Multiple Sklerose: Selbstbestimmt Leben und Kosten

Am 25. Mai 2016 ist Welt MS-Tag

Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft fragt deshalb:

Was bedeutet selbstbestimmt leben für Sie? Jedes Jahr im Mai macht der Welt MS Tag auf den Alltag von MS-Betroffenen weltweit aufmerksam. Der diesjährige Welt MS Tag steht unter dem Motto «Selbstbestimmt leben».  Was verstehen Schweizer MS-Betroffene darunter? (Quelle: Schweizerische Mutliple Sklerose Gesellschaft)

Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. MS-Betroffene sind häufig mit hohen Hürden im Leben und im Alltag konfrontiert, sie sind zum Beispiel aufgrund des Rollstuhls in ihrer Bewegung eingeschränkt, erleben finanzielle Belastungen oder werden sehr schnell müde. Trotz allem wünschen sich MS-Betroffene und ihre Angehörigen nichts weniger als ein «normales» Leben. Eines, über das sie selbst bestimmen können. (Quelle: Schweizerische Mutliple Sklerose Gesellschaft)

Selbstbestimmt Leben

Für mich persönlich bedeutet selbstbestimmt Leben genau das: ich bestimme selber wie ich leben möchte.

Ich möchte:

  • mit meinen Ärzten nicht diskutieren müssen, ob und welche Medikamente ich nehme und warum. Es ist mein Körper und somit meine Nebenwirkungen. Auch wenn die Nebenwirkung gemäss Hersteller ungewöhnlich bzw. von der Tageszeit her nicht passt.
  • über die zur Verfügung stehenden Medikamente ausführlich aufgeklärt werden und mich mit meinem Neurologen gemeinsam dafür oder dagegen entscheiden, weil ich eine eigenständige Person bin, ohne bedrängt zu werden.
  • keine Psychopharmaka rein prophylaktisch einnehmen, nur weil ein Teil der Betroffenen mit MS, depressiv ist.
  • als Patient/in ernst genommen werden, weil wir das Recht auf eigene Entscheidungen haben.
  • mich nicht rechtfertigen müssen, weil man mir die MS nicht ansieht und ich nicht im Rollstuhl sitze.
  • über MS aufklären und veraltete Denkmuster durchbrechen.
  • zeigen, dass ich weitgehend gut leben kann, auch wenn ich MS habe.

Ich wünsche mir Arbeitgeber, die auch MS-Betroffene in Teilzeit einstellen möchten. 

Ich möchte kein schlechtes Gewissen haben weil:

  • ich den Spitex-Dienst einer Haushaltshilfe nutze,
  • auch wenn man mir die Krankheit nicht ansieht,
  • mein Haushalt bereits einigermassen sauber ist,
  • ich die Bettwäsche gerne alle 14 Tage wechseln möchte,
  • andere noch viel schlimmer dran sind als ich.
  • ich möchte nicht ständig alle meine Symptome erklären und mich dafür Rechtfertigen.
  • meine bleierne Erschöpfung auch mit ausreichend Schlaf nicht weggeht
  • weil ich öfter eine Pause brauche

Multiple Sklerose Kosten

Wenn man MS hat, dann generiert man erstmal riesige Kosten. Den grössten Teil bezahlen die Krankenkassen, den Patienten bleibt trotzdem ein Selbstbehalt. Ein Selbstbehalt, der schnell in Höhen steigen kann. Das erschwert ein selbstbestimmtes Leben um einiges, denn leider dreht sich halt vieles um Geld. Eine chronische Krankheit kostet viel Geld!

Hier mal eine ungefähre Zusammenstellung meiner Kosten, die ich gemäss Steuererklärung 2015, selber bezahlt habe. Ich muss unbedingt erwähnen, dass ich von Januar-Oktober 2015 keine MS-Medikamente genommen habe!

