Ein Versuch: Tagebuchbloggen

Einer meiner ToDo’s für 2016 war ja, einen Versuch mit Tagebuch bloggen zu starten. Wie gesagt, es wird vorläufig ein Versuch werden, denn ich weiss nicht ob:

  1. sich irgendjemand für meinen Alltag intressiert
  2. mein Alltag genug Schreibthema bietet
  3. ich überhaupt Tagebuch schreiben kann, weil, tadaaa, ich habe nie Tagebuch geführt. Auch nicht als Teenie

Also versuchen wir das jetzt einfach mal, denn bei den anderen Bloggern lese ich die sehr gerne

Sonntag, 3.01.2016

Schlecht geschlafen weil prämenstruell und Rücken und Bauchgrummeln. Ein wichtiges Schulgespräch vom grossen Sohn steht an und das beschäftigt mich zur Zeit sehr. Beschäftigen ist eigentlich fast schon untertrieben. Heute wache ich gegen 5Uhr auf weil ich von diesem Lehrergespräch träume. Ich bin völlig in meinem Element und führe bereits das Schlachtgespräch mit der Lehrerin. Dabei versuche ich mir irgendwo im Geiste die passenden Notizen zu schreiben. Also wenn ich schon im Geiste das Szenario durchgehe, dann bitte richtig. Ich denke hier an Frau Bruellen, ich weiss aus ihrem Blog, dass sie sich mit solchen Traum-Szenarien-Bewältigungen auch auskennt. Ich bin total in Fahrt und rede mich im Traum duselig und versuche den Tipp meiner Psychologenfreundin geschickt einzubinden. Sie empfiehlt übrigens, aus psychologischer Sicht, den ultimativen Satz gegenüber Sozialpädagogen: „ich bin enttäuscht!“ und den zweiten „was schlagen Sie hier vor.“ (ich muss dazu erwähnen, dass ich immer den Drang habe, anderen ihre Problemlösungen abzunehmen und Lösungen bereits selber vorzuschlagen, auch wenn es nicht meine Aufgabe ist) Also lalle ich den Satz im Schlaf vor mich hin und probiere verschiedene Varianten. Danach wache ich, wie gesagt, um 5 Uhr auf und kann nicht mehr einschlafen. Die kleine Babykatze merkt offenbar das ich wach bin und springt neben mein Gesicht. Wir glotzen uns also in der Dunkelheit an und zack, tapst mir die haarige Pfote direkt ins Auge. Ich konnte definitiv nicht mehr einschlafen.

Der Mann macht das Frühstück (ich habe am Samstag einen Zopf, infolge Laktoseintolleranz versuchsweise mit Hafermilch gebacken und das ging erstaunlich gut) und ich steuere noch die Nutella dazu.

Danach wird unser Haus wieder entweihnachtet und der Weihnachtsbaum abgeschmückt. Ich frage mich, ob ich aus dem Weihnachtsbaum (ohne Nadeln) irgendwie einen Kletterbaum für die Katze machen kann. Der Mann findet die Idee nur so mittelprächtig. Mal sehen wer schneller ist, ich mit Kletterbaum oder die Müllabfuhr.

Entschmückter Weihnachtsbaum

Am Nachmittag geht der Mann noch seine Runde joggen, die Kinder spielen Unihockey in der Garage. Das tönt dann aber doch so, als ob sie das Haus abreissen möchten. In dieser Zeit muss ich eine wichtige Entscheidung treffen! Welche Nagellack-Farbe wähle ich aus?

Nagellack

Da ich durch die Festtage ständig den Chanel„> roten Chanel* drauf hatte, wollte ich wieder etwas Abwechslung. Also habe ich, passend zum Wetter, den grauen Essie cocktail bling* gewählt. Morgen ist zwar Putztag bei mir, aber egal, dann habe ich wenigstens für heute schöne Nägel.

Heute ist der letzte Ferientag und morgen beginnt wieder die Schule und auch der Mann geht wieder ins Büro. Die Jungs daran erinnern, noch in die Schultaschen zu schauen und dabei irgendwelche Informationsblätter von der ersten Klasse bekommen.

Zum Abendessen wird ‚kalt‘ gegessen. Wir nennen das ‚heute gibt es kalt‘ alles was wir im Kühlschrank finden und nicht kochen müssen. Also Käse, Aufschnitt, Joghurt, Hüttenkäse, rohes Gemüse. Das macht ziemlich alle glücklich und danach muss man auch nicht so viele Pfannen abwaschen.

