Du bist nicht ich! Wer kennt das?

In den nächsten Tagen feiert mein Blog sein 2jähriges Bestehen!

Unglaublich – Ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt und der Austausch ist echt der Wahnsinn. Die vielen Kontakte sind unbezahlbar! Ich fühle mich inzwischen wie ein MS-Life-Coach. Vielleicht sollte ich das tatsächlich professionell aufziehen!? Auf alle Emails antworte ich ehrlich und teile meine Erfahrung. Und, ich gehe auf jede Person einzeln ein, denn es wäre einfach, meine bisherigen Antworten zu kopieren und einzufügen. Die Fragen wiederholen sich, die Probleme wiederholen sich…aber sowas geht nicht, denn jeder Mensch ist individuell. Was für Person A schlimm erscheint, muss nicht zwingend auch für mich schlimm sein. Was meine Grundmauern niemals erschüttern würde, kann für eine andere Person der Weltuntergang sein. Vielleicht täusche ich mich und bin grössenwahnsinnig, aber ich habe das Gefühl, genau dieses Fingerspitzengefühl zu besitzen.

Meine Leser!

Meine Leser sind durchs Band die liebsten, nettesten und tapfersten Menschen- ich schwör! Ich glaube, die fiesen Miesepeter kommen schon gar nicht auf meine Seite. Es gibt hier kein ’nicht enden wollendes‘ Gejammer und ich bin auch noch so ekelhaft postitiv, dass es schon fast weh tut. Blöderweise kenne ich mich mit Multipler Sklerose auch noch gut aus und bin kein Anfänger mehr. Und dazu kommt noch, dass ich zu jedem beliebigen Thema, meine EIGENE Meinung hab. Klar gibt es hier und da diese blöden Tage, an denen sehe ich auch nicht alles glitzern und funkeln. Dazu stehe ich und darüber schreibe ich, das ist ganz normal, denn realistisch sollte man schon bleiben. Nur habe ich beschlossen, mir durch die MS mein Leben nicht versauen zu lassen. Nichtsdestotrotz werde auch ich von diesen Miesepetern angerempelt. Dazu kann ich nur sagen:

dubistwirklichnichtich

Du bist nicht ich zu: Ich würde nie ein MS-Medikament einnehmen!

Stell dir vor: Ich finde Medikamente auch doof und die wenigsten vertrage ich. Trotzdem ist mein Entscheid für eine MS-Basistherapie nicht einfach so aus Spass und Naivität entstanden! Ich habe meinen Neurologen mit Fragen gelöchert. Habe Tage und Nächte im Internet recherchiert. Ich habe etliche klinischen Studien zu diesem Thema gelesen. Ich habe ein Jahr medikamentenfrei gelebt und ja, Scheisse, ich habe es genossen! Keine Nebenwirkungen, keine Arzttermine mit Blutkontrolle…das ist ein tolles Gefühl. Die Überraschung war ein neuer Schub mit drei neuen Läsionen und ich hätte schwören können, keinen Schub gehabt zu haben. Deshalb, so eine Bemerkung ist völlig daneben und bringt weder dir noch mir was! Du bist nicht ich!

Du bist nicht ich zu: Cortison Infusionen helfen nicht, sie verzögern nur alles!

Weisst du eigentlich, dass ich seit meiner Diagnose erst zwei mal Cortisoninfusionen bekommen habe? Ich hasse Cortison, es ist Teufelszeug! Die Symptome werden verstärkt, die Psyche spielt verrückt und es ist wirklich kein Spass. Trotzdem ist das die einzige Möglichkeit, eine anhaltende Nervenentzündung genau in diesem Moment zu stoppen! Es gibt diese Cortisonjunkies, die sich bei jedem Ziep, sofort eine Dröhnung holen und in Foren schreiben, dass sie wiedermal Corti-tanken gehen. Jedem das seine, oder? Solange du nicht weisst, wie ich mit Cortison umgehe, bringt uns eine solche Bemerkung keinen Schritt weiter. Du bist nicht ich!

Du bist nicht ich zu: Ich würde nie ein Medikament nehmen, welches PML verursacht!