  • Krankenkassenversicherung inkl. Medikamente Oktober-Dezember 2015 = 8’000.-

Hier eine Zusammenstellung der Kosten, die auf Empfehlung meines Neurologen noch auf mich zukommen würden:

  • Jahresabo Krafttraining/Fitnessabo/Yoga ca. CHF 1’500.-
  • Physiotherapie sollte ich aber auch machen ca. CHF 1800.-
  • Putzfrau CHF 4200.-

So käme ich auf einen jährlichen Betrag von über CHF 15’500.- Ich bin nicht erwerbstätig und bin als Hausfrau und Mutter zu Hause. Ich beziehe weder Arbeitslosengeld, Invalidenrente, noch sonst irgendwas. Diese ganzen Kosten trägt mein Mann alleine. Dazu kommen die Versicherungskosten des Mannes und der beiden Kinder. Leben sollte man neben bei auch noch. Im Jahr 2016 kommen dann noch meine Medikamentenkosten für Tecfidera von ca. CHF 2’800.- (Selbstbehalt) dazu.

Mein Neurologe empfiehlt mir ausdrücklich, nicht über 40% zu arbeiten.

Selbstbestimmt leben bedeutet für mich, eine weitgehend selbständige Person zu sein, ohne ständig Hürden überwinden zu müssen.

#älterwerden: Wie wird man glücklich alt, wenn man mit 33 schon krank ist?

Vor einigen Tagen bin ich über diese Blogparade von Frau Quadratmeter gestolpert. Sie macht sich folgende Gedanken über das älter werden:

(…) Um so gravierender war für mich die an sich nicht erstaunliche Erkenntnis, dass ich mit einigermaßen vernünftigem Lebenswandel und einigem Glück maximal noch einmal die gleiche Lebensspanne vor mir habe, bevor ich sterbe. Das mag jetzt profan und vielleicht auch etwas albern klingen und mein jüngeres Ich hätte wohl auch nur müde eine Augenbraue hochgezogen, um sich dann einem anderen, spannenderen Thema zu widmen. Frau Quadratmeter

Ich stehe kurz vor meinem 37. Geburtstag

Ich fühle mich noch nicht alt und trotzdem ist es ein Thema, welches mich beschäftigt. Natürlich sehe ich gewisse körperliche Veränderungen. Meine Lachfalten um die Augen möchte ich nicht missen, genau so wenig, wie die Lachfalten um meinen Mund. Sie zeigen, dass ich offensichtlich viele Gelegenheiten hatte um laut heraus zu lachen. Die grauen Haare wachsen jetzt schneller nach, ich traue mich nicht mehr diese aus zu reissen aber ich überfärbe sie. Es kommen natürlich noch mehr äusserliche Anzeichen.

Ganz lustig finde ich folgende Situation: Wir lernen den neuen Tierarzt kennen und ich erzähle meiner Freundin, dass der total nett ist und auch noch gut aussehend ist. Meine Freundin antwortet sachlich: „du weisst, der ist vermutlich 8 Jahre jünger als du.“ Himmel ja! An sowas habe ich noch gar nicht gedacht! Das Leben geht weiter und plötzlich sind so viele um einige Jahre jünger als man selber. Früher waren z.B. alle Ärzte älter als ich. Jetzt sind sie gleich alt! Irgendwann werden sie alle jünger sein als ich.

Wie wird man alt, wenn man mit 33 Jahren schon krank ist?

Das ist eigentlich die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Wenn man eine Krankheit hat, weiss man eigentlich schon im Voraus, dass man vermutlich nicht so altern wird, wie die meisten Freunde im Umfeld es tun werden.

Die grosse Kunst ist meiner Meinung nach, davon nicht verrückt zu werden! Wenn man sich so wie ich mit der eigenen Krankheit ausseinander setzt und alle Informationen aufsaugt, dann weiss man um die „schlimmsten Optionen“ gut Bescheid.

Werde ich kognitive Einschränkungen entwickeln und zwar noch viel früher als mein Umfeld? Angst vor einem Rollstuhl habe ich noch immer nicht. Trotzdem frage ich mich, ob ich in 10 Jahren noch mit meinem Mann mithalten kann.

Wir verbringen gerade unsere Frühlingsferien in den Bergen und haben gestern eine Wanderung von 7km gemacht. Natürlich war ich danach erledigt, vermutlich mehr als der Rest meiner Familie, aber hej, ich bin 7km gelaufen-nimm das MS! Meine Kinder (9 und 7) werden grösser und sind nicht mehr auf eine Betreuung rund um die Uhr angewiesen. Ich kann auch oben beim Haus sitzen und sie einfach nur beobachten ohne ständig Händchen zu halten. Wie lange werde ich solche Familienausflüge unternehmen können? Sollte ich irgendwann Oma werden und werde ich meinen Kindern dann etwas unter die Arme greifen können? Oder werde ich dann schon so beeinträchtig sein, dass man sich um mich kümmern muss? Werde ich meinem Mann und meinen Kindern zur Last fallen – die Frage ist nicht ob, sondern wann?!

