Eltern mit Behinderungen: Leben mit ADHS

Ich habe fremdgebloggt bzw. einen Gastbeitrag geschrieben

Organisation ADHS

Vor einiger Zeit hat mich Ju vom tollen Blog wheelymum (Eltern mit Behinderung und chronischer Krankheit meets Familienleben) gefragt, ob ich einen Gastbeitrag zu Eltern mit Behinderungen schreiben möchte. Sie fände es spannend, einen Einblick zu bekommen, wie das Leben mit ADHS, MS und einem ADS-Kind so ist. Ich war natürlich sofort dabei. Erst als ich anfing zu schreiben, merkte ich, wie kompliziert die ganze Geschichte eigentlich ist. Wie soll ich all die Höhen und Tiefen in einem Blogpost unterbringen? Es soll informativ und interessant werden, gleichzeitig möchte ich die Persönlichkeitsrechte meines Kindes wahren…gar nicht so einfach.

Hier geht’s lang zu meinem Gastbeitrag

 

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Heute ist Katarina zu Gast bei mir. Vielleicht kennt ihr sie schon, auch von ihrer tollen Blogparade. Ich bin nicht du. Katarina lebt in der Schweiz, ist Mama zweier Söhne, hat MS und ADHS und …

Quelle: Eltern mit Behinderungen: Leben mit ADHS

ADHS und Mathe 1x1

Liebe Ju, vielen Dank für dein offenes Ohr!

Wochenrückblick 18.06.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Die Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung

Nach dem Konzert die vielen Fotos sichten, sortieren, lachen und löschen…

Konzert Grönemeyer

Mit den Kindern ein Kroatienspiel schauen.

fussball kroatien

Selber Sport machen.

sport

Mit den Kindern das Schweizspiel schauen.
Sie finden es toll, dass sie zwei Länder zur Auswahl haben. Wenn ein Land schlecht spielt, kann man sich ganz schnell für das andere entscheiden…

fussball schweiz

Mein Patenkind hatte Geburtstag. Ich bin sowieso für mehr Seifenblasen im Leben!

seifenblasen

Kalter und ungemütlicher Tag, die Katze hat das Bett gekapert mit einem Blick: „lass mich, das Bett ist noch warm!“

katze im bett

Irgendwann war es diese Woche dann tatsächlich so kalt, dass wir den Ofen anheizen mussten. Echt ej, Sommer 2016

sommer 2016

Heute ist die Hochzeit meiner Freundin und ich muss jetzt schon mit den Vorbereitungen anfangen.

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche! ❤

Liebe Grüsse, Katarina

Multiple Sklerose: Sind wir eine neue Generation der Kranken?

Anfang Juni traf ich mich mit der wunderbaren Sabine von ‚die kleine graue Wolke‘.

Sabine hat den Film die kleine graue Wolke über ihre MS-Diagnose gedreht. Ein Film, in dem sie sich mit verschiedenen MS-Betroffenen trifft und ihre Sichtweise zu der Erkrankung ergründet. Sabine setzt sich im Film mit ihrer Diagnose auseinander und ich kann genau dieses Gefühl spüren. Diese erste Zeit nach der Diagnose in der man noch auf der Suche nach seinem Weg ist: was ist das, was machen die anderen damit, wie lebt man mit sowas…usw. Den Film finde ich sehr einfühlsam und Sabine behandelt die MS-Erkrankten sehr sensibel, ohne zu urteilen. Diesen Film kann ich sehr empfehlen. Dazu schreibt Sabine einen gleichnamigen Blog als die kleine graue Wolke Blog.

Kleinegrauewolke

Auf diesen Film wurde ich letztes Jahr aufmerksam und so habe ich immer wieder verfolgt, was Sabine so macht. Und, sie macht wahnsinnig viel! Am ersten Juni-Wochenende war sie zum Beispiel mit ihrem Team in der Schweiz und hat sich in Sachen Multiple Sklerose engagiert. Hierzu folgt auf ihrem Blog noch ein Bericht. Da war es nahe liegend, dass wir uns endlich auch in Natura treffen!

Was soll ich sagen? Sabine ist eine tolle junge Frau mit sehr viel positiver Ausstrahlung, Humor und diesem gewissen Etwas! Sie hat sich als Ziel gesetzt, über die MS aufzuklären und zu zeigen, dass das Leben trotzdem lebenswert bleiben kann. Hierzu dreht sie auch die Reihe 1000 Gesichter und lässt andere MSler über ihre Krankheit sprechen.

Das gleiche Ziel

Wenn man Sabine sieht, dann ist da diese grosse, hübsche und selbstbewusste Frau – voller Leben. Und man könnte tatsächlich denken, sie sieht ja gar nicht krank aus 🙂 ! Welchen Stress und welche Mühen sie auf sich nimmt, um auf die MS aufmerksam zu machen, kann man eigentlich nur erahnen. Sie macht es aus einer solchen Überzeugung und einer völligen Selbstverständlichkeit.

Sabine Marina und Katarina

Wir werden verkabelt, unterhalten uns und ich gebe mein erstes Podcastinterview überhaupt. Das Team von Sabine (Claudia Mattai del Moro und Jonas Hieronimus) ist sehr toll und ich fühle mich sofort wohl. Claudia ist Schweizerin und wir unterhalten uns auf Schweizerdeutsch. Sabine erweist sich als sehr gute Schweizerdeutsch-Versteherin und so quatschen wir und quatschen und quatschen…gefühlt waren es aber nur 5min.