Ja klar, niemand möchte gerne freiwillig ein Risiko eingehen! Vor allem, wenn man weiss, dass es lebensbedrohlich ist und man innerhalb von 3 Monaten sterben kann. Aber schon mal auf die Idee gekommen, dass nichts im Leben ohne Risiko ist? Was soll ich machen, wenn die anderen Medikamente, aus verschiedenen Gründen, nicht in Frage kommen? Hier sitzen und Däumchen drehend hoffen, dass die Forschung ein Heilmittel für MS in den nächsten Tagen frei gibt und als erstes an meine Tür klopft? Ich kenne das Risiko und deshalb bin ich sehr auf Risiko-Minimierung aus. Regelmässige Bluttest und auch mal positiv denken. Soll ich mich nächtelang schlaflos im Bett wälzen, weil ich ein Risikopatient bin? Soll ich mich vielleicht vor Selbstmitleid in den Schlaf weinen, weil ich arme Sau, auch noch JC-Virus Trägerin bin. Wir merken, bringt niemanden was- du bist nicht ich!

Wir könnten hier beliebig und unendlich viele Beispiele nennen.

  • ich würde nie nur Hausfrau und Mutter sein wollen
  • ich würde nie meine Kinder in die Krippe geben
  • ich würde mich nie täglich schminken
  • ich würde nie ungeschminkt aus dem Haus gehen
  • ich würde mir nie so viele Nagellacke kaufen
  • ich würde nie Fertigkost meiner Familie auftischen
  • ich würde nie vegetarisch/vegan/lacto ovo…was-auch-immer leben
  • ich würde nie Fleisch essen
  • ich würde nie stillen
  • ich würde nie mein Kind mit der Flasche ernähren
  • ich würde nie einen Kaiserschnitt machen lassen
  • ich würde nie natürlich gebären
  • ich würde nie ein FR/IT/DE/usw. Auto kaufen

…na, na, na? Eben, wir können nur in den eigenen Schuhen laufen und können das Leben und die Lebensumstände von jemand fremden nicht beurteilen. Noch blöder ist es, jemanden eine solche Meinung ungefragt vor den Latz zu knallen. Du hast einen Rat oder möchtest deine Meinung mitteilen? Ja, nur zu, aber verurteile nie jemand für eine Entscheidung, vor allem, wenn dich diese Person nicht darum gebeten hat. So einfach.

Da ich jetzt so richtig in Fahrt gekommen bin, entscheide ich mich kurzfristig zu meiner ersten Blogparade aufzurufen!

Ich denke, ich bin nicht die Einzige, die so viele Beispiele DU BIST NICHT ICH nennen kann.

Oder lieber in dieser Reihenfolge? Ich bin nicht du!

ICHBINNICHTDU

Ich bin nicht du (er/sie/es): Die Schwester meiner Nachbarin hat auch MS und jetzt ist sie praktisch blind. Du auch? Nein, ich bin nur kurzsichtig und trage seit ich 20 bin eine Brille. Ich bin nicht sie!

Ich bin nicht du (er/sie/es): Bei uns kaufen viele MSler orthopädische Schuhe. Sie können mit denen viel besser laufen. Willst du auch welche kaufen? Ähm, hast du ernsthaft meinen Gang beobachtet? Nein?

Ich bin nicht du (er/sie/es): Der Bruder meiner Schwiegermutter ist an MS gestorben. Das ist ja total Scheisse, dass du das hast. Hier bekomme ich meistens Lust, diese Person zu schütteln.

Ich bin nicht du (er/sie/es): Meine Arbeitskollegin benutzt energetisch aufgeladene Steine und das hilft ihr, machst du das auch, willst du auch solche Steine bestellen? Von mir aus können alle täglich einen Rosenquarz lutschen, Bäume umarmen, 30 min. Kopfstand machen…alles, solange es sie glücklich macht. Wenn ich sowas selber ausprobieren wollen würde, dann melde ich mich selber.

Ich freue mich, wenn ihr hier mitmacht und eure Erfahrungen teilt! Du bist nicht ich und ich bin nicht du betrifft nicht nur jemand mit einer Krankheit, das betrifft uns alle!