Ja, solche Gedanken macht man sich noch viel mehr, wenn man in seinen ‚besten Jahren‘ krank geworden ist.

Die Gegenwart geniessen

Ich habe also die Wahl: Entweder mache ich mich verrückt mit diesen Gedanken oder ich geniesse einfach das, was ich zur Zeit habe. Egal was kommt, ich werde das beste aus dieser Situation machen. Hoffentlich.

Für mich kommt eigentlich nur die zweite Option in Frage! Und nein, ich bin nicht leichtgläubig oder naiv oder dumm. Ich will einfach nur glücklich sein und das volle Glas sehen!

Wenn wir ehrlich sind, wissen wir nie, was morgen kommt! Das ist aber auch gut so! Denn, wenn wir es nicht wissen, machen wir weiterhin Pläne für unsere Zukunft. Ich finde Pläne schmieden immer wichtig. Und, sich selber treu bleiben. Machen wir uns zu viele sorgen, verbittern wir und das macht unglücklich.

Ich möchte alt werden! Und ich möchte glücklich alt werden. Ich möchte auf mein Leben zurück blicken und sagen können: „hej, ich habe gelebt!“ Ich habe Fehler gemacht. Ich habe viele Hürden überwunden. Ich hinterlasse einen Eindruck, in dem ich meine Kinder zu eigenständigen und starken Menschen erziehe, die die Welt verändern können.

Ich habe mich immer getraut zu leben!

Multiple Sklerose Fakten

Durch die MS hat man mittlerweile nur eine minim geringere Lebenserwartung als gesunde Menschen.

(Zur Information: Die Multiple Sklerose wird in verschiedene Verlaufsformen unterteilt

Bei der schubförmig remittierenden MS (englisch relapsing remitting, kurz RR-MS) lassen sich einzelne Schübe abgrenzen, die sich vollständig oder unvollständig zurückbilden. Die sekundär progrediente MS (englisch secondary progressive, kurz SP-MS) ist durch eine langsame Zunahme neurologischer Dysfunktionen gekennzeichnet. Zusätzlich können sich aber hier noch Schübe auf den fortschreitenden Verlauf aufpfropfen. Nach etwa 10 bis 15 Jahren geht die RR-MS in etwa der Hälfte der Fälle in die sekundär progrediente Verlaufsform über.
Oder
Primär progrediente MS (PP-MS) Im Gegensatz zu den anderen Formen der MS beginnt die primär progrediente MS (englisch primary progressive, PP-MS) nicht mit Schüben, sondern mit einer schleichenden Progression der neurologischen Defizite ohne Rückbildung. Selten können im weiteren Verlauf jedoch überlagerte Schübe auftreten.)

Zu Beginn ist die RR-MS die häufigste Form mit etwa 85 %, nur bei 15 % der Patienten wird die PP-MS diagnostiziert. Die PP-MS kommt bei älteren Patienten häufiger vor als bei jüngeren. (Quelle: Wikipedia)

Was macht die Forschung?

Die Forschung läuft seit Jahren auf Hochtouren. Wird die Zeit für mich oder gegen mich spielen? Werde ich die Heilung von MS erleben?

Fazit!

Traue dich zu leben und liebe dein Leben in allen Lebenslagen mit mehr oder weniger Falten, grauen Haaren und hänge Titt***en 🙂 der Rest kommt von alleine!

Steinhaus

Ich freue mich auf die Zukunft ❤

Katarina

Wer feiern kann, kann am nächsten Tag…Partytime

Der liebste Spruch meines Vaters am Sonntag morgen war: „Wer bis in die Puppen feiern kann, kann am nächsten Tag auch wieder aufstehen und muss nicht den ganzen Tag vertrödeln.“

In meiner Teeniezeit habe ich diesen Satz so gehasst, dass ich tatsächlich am Sonntag vor 10.00 Uhr aufgestanden bin. Egal wie müde ich noch war, ich wollte mir diesen blöden, dämlichen Satz nicht anhören. Auf keinen Fall! Oh Gott, auch jetzt mit 36 drehe ich bei dem Gedanken völlig durch!

