausnahmezustand. Mir wurde z.B. letzte Woche ein MRI-Termin vorgezogen. Statt im Januar, musste es viel schneller gehen. Dazu habe ich eine Anfrage zu einem MS-Workshop bekommen. Jetzt war so, dass ich für mich den richtigen Zeitpunkt für die Untersuchung wählen musste. Will ich das MRI schnellstmöglich machen und die Resultate bekommen, oder mache ich es erst später nach meinem Workshop? Ich habe mich entschieden, die Untersuchung dann sofort zu machen, denn im Falle eines schlechten Resultates, würde ich Cortisoninfusionen bekommen. Also hätte ich zwischen den Infusionen und meinem Workshop mindestens noch 3 Wochen dazwischen. Erfahrungsmäss weiss ich, wie es mir nach einer solchen Therapie geht. Deshalb musste alles schnell gehen, weil, ich wollte beides!

Ich will alles vom Leben, MS soll sich anpassen

Zugegebenermassen hatte ich ein paar schlaflose Nächte deswegen. Ich bin längst nicht so abgebrüht, wie es manchmal nach aussen hin wirkt. Ich bin nicht ein durch und durch positiver Mensch- eigentlich bin ich genau das Gegenteil von Positiv! Ich bin sehr kritisch und sehe immer auch das grosse ABER an dem ich mich stundenlang aufhängen kann. Das führt dazu, dass ich viele Situationen von allen Seiten überdenke und das dann zu schnellen Lösungen führt. Ich wollte also beides, die MRI Untersuchung und diesen Workshop. Deshalb willigte ich ein, die Untersuchung sofort hinter mich zu bringen. In der Röhre war ich von den Umständen dermassen gestresst, dass mir die ganze Prozedur weniger schlimm vor kam als bei all vorangehenden MRI’s. Einerseits war das etwas Gutes und andererseits wusste ich ganz klar, dass diese Situation, nicht förderlich ist für meinen Körper. Unter Stress schüttet der Körper u.a. zu viel Cortison aus, was bedeutet, dass der Körper unter ständiger Fluchtreaktion steht, was wieder dazu führt…blabla…wissen wir – jedenfalls nicht gut für MS, nicht gut für niemanden! Ich plane meine Termine um die MS herum! Ich plane um das Problem!

Ich hatte Glück! Meine MRI-Ergebnisse waren perfekt! Somit bin ich seit einem Jahr schubfrei. Zudem steht der Organisation des MS-Workshops nichts mehr im Wege. Trotz der unberechenbaren Krankheit, versuche ich mein Leben lebenswert zu leben. Jetzt wähle ich einfach bei den Reisebuchungen auch die Annulationskosten-Versicherung. Früher habe ich das nie gemacht, aber ich kann trotzdem gut damit leben.

Nächster Tag

Wir wissen nie, was der nächste Tag bringt. Das wissen aber nicht nur die chronisch Kranken, sowas weiss keiner. Aus diesem Grund weigere ich mich, mich durch eine Krankheit bestimmen zu lassen. Natürlich muss ich hin und wieder aufpassen um es nicht zu übertreiben, denn sowas passiert schneller als man denkt. Trotzdem, wir dürfen den Lebensmut nicht verlieren, egal ob man chronisch krank ist oder nicht. Halbvoll vs. Halbleer…

Aperol

Umarmt das Leben! ❤ 

Wochenrückblick 05.11.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Meine Glücksmomente 

Letzten Sonntag habe ich mich fleissig auf den Crosstrainer geschwungen. Danach habe ich noch ein paar Übungen für die Arm/-Rückenmuskulatur gemacht. Irgendwas war dann offenbar zu viel und ich bekam am Nachmittag bereits üble Verspannungen inkl. Kopfschmerzen.

sport

Am Montag waren wir zu einer Halloweenparty eingeladen. Dafür habe ich diesen Kuchen gemacht. Zum besseren Verständnis, es sind abgerissene Mumienarme…Das Zeug war wahnsinnig süss weil eine dicke Schicht Marzipan drauf war. Aber hej, der Effekt zählte!

mumienarme

Nach meinen Verspannungen wollte ich nicht mehr so lange warten, bis ich wieder auf den Crosstrainer stieg und so habe ich es am Mittwoch wieder durchgezogen. Und siehe da, es gab keine bösen Verspannungen mehr! Ha!

crosstrainer

Ich habe HIER über einen Blogkommentar geschrieben, der mich total aus der Bahn warf und zum Heulen brachte. Die Reaktionen auf allen SocialMedia Kanälen waren überwältigend!

blogkommentar

Eigentlich war mein nächstes MRI zur MS-Verlaufskontrolle erst im Januar 2017 geplant. Da ich aber wieder Nachschub von meinem Medikament brauche, fand mein Neurologe, dass wir das MRI vorziehen sollen. Also habe ich einen Haufen anderer Termine umdisponiert und hatte mein MRI bereits am nächsten Tag. Hier mein obligatorisches nach dem MRI-Foto. Ich war durch die verschiedenen Termine so gestresst, dass mir dieses MRI fast schon entspannend vor kam. Normalerweise finde ich diese Untersuchung nicht so prickelnd. Über meine MRI-Erfahrungen habe ich HIER schon mal geschrieben.

mri-foto

Endlich hatte ich wieder meinen Akupunkturtermin. Zuerst waren Herbstferien und dann wurde ja das Auto von einem Marder zerfetzt. So vergingen seit dem letzten Termin über 8 Wochen. Ich mag meinen Akupunkturtermin sehr. Es entspannt mich und macht mich etwas ruhiger.

akupunktur

Die MRI-Resultate habe ich eigentlich erst am Montag erwartet, aber gestern Abend rief mein Neurologe an weil er die Ergebnisse schon bekommen hatte!
KEINE NEUEN LÄSIONEN! Sogar 2-3 Läsionen seien etwas kleiner bzw. blasser als bei der Untersuchung im Januar. Das käme normalerweise selten vor und mein Neuro lachte mir in den Hörer, dass er bald langsam Angst vor mir bekommt! ICH FREUE MICH SO

1-jahr-schubfrei

Liebe Grüsse und eine wunderbare neue Woche ❤

Katarina

(Die Wochenrückblick-/Glück Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung und bei ihr kann man weitere Rückblicke von anderen Bloggern in den Kommentaren nachlesen)