Das ist ein sehr spontaner Aufruf um gemeinsam zu lästern, die Luft raus zu lassen, einfach mal das benennen, was uns so unendlich nervt. Da ich sowas noch nie gemacht habe, habe ich keine Ahnung wie das funktioniert und würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmacht und diesen Aufruf auch noch weiter teilt.

Teilnahmebedingungen ohne Blog: unter diesen Post in der Kommentarfunktion schreiben oder auf Facebook bei Staublos diesen Post kommentieren.

Teilnahmebedingungen mit Blog: In deinem wunderbaren Post, diesen Blogpost verlinken und deinen Link unter meinem Kommentar hinterlassen damit ich dich auch lesen kann.

Beginn: Ab sofort 17. März 2016

Dauer: weil Ostern dazwischen, bis 1. April 2016

Wer mag, darf auch eins der Bilder von diesem Post übernehmen

Nach Ablauf der ‚Blogparade’/’Lästerrunde‘ oder ’nennt-es-so-wie-es-euch-glücklich-macht‘ möchte ich eine Zusammenfassung der Kommentare und Beiträge erstellen + alle teilnehmenden Blogs verlinken.

So, ich hoffe, ich habe nix vergessen und ihr macht hier tatsächlich mit!

Danke, Katarina ❤

Du bist nicht ich! …sowas wie eine klitzekleine ‚Lästerrunde‘

In den nächsten Tagen feiert mein Blog sein 2jähriges Bestehen!

Unglaublich – Ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt und der Austausch ist echt der Wahnsinn. Die vielen Kontakte sind unbezahlbar! Ich fühle mich inzwischen wie ein MS-Life-Coach. Vielleicht sollte ich das tatsächlich professionell aufziehen!? Auf alle Emails antworte ich ehrlich und teile meine Erfahrung. Und, ich gehe auf jede Person einzeln ein, denn es wäre einfach, meine bisherigen Antworten zu kopieren und einzufügen. Die Fragen wiederholen sich, die Probleme wiederholen sich…aber sowas geht nicht, denn jeder Mensch ist individuell. Was für Person A schlimm erscheint, muss nicht zwingend auch für mich schlimm sein. Was meine Grundmauern niemals erschüttern würde, kann für eine andere Person der Weltuntergang sein. Vielleicht täusche ich mich und bin grössenwahnsinnig, aber ich habe das Gefühl, genau dieses Fingerspitzengefühl zu besitzen.

Meine Leser!

Meine Leser sind durchs Band die liebsten, nettesten und tapfersten Menschen- ich schwör! Ich glaube, die fiesen Miesepeter kommen schon gar nicht auf meine Seite. Es gibt hier kein ’nicht enden wollendes‘ Gejammer und ich bin auch noch so ekelhaft postitiv, dass es schon fast weh tut. Blöderweise kenne ich mich mit Multipler Sklerose auch noch gut aus und bin kein Anfänger mehr. Und dazu kommt noch, dass ich zu jedem beliebigen Thema, meine EIGENE Meinung hab. Klar gibt es hier und da diese blöden Tage, an denen sehe ich auch nicht alles glitzern und funkeln. Dazu stehe ich und darüber schreibe ich, das ist ganz normal, denn realistisch sollte man schon bleiben. Nur habe ich beschlossen, mir durch die MS mein Leben nicht versauen zu lassen. Nichtsdestotrotz werde auch ich von diesen Miesepetern angerempelt. Dazu kann ich nur sagen:

dubistwirklichnichtich

Du bist nicht ich zu: Ich würde nie ein MS-Medikament einnehmen!

Stell dir vor: Ich finde Medikamente auch doof und die wenigsten vertrage ich. Trotzdem ist mein Entscheid für eine MS-Basistherapie nicht einfach so aus Spass und Naivität entstanden! Ich habe meinen Neurologen mit Fragen gelöchert. Habe Tage und Nächte im Internet recherchiert. Ich habe etliche klinischen Studien zu diesem Thema gelesen. Ich habe ein Jahr medikamentenfrei gelebt und ja, Scheisse, ich habe es genossen! Keine Nebenwirkungen, keine Arzttermine mit Blutkontrolle…das ist ein tolles Gefühl. Die Überraschung war ein neuer Schub mit drei neuen Läsionen und ich hätte schwören können, keinen Schub gehabt zu haben. Deshalb, so eine Bemerkung ist völlig daneben und bringt weder dir noch mir was! Du bist nicht ich!