So, das war jetzt mal mein erster Tagebuchbloggen-Eintrag. Hier sieht man ganz schön, dass ich mich eigentlich nur selten kurz fassen kann. Eigentlich ist mir jetzt schon klar, dass ich am Elterngespräch diese 30min., die grosszügig für uns reserviert wurden, sowieso nicht einhalten kann und dann werde ich meinen ultimativen Pädagogen-Kryptonit** fallen lassen: Ich bin enttäuscht!

So!

Allen, die morgen wieder mit dem Arbeitsalltag beginnen, wünsche ich einen wundervollen Start!

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**ich habe normalerweise nix gegen Pädagogen.

ToDo’s 2016: Ich mache mir keine Vorsätze, Vorsätze! Und ein Rückblick auf das Jahr 2015

Vorsatz Quelle: Duden.de

Vor­satz, der oder das

Wortart: Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
Worttrennung: Vor|satz
Soweit die Definition, Quelle Duden.de
Ich nenne es jetzt mal einfach nur meine 2016 ToDo’s Liste und schreibe einige Ideen nieder. Ziel ist es, nächstes Jahr um diese Zeit ganz viele durchgestrichene und erledigte Zeilen zu haben. Da ich normalerweise nichts mit Vorsätzen anfangen kann und weite Vorausplanung sowieso nicht zu mir passt, bin ich gespannt, was aus dieser Liste werden wird. Mein Mann hat mir zu Weihnachten etwas total cooles, ein Leuchtturm Kalender/Notizbuch in leuchtend orange* geschenkt. Ich liebe es meine Gedanken irgendwo reinzukritzeln und was dazu zu zeichnen, zu streichen, irgendwelche Post’its reinzukleben. Normalerweise habe ich den Kopf voller Ideen und Pendenzen. Jetzt habe ich das Gefühl, ich sollte wirklich mehr aufschreiben, denn durch die MS bin ich tatsächlich etwas vergesslicher geworden, hrmpf.
Meine ToDo’s bzw. Ziele für 2016
  • Keinen MS-Schub bekommen
  • Gelassenheit lernen
  • Mein Mann findet, ich soll ein MS-Buch schreiben
  • Thema Schule von Sohn gross lösen und lernen damit umzugehen
  • Aufmerksamkeitsübungen oder Autogenes Training lernen
  • und regelmässig durchführen
  • Weniger aufbrausend sein und nicht mehr herumschreien
  • Herausfinden woher mein Schwindel kommt
  • Ernährung noch stärker umstellen (Zucker und Weissmehl reduzieren)
  • Vielleicht die Paleo Diät anfangen
  • Gelassenheit verstehen
  • Wieder mehr und regelmässig Sport: 2x unter der Woche und 1x am Wochenende
  • Blog: weiter bloggen und vielleicht tägliches Tagebuchbloggen ausprobieren
  • Soll ich mein Blog kommerzieller machen?
  • Weniger Kleider mehr Platz im Kleiderschrank
  • Überflüssige Kleider aussortieren und verschenken
  • Gelassenheit leben
  • Verlängertes Wochenende mit Mann und ohne Kinder weg fahren
  • Ein Wochenende alleine irgendwohin fahren
  • Berufliches klären
  • Yoga Kurs machen
  • Rauchen aufgeben
  • Endlich entspannter und gelassener sein
  • Mich mit meinem ADHS auseinander setzen
So, das sind jetzt grobe Ziele, die ich für 2016 habe. Macht Ihr euch auch Listen oder sogar Vorsätze und vor allem, könnt Ihr die auch durchziehen?
Rückblick 2015
Ich konnte fast ein Jahr medikamentenfrei gut leben. Das habe ich sehr genossen.
Viel und (bis zum Herbst) regelmässig Sport gemacht. 
Gesund gegessen.
Mit Mann und Kindern gelacht.
Tolle Ferien mit meiner Familie verbracht.
Eine ADHS-Abklärung gemacht.
Viel gebloggt und tolle Rückmeldungen erhalten.
Verlängertes Wochenende mit Freundin gemacht.
Ich höre hier bewusst auf mit der Aufzählung, denn ich möchte nur die guten Seiten zeigen. Deshalb wird es auch nächstes Jahr regelmässig einen Wochen-glück/-rückblick geben. Ich bin kein naiver Mensch oder krankhaft und penetrant positiv denkend! Die negativen Sachen waren blöd und doof und ich möchte ihnen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, das haben sie einfach nicht verdient.
Danke tuuuusig! 
Danke allen lieben Lesern, Kommentatoren, SocialMedia-Leuten, meiner online-MS-familie…ihr wart toll. Danke für den tollen Austausch. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins 2016 und ich hoffe, wir lesen uns auch im nächsten Jahr wieder!
Katarina
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Weihnachten 2015: Wie es bei uns war