Letzten Freitag stand ein grosser, runder Geburtstag in meinem Freundeskreis an. Da das Geburtstagskind vor einigen Jahren weggezogen ist, bedeutete das eine 2.5h Autofahrt – ohne Weekend/-Feierabendverkehr. Glücklicherweise konnten unsere Männer den Nachmittag entweder im Homeoffice arbeiten bzw. ein Kind in die Firma nehmen und meine Freundin (die praktischer weise im gleichen Ort wohnt) und ich konnten sowas von rechtzeitig abfahren.

Das Partymotto war White Night. Ich habe wie Uriella ausgesehen und hatte das Bedürfnis in irgendeiner Badewanne das Wasser zu segnen…

Wir hatten keinen Stau und sind als erste Partygäste angekommen. Ich muss erwähnen, dass sich die Gruppe von diesen 7 Frauen schon seit über 14 Jahren kennen. Wir haben uns ziemlich alle über Umwege bei unseren Arbeitsstellen kennen gelernt. Jahrelang haben wir Pfingstferien in der Toscana zusammen mit unseren Partnern und weiteren Freunden verbracht. Das ist auch die Gruppe Frauen, mit denen ich immer meine verlängerten Weekendtripps gemacht habe. Sie sind toll! Ein Treffen mit ihnen bedeutet, Muskelkater vom Lachen! Herrlich!

Nacheinander trudelten alle im Hotel Wetterhorn in Hasliberg ein. Ich war in einem 7er Zimmer mit 5 Personen. Wir hatten sogar Hochbetten und es war so ein richtig lustiges Lagerfeeling.

Staublos Selfie

Wir hatten einen tollen Abend! Leckeres Essen. Nette Leute. Schöne Location. Tanzen bis die Füsse weh taten! Dieses Foto wurde irgendwann zwischen 2.00 und 3.00 Uhr aufgenommen. Ich finde, wir sehen alle noch sehr fit aus…

BFF Selfie

Alle Geburtstagsgäste waren in weiss gekleidet. So wussten wir immer, wer zu der Partygesellschaft gehört. Das war tatsächlich noch lustig, obwohl ich von meinem weissen Uriella-Outfit zuerst nicht überzeugt war.

Trotz MS habe ich tatsächlich bis 3 Uhr durchgehalten. Es ist doch so, dass man das Gefühl hat, mit MS kann man sowieso nicht mehr an eine Party. Man hat Fatigue und diese bleierne Erschöpfung raubt die letzten Kräfte. Bei einem Gedanken an eine Party, könnte man weinend auf dem Sofa zusammenbrechen. Ist bei mir normalerweise bei spontanen Verabredungen auch so, kenne ich also und ich bin nicht Super-Woman. Aber wenn ich weit im Voraus eine Einladung habe, dann bereite ich mich darauf vor. Spoonie- kennt ihr? Habe ich hier schon mal darüber geschrieben. Für mich steht dann nicht zur Diskussion, ob ich das mache oder nicht. Ausser, es geht mir tatsächlich sehr schlecht. Ich muss im Voraus etwas kürzer treten und Energie sammeln. Meistens merke ich die nächsten Tage danach die Müdigkeit und die Erschöpfung noch viel stärker als sonst. Trotzdem möchte ich mir das Leben nicht von der MS einschränken lassen, denn ich brauche solche Gelegenheiten um meine Glück-Batterien aufzuladen. Bei mir ist es so, wenn ich einen gewissen Müdigkeitspunkt erreicht habe, dann geht’s danach erstaunlich gut. Wenn ich sehr spät ins Bett gehe, weiss ich, dass ich dann in dieser Nacht sicher nicht mehr richtig schlafen werde. Keine Ahnung woran das liegt…

Ich bin dann um 7.30Uhr hell wach gewesen. Zuerst blieb ich noch liegen und irgendwann war es mir dann doch zu doof. Nach der Dusche bin ich mit einem Magazin ins Restaurant frühstücken gegangen, auch weil ich die Medikamente eigentlich immer zur gleichen Zeit nehme.

image

Lange blieb ich nicht alleine, denn der Rest aus meinem Zimmer trudelte auch nacheinander ein. Das Geburtstagskind kam dann als letzte zum Frühstück…hehehe.