Mir kommt es vor, als ob ich mich mit einer Freundin treffe, die ich einfach eine Weile nicht mehr gesehen habe. Wir erzählen uns gegenseitig die lustigen Anekdoten, die wir durch die MS schon erlebt haben. Welche blöden Sprüche wir schon gehört haben. Mit welchen Irrtümern wir konfrontiert werden. Warum wir sehr persönlich über unsere Krankheit schreiben und warum wir das alles mit der weiten Welt teilen.

Aufklärungsarbeit

Schnell ist dieses Gefühl da, wir sind total auf der gleichen Wellenlänge und wir haben das gleiche Ziel! Aufklären, zeigen wie das Leben sein kann und nicht muss. Wir sind die, die aus diesem veralteten und verstaubten Multiple Sklerose Bild ausbrechen. Mir ist es ein grosses Anliegen, anderen MS-Betroffenen zu helfen. Vor allem denen, die gerade die Diagnose bekommen haben, denn die brauchen Unterstützung. Wir müssen ihnen zeigen, dass das Leben mit der Diagnose nicht vorbei ist. Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen- das wissen Sabine und ich selber sehr wohl. Auch ich spüre die MS täglich und immer wieder erinnert sie mich daran, dass sie denn noch immer da ist. Ja, an manchen Tagen erträgt man das gut, an manchen halt etwas weniger. Ich registriere sie und mache dann einfach, soweit es geht, weiter. Jeden Tag!

Irgendwann frage ich mich, sind wir eine neue Generation von MS-Erkrankten?

Verändert sich das typische Bild von Multiple Sklerose, wenn wir auch andere Fotos ins Netz stellen, statt immer dieses eine Bild von einem Rollstuhl? Immer mehr Blogger schreiben offen über ihr Leben mit MS und ich finde das so wichtig! Ich habe das Gefühl, wir brauchen eine Veränderung. Meiner Meinung nach, passt mein Blogname immer besser zu meinem eigentlichen Ziel: STAUBLOS! Ich möchte das Bild von MS Erkrankten entstauben! Wenn wir auch weiterhin dran bleiben, dann können wir etwas verändern. Davon bin ich überzeugt!

Sabine Marina und Katarina von Staublos

Heute sind wir eine neue Generation an Erkrankten, nur schon aus dem Grund, dass es vor 15 Jahren die heutigen medizinischen Möglichkeiten nicht gab. MS kann man zwar noch immer nicht heilen, aber es stehen uns wenigstens einige Medikamente zur Auswahl, mit denen wir bewusst und mit etwas Glück, den Verlauf verzögern können. Ich weiss, diese Medikamente haben immer ein sehr grosses Päckchen an Nebenwirkungen dabei, aber trotzdem haben wir die Wahl, die vor ein paar Jahren noch nicht da war. Durch das Internet können wir uns informieren, auch wenn noch nicht alle Ärzte der Meinung sind, dass wir diese Informationen brauchen. Es steht uns frei, ob wir Studien, die Forschung und den Fortschritt lesen oder nicht.

Wir haben die Möglichkeit, endlich selbständige Patienten zu sein und das müssen wir unbedingt nutzen!

Auf diesem Wege, ein grosses Danke an all die Bloggerkollegen/Innen, die unermüdlich darüber schreiben und berichten! Wir opfern sehr viel unserer freien Zeit dafür auf, aber es lohnt sich!

Ich denke, wir leisten wichtige Aufklärungs-Arbeit!

Herzlichst, Katarina ❤

Wochenrückblick 11.06.2016

Mein Wochenrückblick in Bildern

Wochenrückblick ist einer meiner liebsten Blogbeiträge.
Ich nehme mir die Zeit, über die vergangene Woche nachzudenken und suche meine liebsten Momente zusammen. Das Leben ist zu kurz, um sich nur mit schlechten Tagen zu beschäftigen, oder?

Die Idee kommt ursprünglich von Denise Fräulein Ordnung

Zeit gefunden oder besser gesagt, Zeit genommen für einen Sport-Morgen. Zuerst 40min. Ausdauer auf dem Crosstrainer und danach etwa 25min. Krafttraining. Das tut gut! Aber ich merke, dass der Körper danach immer schneller müde wird und die Fatigue nicht erst zur gewohnten Zeit kommt.

Sport und MS

Hier wollte ich meinen grünen Smoothie fotografieren. Genau im richtigen Moment schaut die schwarze Katze über den Tisch. Ich würde sagen: perfect Photobom!

Smoothie mit Katze

Alle vier Wochen gönne ich mir eine kleine Auszeit mit Akupunktur und anschliessender Massage. Am Anfang bin ich immer ganz unruhig weil ich 30min. ruhig liegen muss. Aber auf die Entspannung danach möchte ich nicht verzichten.

Akupunktur

Freitag gibt Herbert Grönemeyer hier ganz in der Nähe sein vorletztes Konzert der Tour ‚Dauernd jetzt‘ 2016. Ich gehe mit meiner Freundin und einem Freund dorthin und wie immer sind diese Treffen toll, mit viel Lachen, so viel, bis man Muskelkater kriegt.

Grönemeyer Konzert

Am Samstag in einer Woche ist die Hochzeit einer ehemaligen Schulfreundin. Ich bin so wie immer etwas knapp in der Planung. Jetzt bin ich noch voll beschäftigt, ein richtiges Kleid zu finden. Dresscode ist sexy! Ich hab am Polterabend mal nachgefragt, wie das denn so gemeint ist. Es hiess: ’so, wie du nicht in den Ausgang gehst!‘ Ich – Ausgang?! Hahaha, ich schlafe doch meinen Erschöpfungsrausch bereits um 21 Uhr auf dem Sofa aus! Mein Mann sagt dazu, ich darf nicht wieder wie eine schwarze Fledermaus herumrennen…ja, charmant kann er!

 

 

 

 

 

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche! ❤

Liebe Grüsse, Katarina