Ich gebe es offen und ehrlich zu: ich bin kein Weihnachtsfreak! Selten komme ich in diese wohlig besinnliche Stimmung. Sowas kenne ich nur aus Erzählungen oder irgendwelchen Lifestyle-Magazinen in denen sowas kitschigst vermittelt wird. Ich bin sowas wie ein kleiner Weihnachtstroll mit blinkender Nikolausmütze. Seit die Kinder auf der Welt sind, hat sich das natürlich schon etwas geändert. Liegt vermutlich daran, weil der 24.12. als Heiligabend, nur unserer Familie alleine gehört.

Also hat der Mann am 23.12. den aus der Region geschlagenen Baum (er hat ihn nicht selber gefällt, nur selber ins Auto geladen) ins Wohnzimmer geschleppt. Das erinnert mich immer an den Film Griswold Christmas. Zack, schon war ein beachtlicher Teil des Wohnzimmers vollgestellt. Dabei hat er sich der Mann auf unerklärliche Weise die Schulter gezerrt. Das ist vermutlich damit zu erklären, dass aus irgendwelchen Gründen, unsere Christbäume immer bis zur Decke reichen müssen. So sassen wir da, die Christbaumnadeln rieselten, wie der ersehnte Schnee auf den Plattenboden und die kleine Katze machte schon Anstalten, auf den Riesenbaum hoch klettern zu wollen. Sowas erfüllt mich nie mit seliger Wärme oder sonst welcher Weichnachtsromantik. Überall sehe ich Tannennadeln und die werden munter im ganzen Haus verteilt, natürlich mit grosser Vorliebe im Hochflorteppich reinmassiert.

24.12. Stille Nacht, Heilige Nacht (oder so)

So haben die Kinder und ich am 24.12. ‚friedlich‘ den Baum geschmückt. Kurzzeitig wurde darum gestritten, wer mehr von violetten, pinken, grünen, gelben (beliebige Farbe einfügen) Christbaumkugeln dran hängen durfte. Und auch sonst war von einer besinnlichen Weihnachtstimmung sehr wenig zu spüren. Die Aufregung ist doch so gross und die Frage, ob es denn auch Geschenke gibt, verwandelt 6- und 9-jährige zu kleinen grünen Zombies, die völlig irre durch das Haus flitzen.

Der Mann arbeitet nur bis Mittag und kommt irgendwann gegen 14.00 Uhr nach Hause. Die Kinder sind aufgedreht, ich bin schon ziemlich gestresst vom Lärmpegel und von Weihnachten an sich. Der Weihnachts-Deko-Wunsch meines Mannes und meine Vorstellung, gehen ziemlich weit auseinander. Er mag es bunt, voller Kerzen, überall irgendwelcher Weihnachtskitch. So sind wir uns wie jedes Jahr am 24.12. irgendwann am Nachmittag völlig uneinig, wie viel Weihnachtsdeko nötig ist und was zu viel ist. Wir finden dann schweren Herzens schon Kompromisse…

Ich entscheide mich, meine Nägel feuerrot zu lackieren. Sowas hat etwas meditatives bei der ganzen Aufregung.

Gegen den späteren Nachmittag wollten die Kinder noch unbedingt in die Kindermesse und zurückgekehrt sind sie mit einer brennenden Kerze, ein Weihnachtslicht.

Haaalleluja!