Gegen 13.30Uhr war ich dann wieder zu Hause. Meine Jungs haben sich alle sehr gefreut. Irgendwann im Laufe des Nachmittages wurde ich aber so richtig richtig müde. Kurz habe ich überlegt, ob ich meinen Vater anrufen soll und ihm das mit Feiern und nächstem Tag erzählen soll und das mich seine Worte noch immer verfolgen. Aber da bin ich doch auf dem Sofa eingeschlafen.

Am Sonntag dann die Quittung. Meine Erkältung war wieder zurück und zwar ganz mühsam. Ich wusste schon am Freitag, dass eine Partynacht vermutlich nicht gerade sehr schlau ist in meinem Zustand, aber hej, das Leben will man doch geniessen. Das Wetter war bei uns extrem schön und so habe ich die Nachmittagsstunden sehr entspannt verbracht. Eine leckere Smoothiebowl mit Kokosnussmilch, gefrorenen Himbeeren und einigen frischen Früchten gab es auch noch dazu – HEEERRRLICH

Smoothiebowl

Das war mein Wochenende in Bildern.
Ich wünsche allen eine wunderbare Woche!

Alles Liebe, Katarina

 

 

Gesunde Ernährung mit Magimix Blender – Rezension/Produkttest

Wann hast du das letze mal dieses Gefühl gehabt?

*Du freust dich wie ein kleines Kind und kannst es kaum erwarten, bis du das neue und sehnlichst gewünschte Fahrrad bekommst!*

Hmm…? Also bei mir war das vor einigen Tagen! Es war kein Fahrrad, sondern ein Mixer! Und ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich mich mal über ein Küchengerät so freuen würde. Vermutlich höre ich insgeheim meine Wechseljahre tapsen oder so…

Aber der Reihe nach

So wie das bei vielen passiert, stellt sich mit der Geburt der Kinder die grosse Ernährungsfrage. Stillst du, kochst du den Babybrei selber oder kaufst du Fertiggläschen? Da wird kein Kartoffelstockpulver mehr verwendet und die glücklichen BIO-Kartoffeln werden liebevoll von Hand gestampft. Nicht? Also bei mir war das so.

Ich verwende Fertiggerichte nur selten und koche soweit es geht, alles selber. Der grosse Sohn ist ein sehr pflegeleichter Esser und probiert alles –  der kleine Sohn ist in Sachen Gemüse und Co. eher anspruchsvoll. Er mag gekochtes Gemüse nicht, isst es aber roh als Beilage. Ich möchte wegen der MS seit Monaten meine Ernährung umstellen und habe jetzt endlich einen Plan und den Entschluss gefasst, das auch endlich durch zu ziehen!

Wie bringe ich Gemüse und Kinder zusammen?

Ich schummle was das Zeug hält! Bolognese wird gestreckt mit ganz viel klein geschnittenem Gemüse! Oder ich koche eine Tomatensauce mit Gemüse und püriere alles…das gibt dann einen Pizzabelag und wird dann auch nicht abgekratzt. Was aber immer gut kommt, das sind Smoothies!

Also habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Mixer gemacht und schnell festgestellt, dass die Preise für leistungsfähige Blender extrem hoch sind. Also habe ich angefangen etwas genauer zu recherchieren.

Und dann habe ich ihn bei Globus gesehen-> magimix Le Blender! Hier darf man sich ruhig meine glänzenden Augen mit tanzenden Herzchen vorstellen! Leistungsstarke 1’200 Watt, kratzfester 1,8l Glasbehälter! Und das, für die Schweiz, zu einem unsagbar guten Preis! Ganz ehrlich, ich hätte nie im Leben gedacht, dass ein Mixer Herzklopfen hervorrufen kann und ich mach wirklich keine Witze! Ich habe ihn in die Hand genommen und von allen Seiten bewundert. Der kleine Sohn stand neben mir und fand irgendwann, ich hätte den Mixer lange genug angeschaut und ob wir denn jetzt nicht einfach weiter gehen können!