Du bist nicht ich zu: Cortison Infusionen helfen nicht, sie verzögern nur alles!

Weisst du eigentlich, dass ich seit meiner Diagnose erst zwei mal Cortisoninfusionen bekommen habe? Ich hasse Cortison, es ist Teufelszeug! Die Symptome werden verstärkt, die Psyche spielt verrückt und es ist wirklich kein Spass. Trotzdem ist das die einzige Möglichkeit, eine anhaltende Nervenentzündung genau in diesem Moment zu stoppen! Es gibt diese Cortisonjunkies, die sich bei jedem Ziep, sofort eine Dröhnung holen und in Foren schreiben, dass sie wiedermal Corti-tanken gehen. Jedem das seine, oder? Solange du nicht weisst, wie ich mit Cortison umgehe, bringt uns eine solche Bemerkung keinen Schritt weiter. Du bist nicht ich!

Du bist nicht ich zu: Ich würde nie ein Medikament nehmen, welches PML verursacht!

Ja klar, niemand möchte gerne freiwillig ein Risiko eingehen! Vor allem, wenn man weiss, dass es lebensbedrohlich ist und man innerhalb von 3 Monaten sterben kann. Aber schon mal auf die Idee gekommen, dass nichts im Leben ohne Risiko ist? Was soll ich machen, wenn die anderen Medikamente, aus verschiedenen Gründen, nicht in Frage kommen? Hier sitzen und Däumchen drehend hoffen, dass die Forschung ein Heilmittel für MS in den nächsten Tagen frei gibt und als erstes an meine Tür klopft? Ich kenne das Risiko und deshalb bin ich sehr auf Risiko-Minimierung aus. Regelmässige Bluttest und auch mal positiv denken. Soll ich mich nächtelang schlaflos im Bett wälzen, weil ich ein Risikopatient bin? Soll ich mich vielleicht vor Selbstmitleid in den Schlaf weinen, weil ich arme Sau, auch noch JC-Virus Trägerin bin. Wir merken, bringt niemanden was- du bist nicht ich!

Wir könnten hier beliebig und unendlich viele Beispiele nennen.

  • ich würde nie nur Hausfrau und Mutter sein wollen
  • ich würde nie meine Kinder in die Krippe geben
  • ich würde mich nie täglich schminken
  • ich würde nie ungeschminkt aus dem Haus gehen
  • ich würde mir nie so viele Nagellacke kaufen
  • ich würde nie Fertigkost meiner Familie auftischen
  • ich würde nie vegetarisch/vegan/lacto ovo…was-auch-immer leben
  • ich würde nie Fleisch essen
  • ich würde nie stillen
  • ich würde nie mein Kind mit der Flasche ernähren
  • ich würde nie einen Kaiserschnitt machen lassen
  • ich würde nie natürlich gebären
  • ich würde nie ein FR/IT/DE/usw. Auto kaufen

…na, na, na? Eben, wir können nur in den eigenen Schuhen laufen und können das Leben und die Lebensumstände von jemand fremden nicht beurteilen. Noch blöder ist es, jemanden eine solche Meinung ungefragt vor den Latz zu knallen. Du hast einen Rat oder möchtest deine Meinung mitteilen? Ja, nur zu, aber verurteile nie jemand für eine Entscheidung, vor allem, wenn dich diese Person nicht darum gebeten hat. So einfach.

Da ich jetzt so richtig in Fahrt gekommen bin, entscheide ich mich kurzfristig meinen ersten Lästeraufruf daraus zu machen (ich habe gehört, dass einige die Bezeichnung ‚Blogparade‘ nicht mögen) 

Ich denke, ich bin nicht die Einzige, die so viele Beispiele DU BIST NICHT ICH nennen kann.

Oder lieber in dieser Reihenfolge? Ich bin nicht du!

ICHBINNICHTDU

Ich bin nicht du (er/sie/es): Die Schwester meiner Nachbarin hat auch MS und jetzt ist sie praktisch blind. Du auch? Nein, ich bin nur kurzsichtig und trage seit ich 20 bin eine Brille. Ich bin nicht sie!