Unser Weihnachtsmenü haben wir schon vor einigen Tagen bestimmt und da haben wir uns auf Penne al Salmone mit Salat entschieden. Lachs ist der einzige Fisch den sie beide mögen, Penne geht ihrer Meinung immer und für mich bedeutete das 30min. für die Zubereitung. Jedenfalls ist das Essen sehr gut angekommen und nach dem zweiten Glas Alkohol war ich dann doch auch von einer wohligen Wärme erfüllt. Die Freude der Kinder war ansteckend und ihre leuchtenden Augen liessen mich doch sowas wie einen inneren Frieden spüren. Geschenke waren perfekt! Der grosse Sohn hat alle seine Weihnachtslieder auf der Gitarre geschrummt und wir haben uns mit Mann’s Plätzchen vollgestopft. Der heilige Abend war ein voller Erfolg.

25.12.

Der obligatorische Besuch bei meinen Eltern. Mein Bruder und seine Freundin waren auch da und nach dem Mittagessen wurden die Legogeschenke zusammen gebaut. Zum Glück ist dort die Stimmung immer sehr ausgelassen und friedlich. Am späteren Nachmittag sind wir vollgestopft wieder nach Hause und kurz drauf ist der Christbaum umgestürzt. Entweder war es die Babykatze, oder ich habe versehentlich die Halterung gelöst. Ein Teil der Glaskugeln hat sich verpulverisiert und grosszügig über den Wohnzimmerboden ergossen. Genau in diesem Moment sind mein Bruder und seine Freundin gekommen weil sie unbedingt Star Wars Monopoly spielen wollten. Der Anblick unseres erschlagenen Baumes war schon ziemlich eindrücklich, aber hej, ich hatte einen Grund, alles sehr gründlich zu saugen.

umgefallener Christbaum

Viel später wurden dann die Jungs durch meinen Mann zu Star Wars-Saga geführt. Jetzt ist es so, dass sie unbedingt und dringendst Lichtschwerter brauchen! Gibt es hier eigentlich irgendwelche Empfehlungen der Profis?

starwars

26.12.

Wir waren mit den Schwiegereltern zum Mittagessen verabredet. Durch ein Missverständnis (oder was auch immer das war) haben sie die Geschenke nicht mitgebracht und erwarteten, dass wir selbstverständlich auch zu ihnen nach Hause feiern gehen. So mussten wir nach dem Essen auch noch zu ihnen nach Hause fahren und warten, bis sie mit den ÖV auch nach Hause kamen. Also nochmals Kerzen, singen, Plätzchen, Schokolade,  Geschenke…Ich war sowas von erledigt und wollte eigentlich nur noch nach Hause auf mein Sofa. So viel zur ruhigen und besinnlichen Weihnachtszeit. Denn um 17.00Uhr war die Paten-Kinder-Weihnachtszeit geplant. Also mit Paten und Patenkindern. Zum Glück konnte ich die letzten Reserven noch anzapfen und wir hatten so einen wunderschönen Abschluss mit lautem Kinderlachen und sehr lieben Menschen. Mein Befinden symbolisiert dieses Bild unserer Babykatze ganz treffend:

faule katze

Und jetzt ist es endlich vorbeeeeeiiii! Ich weiss, ich bin ein unmöglicher Weihnachtsverderber. In Wahrheit gab es auch bei mir diese ganz schönen Momente mit Weihnachtspost, Treffen mit meiner Freundin, schöne Gespräche. Nur das mit besinnliche Zeit und Ruhe funktioniert einfach nicht. Aber wer weiss, vielleicht klappt es nächste Weihnachten etwas besser.

Ich hoffe, ihr habt alle wunderschönste Weihnachtstage verbracht! Wenn es auch unter euch den einen oder anderen Weihnachtstroll gibt, zeig dich und gib mir ein high five, ich versteh dich vollstens!

christbaum

Familienfreies Wochenende als Mutter: wie es war

Meine Freundin und ich bemühen uns, ein mal im Jahr ein Wochenende für uns zu reservieren und fahren weg. Wir machen dann eine Städtereise und geniessen die familienfreie Zeit. Dieses Jahr habe ich erst kürzlich mit meinen neuen Medikamenten angefangen mit reichlich Nebenwirkungen. Deshalb haben wir uns entschieden, nach Konstanz in Deutschland zu fahren. Das ist nicht weit von uns und einen schönen Weihnachtsmarkt gibt es auch.

Ich habe mein familienfreies Wochenende nun hinter mir. Hier folgt meine Auswertung:

Erstmal vielen Dank, dass ihr bei der Umfrage mitgemacht habt, es war wirklich lustig die Auswertung zu machen!