Ich konnte die nächsten Tage nur an den Magimix denken und so ist es gekommen, dass mir die Firma Globus Schweiz freundlicherweise, mein neues Schätzchen zum Testen zur Verfügung gestellt hat! Könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich war? Sogar meine Kinder haben jeden Mittag sofort nach der Schule gefragt, ob das Paket gekommen ist…bis…hach…hier:

Magimix Le Blender Globus Schweiz

Noch am selben Nachmittag wollten wir es wissen! Der ultimative Test für einen Mixer sind Nüsse! Also haben wir Haselnüsse im Backofen angeröstet und dann mit Ahornsirup, Kakaopulver und etwas Wasser in den Blender getan und unsere Nussnougatcreme/Nussbutter (Nutella) gemacht! Der Blender hat das gut hingekriegt, aber das Geräusch war eher beängstigend. Ich hatte etwas Angst, dass ich ihn schon bei meiner ersten Anwendung kaputt mache. Die Konsistenz war sehr cremig, ohne Klumpen und der Geschmack der Nussbutter war echt genial. Wir haben also schon mal mit Löffeln direkt aus dem Behälter gelöffelt und bestätigend genickt. Ich denke aber, dass für so viele Nüsse, eine Herstellung in einer Küchenmaschine besser wäre. Also für das Gerät. Vergleichen kann ich das aber nicht, denn eine Küchenmaschine habe ich nicht, habe aber diese hier, ebenfalls von magimix gesehen. Betonung auf GESEHEN!

Selbstgemachtes Nutella

selbstgemachte Nutella Nussbutter

Nach der Nussbutter haben wir ein Himbeersorbet gemacht. Was soll ich sagen, es blieb keine Zeit für ein Foto! Mit der Frozen Joghurt Funktion wird der Inhalt zuerst püriert und automatisch gekühlt! Um dieses schnelle Dessert herzustellen dauert es insgesamt etwa 5 Minuten…wieder ein bewunderndes, stilles Kopfnicken.

Dann wollten wir es mit den grünen Smoothies wissen! Tadaaaaaa! Mein erster grüner Smoothie und die Jungs sind begeistert! Der Mann rümpft die Nase und ist noch nicht überzeugt. Meine Kinder fragen jetzt, ob ich ihnen einen grünen Smoothie für die Schulpause machen kann!

Green Smoothie

grüner Smoothie

Für mich sind die Funktionen des Mixers sehr wichtig, weil ich meine Ernährung wegen der Multiplen Sklerose umstellen möchte. Überall liest man Tipps zur Ernährung (Quelle: DMSG). Kein Kristallzucker und keine Weizenprodukte, welche den Ruf haben, entzündungsfördernd zu sein. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Ernährung umzustellen. Für all die tollen Rezepte, braucht es aber eine leistungsfähige Maschine. Da ich jetzt einen Blender habe, werde ich die Herstellung z.B. von Nussbutter mal mit bereits gemahlenen Nüssen versuchen. Das Mandelmuss usw. werde ich auch weiterhin fertig kaufen. Um den Blender zu schonen, braucht es wirklich eine Küchenmaschine.

Die Smoothies gelingen mir mit Magimix Le Blender aber perfekt.

Spinat, Äpfel, Zitrone, Wasser, etwas Ahornsirup

grünes Smoothie Rezept

Die grünen Smoothies enthalten überhaupt keine Faserfäden oder sonstwas ekliges. Sie sind buttrig und in einer sehr feinen Konsistenz. Je nach Geschmack, kann man die Dicke mit mehr oder weniger Flüssigkeit steuern.

Grüner Smoothie mit 75% Schokoladensplitter

Green Smoothie

Ich habe auch schon Smoothiebowls zum Frühstück gemacht…die habe ich mit der Dessertfunktion noch etwas gekühlt und es schmeckt so, als ob man ein Sorbet essen würde.

Smoothiebowl: Tiefkühlhimbeeren, Kokosnussmilch, Kokosnusschips, selbstgemachtes Chrunchy… ich finde das super lecker und es hält problemlos bis zum Mittag satt!

Smoothiebowl

Der Plan ist, langsam die Ernährung umzusetzen. Ich denke, mit dem Magimix von Globus habe ich da ein sehr gutes Gerät zur Verfügung!

Vielen Lieben Dank an Globus Schweiz für die tolle Möglichkeit eines Produkttests! …ich geh jetzt meine Vitaminbombe schlürfen!

Katarina