Ich bin nicht du (er/sie/es): Bei uns kaufen viele MSler orthopädische Schuhe. Sie können mit denen viel besser laufen. Willst du auch welche kaufen? Ähm, hast du ernsthaft meinen Gang beobachtet? Nein?

Ich bin nicht du (er/sie/es): Der Bruder meiner Schwiegermutter ist an MS gestorben. Das ist ja total Scheisse, dass du das hast. Hier bekomme ich meistens Lust, diese Person zu schütteln.

Ich bin nicht du (er/sie/es): Meine Arbeitskollegin benutzt energetisch aufgeladene Steine und das hilft ihr, machst du das auch, willst du auch solche Steine bestellen? Von mir aus können alle täglich einen Rosenquarz lutschen, Bäume umarmen, 30 min. Kopfstand machen…alles, solange es sie glücklich macht. Wenn ich sowas selber ausprobieren wollen würde, dann melde ich mich selber.

Ich freue mich, wenn ihr hier mitmacht und eure Erfahrungen teilt! Du bist nicht ich und ich bin nicht du betrifft nicht nur jemand mit einer Krankheit, das betrifft uns alle!

Das ist ein sehr spontaner Aufruf um gemeinsam zu lästern, die Luft raus zu lassen, einfach mal das benennen, was uns so unendlich nervt. Da ich sowas noch nie gemacht habe, habe ich keine Ahnung wie das funktioniert und würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmacht und diesen Aufruf auch noch weiter teilt.

Teilnahmebedingungen ohne Blog: unter diesen Post in der Kommentarfunktion schreiben oder auf Facebook bei Staublos diesen Post kommentieren.

Teilnahmebedingungen mit Blog: In deinem wunderbaren Post, diesen Blogpost verlinken und deinen Link unter meinem Kommentar hinterlassen damit ich dich auch lesen kann.

Beginn: Ab sofort 17. März 2016

Dauer: weil Ostern dazwischen, bis 1. April 2016

Wer mag, darf auch eins der Bilder von diesem Post übernehmen

Nach Ablauf der ‚Blogparade’/’Lästerrunde‘ oder ’nennt-es-so-wie-es-euch-glücklich-macht‘ möchte ich eine Zusammenfassung der Kommentare und Beiträge erstellen + alle teilnehmenden Blogs verlinken.

So, ich hoffe, ich habe nix vergessen und ihr macht hier tatsächlich mit!

Danke, Katarina ❤

Hier geht es zur Auswertung der Blogparade!

 

Frauen mit ADHS: ein spannendes Thema diese Woche bei Edition_F und mein Interview

Vor einigen Tagen habe ich mit Lena von Edition_F über mein ADHS gesprochen.

Edition_F widmet diese Woche dem Thema Frauen mit ADHS und stellt jeden Tag eine ADHS-betroffene Frau vor.

Im Interview mit Dr. Ahlers habe ich mich unter sehr vielen seiner Aussagen erkennen können und habe auch immer wieder genickt. Seine Zusammenfassung zu diesem Thema finde ich sehr treffend.

Es geht darum zu zeigen, dass nicht nur Jungs, sondern auch Mädchen von ADHS betroffen sind und ADHS manchmal auch erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wird.

Deshalb freue ich mich sehr, dass ich bei Edition_F darüber sprechen konnte. Hier geht es zu meinem Interview.

Die Zeit meiner Diagnosestellung habe ich als sehr positiv empfunden und habe damals hier darüber geschrieben. In den nächsten Tagen möchte ich ausführlich zeigen, wie sich der Alltag mit ADHS anfühlt und vor allem, zu welchen Problemen meine Reizüberflutung mit einem ADS Kind führen kann…denn, es ist tatsächlich anstrengend, aber wir reden beide sehr viel und sehr ausschweifend darüber (Mutter-Kind-Gespräch über den inneren Schweinehund)

Vielen Dank Lena Lammers von Edition_F für den sehr netten Kontakt!

12von12 Februar 2016

12 Fotos des 12. Februar 2016

Caro von Draussen nur Kännchen hat schon lange diese tolle Aktion laufen und es machen immer sehr viele Blogger mit. Irgendwie bekommt man das Gefühl, als ob man seinen Freunden erzählt, wie der Tag war.