Auswertung Umfrage:

A: 77% Der Plan geht auf
B:   4% Anfängerfehler, solche Pläne funktionieren nie
C:   4% Wie kann man nur als Mutter eine Auszeit nehmen und den armen Mann mit
den Kindern alleine lassen obwohl er 100% arbeitet
D: 4%   Umfragen sind blöd, mach das nie wieder
E: 12% Umfragen sind toll, ich wünsche mir mehr davon

Mein familienfreies Wochenende in Bildern

Wir sind mit 30min. Verspätung, tatsächlich fast schon pünktlich abgefahren. In Konstanz angekommen, haben wir uns gleich ein Restaurant gesucht und unser Clubsandwich mit Prosecco bestellt! Wir haben kaum miteinander gesprochen und uns einfach das Essen reingeschaufelt als ob es kein Morgen gäbe. Herrlich diese Ruhe beim Essen!

Clubsandwitch

Danach haben wir uns voll und ganz dem Shopping hingegeben. Irgendwann meldete sich bei uns allen der Rücken und die Lust auf exzessives Shopping löste sich langsam in Luft auf. Also ab ins Hotel! Den Empfangsprosecco auf dem Hotelbett schlürfen und in den gekauften Zeitschriften blättern, das hat schon was!

Proseccoempfang

Wir waren im Hotel Steigenberger (das hier ist keine versteckte Hotelwerbung!) Am nächsten Morgen habe ich erst gesehen, wie toll es da aussieht. Über Nacht gab es etwas Puderzuckerschnee im Innenhof…

Hotelinnenhof

Am Samstag durch den Weihnachtsmarkt und die Gassen schlendern. Für meinen Geschmack hatte es einfach zu viele Menschen. Die meisten Cafés waren überfüllt und wir fanden kaum Platz. Danach schnell ins Hotel zurück und auf dem Bett liegend Shopping Queen schauen! Einfach so, mitten an einem Nachmittag! Da war die Bügelwäsche von zu Hause wirklich schon vergessen!

steigenbergerhotel

Wir haben uns vom Hotel ein Restaurant reservieren lassen. Den Wunsch nach gut bürgerlicher Deutscher Küche haben sie irgendwie falsch verstanden und uns den Tisch in einem Irish Pub reserviert. Das Essen war extrem lecker! Ich habe es so gierig verputzt, so blieb nicht mal Zeit für ein Foto. Aber eine Cola im Guinnessglas, dafür hat es gereicht.

Guinness

Am Sonntag haben wir ausgeschlafen! Nach einer Nacht mit Medikamentennebenwirkungen habe ich bis 8.30 Uhr geschlafen! Woohooo! Danach sehr lange und ausgiebigst gefrühstückt, bevor wir uns wieder langsam auf den nach Hause Weg machten. Beim bezahlen der Hotelrechnung, habe ich mich schon auf zu Hause gefreut.

hotelfrühstück

Ich bin gegen 14 Uhr wieder zu Hause gewesen. So sehr wie ich mich auf mein familienfreies Wochenende gefreut habe, so sehr habe ich mich auch wieder auf die Familie gefreut. Es war alles wie immer…die Jungs spielten, bastelten, lachten, waren laut, stritten…hach…der übliche Wahnsinn halt.

Was mir von meinem Wochenende geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass kleine Auszeiten der Seele gut tun. Man erfreut sich an Kleinigkeiten! Ich habe die Ruhe beim Essen sehr genossen. Anscheinend bekomme ich vom Entspannen wahnsinnigen Hunger. Nicht so toll fand ich, dass die Stadt so überfüllt war. Vor allem die vielen Schweizer waren unglaublich. An jeder Ecke sprach man Schweizerdeutsch, einfach überall! Nächstes Jahr möchte ich nicht mehr zur Weihnachtszeit verreisen. Erstens sagen mir Weihnachtsmärkte nicht viel und zweitens finde ich die vielen Menschenmassen nicht so toll. Nächstes Jahr werden wir einen anderen Zeitpunkt wählen.

Fazit:

Die Abstimmungsergebnisse stimmen tatsächlich, der Plan ist aufgegangen. Ich habe die Zeit sehr genossen und meine Geduldsbatterien etwas aufgefüllt. Ein verlängertes Wochenende ist trotzdem etwas zu kurz…

Diesen Wochenendbericht, verlinke ich bei Susanne von geborgen-wachsen