An jedem 12. eines Monats findet bei Caro auf dem blog das Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber leider inzwischen nicht mehr fortgeführt.
Wie geht das?
Ihr macht am 12. eines Monats ganz, ganz viele Fotos. Am schönsten ist es, wenn ihr euren Tagesablauf dokumentiert. Abends wählt ihr dann 12 Bilder aus und postet sie in eurem Blog. Ab 17 Uhr findet ihr unter meinem Posting eine Liste, in die ihr euch eintragen könnt.
Bildschirmfoto 2012-07-13 um 18.43.40
Hier folgen meine 12 Bilder:
Frühstück abräumen, mein liebstes Crunchy. Ich mache es immer selber und deshalb schmeckt nie gleich, was manchmal auch ein Ärger ist: #1von12
Frühstück
Heute habe ich endlich keine Termine und muss unbedingt wieder Sport machen. Mit mehr oder weniger Motivation, steige ich dann doch in den dunklen Keller hinunter: #2von12

weg zum sport

Als ich dann auf dem Crosstrainer bin, kommt die Motivation auch ganz schnell: #3von12

crosstrainer

Nach dem Training die Social Medias checken und die kleine Katze beobachten, wie sie versucht, die ersten Sonnenstrahlen einzufangen: #4von12

Katze

Für Dusche und Haare nehme ich mir richtig viel Zeit und mache alles schön in Ruhe. Ich habe diese Woche nach einem, am Sonntag erstellten Plan gekocht und mir so ganz viel Zeit gespart. Beim Blick aus dem Fenster sehe ich, wie stark die Sonne bereits ist. Überall wo die Sonnenstrahlen hinkommen, fängt es bereits an zu tauen: #5von12

sonne

Ich gehe einkaufen und besorge mir ganz viele Tulpen: #6von12

tulpen

Als der grosse Sohn wieder in die Schule geht, verabredet sich der Kleine noch mit einem Schulfreund. Da ich seit gestern noch ziemlich starke Kopfschmerzen habe, bin ich eigentlich froh darüber. Bevor ich den Kleinen zum Schulfreund fahre, gönne ich mir noch einen Espresso in der Hoffnung, das Nachmittagstief zu besiegen: #7von12

espresso

Der Kleine Sohn hat mit Klavierunterricht begonnen und ist jetzt voll motiviert und übt ständig! Als ich meinen Kaffee trinke, übt er noch eine Runde am Klavier: #8von12

klavier

Als ich den kleinen Sohn abgeliefert habe, fahre ich auf dem Weg noch kurz bei meiner Freundin vorbei. Zu Hause nehme ich ein Schmerzmittel und gestehe mir etwas Ruhe mit einem Buch. So mitten am Nachmittag hat das schon was. Also nachdem man dieses schlechte Gewissen abgeschüttelt hat: #9von12

buch lesen

Meine Kopfschmerzen verschwinden tatsächlich am Nachmittag. Danach hole die Kinder von der Gitarrenstunde bzw. Date ab. Der kleine Sohn hat seine lieblings ???-CDs mitgenommen aber am Ende haben sie doch den ganzen Nachmittag draussen gespielt: #10von12

die drei Fragezeichen

Am Nachmittag whatsappen die tollen Eltern der Volleyball-Kinder wegen Fahrdienst und es ergibt sich, dass ich sie ins Training weder bringen, noch holen muss. Sie wurden abgeholt und werden mir dann wieder nach Hause gebracht, welch Service!: #11von12

Training

Jetzt bereite ich noch das Dosenfutter zum Abendessen vor. Es gibt Toast Hawaii! Als ich das tippe, kommt der Mann nach Hause und geht sofort in die Küche um den Käse zu raspeln…hm : #12von12

Toast Hawaii

Später gehe ich noch in die neue Bar von meinem Bruder, denn Morgen eröffnen sie und ich soll noch ein paar Coctails probieren….

Das war mein Beitrag zu 12von12 im Monat Februar 2016 und wie ihr sieht, werde ich heute offenbar von allen Seiten verwöhnt, könnte gerne so weiter gehen!

Danke fürs Lesen!

Alles Liebe, Katarina